Tipps: Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte

Tipps und Handlungsempfehlungen zur diversitätsbewussten Gestaltung von Informationsveranstaltungen

Bei Formaten für Studieninteressierte wie dem Hochschulinformationstag sollen möglichst viele Studieninteressierte erreicht werden – unabhängig von ihren Eigenschaften oder der persönlichen Lebenssituation!
Daher ist es wichtig, die Informationen für alle zugänglich, verständlich und ansprechend zur Verfügung zu stellen. Das digitale Format bringt einige Vorteile, jedoch auch Barrieren mit sich.

Die Koordinierungsstelle Diversity hat Tipps und Handlungsempfehlungen zusammengestellt, an denen Sie sich orientieren können, um diverse Studieninteressierte für ein Studium an der TU Braunschweig zu begeistern:  

  • Untertitelung von Videos, die online gestellt werden (Deutsch & Englisch)
  • Präsentation mit der Möglichkeit zum Download bei BBB hochladen, ansonsten sind sie nicht von Screenreadern lesbar
  • kurze Erläuterung zu universitätsspezifischen Begriffen (bspw. Modul, CP oder Kommilitonin – niedrigschwellige Informationen, insbesondere wichtig für First Generation Students)  
  • Kontaktmöglichkeiten wie E-Mail Adressen oder Telefonnummern, die auf Präsentationen oder anderen schriftlichen Dokumenten stehen, einmal aussprechen (Sehbeeinträchtigung)
  • visuelle Darstellung der wichtigsten Informationen (Hörbeeinträchtigung)
  • bei Vorträgen und Studiengangsportraits: geschlechtergerechte Sprache und Bildsprache sowie nach Möglichkeit Vorstellung durch Lehrpersonen unterschiedlichen Geschlechts (insb. bei MINT-Fächern!)
  • bei Sprechstunden: verschiedene Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, Video) anbieten
  • Vermeidung oder Erläuterung fachspezifischer Begriffe: eine alltags- und praxisnahe Sprache oder Beispiele erleichtern das Verständnis und wecken die Neugierde
  • Offenheit für diverse Studierendenschaft signalisieren durch Aufnahme von Beratungsstellen wie der Koordinierungsstelle Diversity, dem Familienbüro und der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen