TU BRAUNSCHWEIG

Sonderforschungsbereiche

Grundlagen des Hochauftriebs künftiger Verkehrsflugzeuge (SFB 880)

Eine eingehende Analyse heutiger Verkehrsflugzeuge ergibt einen zukünftigen Bedarf für Hochauftriebssysteme, der nicht durch die derzeitig vorherrschende, evolutionäre Technologienentwicklung abgedeckt werden kann. Dieses gilt vor allem in den Bereichen der Lärmminderung und der verbesserten Skalierbarkeit der Leistungsparameter von Hochauftriebssystemen bei Start und Landung.

Längerfristig führen diese Anforderungen zur Entwicklung der technologischen Grundlagen für ein neues Segment ziviler, lärmarmer Verkehrsflugzeuge für kurze Start- und Landebahnen. Dies ermöglicht eine bessere Integration in die Städte der Industriegesellschaft. Die Verwirklichung der Vision dieser neuen Verkehrsmittel erfordert Technologien, die in der Aeroakustik, der Aerodynamik und der Flugdynamik weit über den derzeitigen Stand der Methoden und des Wissens hinausgehen.

Beteiligte Institute: Institut für angewandte Mechanik, Institut für Flugzeugbau und Leichtbau, Institut für Mikrotechnik, Institut für rechnergestützte Modellierung im Bauingenieurwesen, Institut für Statik, Institut für Strömungsmechanik, Institut für Werkstoffe, Institut für Wissenschaftliches Rechnen.

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Robotersysteme für Handhabung und Montage (SFB 562)

Ziel des Sonderforschungsbereichs ist die Erarbeitung von methoden- und komponentenbezogenen Grundlagen für die Entwicklung von Robotersystemen auf der Basis geschlossener kinematischer Ketten (Parallelroboter), um damit das strukturelle Potential dieser Roboter besser erschließen zu können.

Dabei stehen vor allem hohe erreichbare Geschwindigkeiten und Beschleunigungen im Vordergrund, wie sie im Anwendungsfeld der Handhabung und Montage erforderlich sind. Neben der Lösung parallelroboterspezifischer Problemstellungen im Bereich der Modellierung und Steuerungstechnik liegt ein weiterer Schwerpunkt der Forschungsarbeiten auf der konsequenten Nutzung der strukturbedingten Vorteile dieser Roboter durch den Einsatz neuer, angepasster Maschinenelemente.

Beteiligt sind Institute der Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mathematik und Informatik und des DLR.

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  aktualisiert am 12.08.2014
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