TU BRAUNSCHWEIG

Anmeldung zum Studium


Wer sollte Lebensmittelchemie studieren?

Essentiell ist das Interesse an Naturwissenschaften und auch die Lust zu experimentellen Arbeiten. Es ist nicht unbedingt notwendig, in der Schule einen Leistungskurs in Chemie belegt zu haben, wichtiger sind fundierte Grundkenntnisse in den Naturwissenschaften und in Mathematik. Im Verlauf des Studiums werden Englischkenntnisse immer wichtiger. Diese können durch Kurse im Sprachenzentrum (Englisch für Chemiker) erworben bzw. vertieft werden.

Eine Abneigung gegen Computer und deren Bedienung (gibt es heute eigentlich nur noch selten) ist für Studium und Beruf schlecht.

Lebensmittelchemie ist ein angewandtes Fach. Es werden Anleihen in vielen Fachgebieten gemacht. Vor allem spielen analytisch-chemische Fragestellungen eine Rolle, aber auch mikrobiologische, biochemische, botanische, lebensmittelrechtliche u.a. Aspekte sind bedeutend.

Der Studiengang Lebensmittelchemie schließt mit dem Staatsexamen ab und ist daher anders aufgebaut als die konsekutiven Studiengänge in anderen Fächern. Seit 2003 besteht daneben zusätzlich die Möglichkeit, die »1. Staatsprüfung für Lebensmittelchemiker/innen« durch einen formlosen Antrag als Diplom anerkennen zu lassen und so frühzeitig den berufqualifizierenden Abschluss »Diplom-Lebensmitelchemiker/in« zu erwerben.

Ein Hinweis zum Abschluss: Lebensmittelchemie ist weder mit Ökotrophologie noch mit Lebensmitteltechnologie zu verwechseln. Die analytisch-chemischen Arbeiten haben in der Lebensmittelchemie einen höheren Stellenwert.

Weiter gehende Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Instituts für Lebensmittelchemie.

 


  aktualisiert am 11.11.2008
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