TU BRAUNSCHWEIG

Der Studiengang Master Messtechnik und Analytik

Studienbeginn: Wintersemester und Sommersemester

Regelstudienzeit: 4 Semester

Abschluss: Master of Science

Bewerbungszeitraum für die Onlinebewerbung:

01.06. bis 15.07. für das Wintersemester
01.12. bis 15.01. für das Sommersemester                                                        

Wissenschaftlicher Fortschritt basiert in entscheidendem Maße auf der Fähigkeit, im Rahmen von Experimenten aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Die hierfür notwendigen Daten liefern messtechnische und analytische Verfahren.
In dem deutschlandweit erstmalig eingerichteten interdisziplinären Masterstudiengang „Messtechnik und Analytik“ erwerben Sie die nötigen Kompetenzen, um aktiv die Weiterentwicklung von innovativen Sensorprinzipien und Messverfahren voranzutreiben.

Der Masterstudiengang „Messtechnik und Analytik“ richtet sich an Bachelorabsolvent/innen der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Physik und Chemie.


Aktuell im SoSe 2017: Metrosommer 2017 - Forschungspraktikum an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) 


Berufsbild

Flyer Messtechnik und Analytik

Die Einsatzgebiete von Absolvent/innen im Bereich der Messtechnik erstrecken sich von Unternehmen der Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik über Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Elektronikindustrie, der Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrtindustrie bis hin zur Energiewirtschaft, Chemie- und Medizintechnik.
Außerhalb der Industrie finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten in der universitären und außeruniversitären Forschung, in Kalibrierlabors oder in Eichbehörden der Bundesländer.

Partner und Forschung

Der Studiengang Messtechnik und Analytik ist ein interdisziplinärer Studiengang der Fakultät für Maschinenbau in Kooperation mit der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik, Fakultät für Lebenswissenschaften und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) - dem Nationalen Metrologie-Institut. Die Einbindung dieser Institute in den Lehrplan ermöglicht frühzeitig Einblick in die Praxis der Messtechnik und eine Ausbildung durch Experten des Gebietes.


Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zum Masterstudiengang „Messtechnik und Analytik” kann zugelassen werden, wer einen Bachelor-Abschluss in einem der Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Physik oder Chemie oder einem fachlich verwandten naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengang erworben hat. Die Entscheidung, ob der vorangegangene Studiengang fachlich verwandt ist, trifft die Auswahlkommission.

Aufbau

Durch die stark interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs bietet sich ein breites Feld an Möglichkeiten, vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen im Bereich der interdisziplinären Messtechnik und Analytik zu erweitern und zu vertiefen. Die zum großen Teil frei wählbaren Lehrveranstaltungen stammen aus den vier o.g. Lehrbereichen und beinhalten neben den jeweiligen Grundlagen vertiefende fachspezifische Inhalte der genannten Disziplinen.

Der Aufbau des Masterstudiengangs ist in der folgenden Abbildung dargestellt. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Strukturaufbau des Studiengangs sowie dem Modulhandbuch.

Aufbau Studiengang MuA


Pflicht- und Wahlpflichtbereich

Zu Beginn des Studiums werden durch den verpflichtend zu belegenden „Basisteil Metrologie“ Grundlagen im Bereich der Messdatenauswertung und der zugehörigen messtechnischen Statistik vermittelt. Des Weiteren erhalten die Studierenden einen Überblick über aktuelle Herausforderungen der Messtechnik.

Der „Grundlagenteil“ ist ein Wahlpflichtbereich und enthält Module aus verschiedenen Fach- und Themenbereichen, die Einblicke in die Inhalte der drei Vertiefungsrichtungen geben. Aus dem Grundlagenteil müssen Module im Gesamtumfang von mindestens 20 LP belegt werden.

Im Vertiefungsteil, in dem die drei Vertiefungsrichtungen

  • Sensorik und Messprinzipien
  • Systemtechnik und Signalverarbeitung
  • Messverfahren und Anwendung

 zur Auswahl stehen, müssen insgesamt mindestens 40LP belegt werden, wobei in einer Vertiefungsrichtung Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 20 LP belegt werden, die damit das Hauptfach darstellt. Die übrigen Leistungspunkte können mit der Einschränkung, dass aus jeder der übrigen Vertiefungsrichtungen mindestens ein Modul belegt werden muss, frei auf die anderen Richtungen verteilt werden.

Die im Pflicht- und Wahlpflichtbereich zur Verfügung stehenden Module sind Anlage 1 und Anlage 2 der Prüfungsordnung zu entnehmen.

Überfachliche Profilbildung

Im Bereich Überfachliche Profilbildung werden Lehrveranstaltungen im Umfang von 5 LP absolviert. Diese dienen vorrangig zum Erwerb von Methoden- und Sozialkompetenzen (überfachliche Qualifikation mit Professionalisierung) und setzen sich aus Modulen mit interdisziplinären und handlungsorientierten Angeboten zur Vermittlung von überfachlichen Qualifikationen bzw. Kompetenzen zusammen. Diese Module können aus einer vom Prüfungsausschuss erstellten Liste gewählt werden und schließen mit einer Studienleistung ab. Außerdem können Sie in der Überfachlichen Profilbildung Sprachkurse belegen.

Studienarbeit

Die Studienarbeit hat einen Umfang von 13 LP und ist in schriftlicher Form nach einer Bearbeitungszeit von in der Regel drei Monaten abzugeben. Sie schließt ab mit einer Präsentation (2 LP) der erarbeiteten Ergebnisse. Durch die Studienarbeit wird die Fähigkeit zur Entwicklung, Durchsetzung und Präsentation von Konzepten nachgewiesen. Hierbei sollen Sie nachweisen, dass Sie an einer größeren Aufgabe Ziele definieren sowie interdisziplinäre Lösungsansätze und Konzepte erarbeiten können. Die Studienarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit durchgeführt werden. Es muss dabei eine eindeutige und deutlich erkennbare Abgrenzung der einzelnen Prüfungsleistungen der Teammitglieder gegeben sein, die eine Einzelbewertung möglich macht.

Die Studienarbeit kann an jedem Institut der am Studiengang beteiligten Fakultäten (Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Physik, Fakultät für Lebenswissenschaften (Chemie)) angefertigt werden und wird in der Regel bei dem betreuenden Institut angemeldet. Dort werden auch Anmelde- und Abgabezeitpunkt aktenkundig gemacht. Wie auch die Masterarbeit kann die Studienarbeit in einem Unternehmen angefertigt werden. Wichtig für Sie ist allein, dass Sie einen Professor der beteiligten Fakultäten finden, der die Arbeit betreut. Dieser gibt das Thema der Arbeit aus und bewertet die Arbeit.

Masterarbeit

Die Masterarbeit hat einen Umfang von 28 LP und beinhaltet die schriftliche Bearbeitung einer Aufgabenstellung inklusive Literaturrecherche. Sie schließt ab mit einer Präsentation (2 LP) der erarbeiteten Ergebnisse nach einer Bearbeitungsdauer von 6 Monaten. Beide Teilmodule müssen getrennt voneinander bestanden werden. Zur Masterarbeit kann nur zugelassen werden, wer alle Prüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtbereichen bestanden, die Studienarbeit erfolgreich abgeschlossen und das Bestehen aller Studienleistungen nachgewiesen hat. Die Masterarbeit kann auch in einem Unternehmen angefertigt werden. Wichtig für Sie ist allein, dass Sie einen Professor der beteiligten Fakultäten finden, der die Arbeit betreut. Dieser gibt das Thema der Arbeit aus und bewertet die Arbeit.


  aktualisiert am 31.03.2017
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