TU BRAUNSCHWEIG

Hochschultage Wintersemester 2018/19

Abschlussexkursion zur EDAG Engineering GmbH

Am Donnerstag, den 14. Februar 2019 besuchten wir Technikantinnen die EDAG Engineering GmbH am Standort Warmenau. Unser Tag startete um 10 Uhr in der Empfangshalle, wo wir alle unseren Besucherausweis bekamen. Danach wurden wir in einen Vorstellungsraum geführt, in dem ein Grußwort von Jan-David Wagner (Teamleiter in der CAE) folgte und der Ablauf des heutigen Tages vorgestellt wurde.

Im Anschluss stellte uns Meena Herrmann (Recruiting) eine Unternehmenspräsentation und einen kleinen Film vor. Dabei bekamen wir Informationen über die EDAG im allgemeinen sowie kurze Einblicke in die verschiedenen Fachbereiche und Tochterunternehmen, von denen wir später noch mehr erfahren sollten. Nach der Präsentation standen uns Herr Wagner und Stefan Liedermann (Elektrik/Elektronik) noch für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

Nach einer kurzen Pause gingen wir gemeinsam in eine der Versuchshallen, wo wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Dort bekamen wir eine Führung von Herfried Wichern (Abteilungsleiter Versuch) und Björn Krähling (Versuch Antrieb/Elektrik) durch die gesamte Versuchshalle. Eine Gruppe wurde ebenfalls von einer ehemaligen Technikantin begleitet, die jetzt bei der EDAG im Versuch tätig ist. Während der Führung wurden uns viele verschiedene Prüfstände gezeigt und ihre Funktion erklärt. Danach versammelten wir uns in der Kantine und es folgte ein gemeinsames Mittagessen.

Nach unserer Mittagspause gingen wir zurück in den Vorstellungsraum, in dem nun sechs verschiedene Thementische standen. Die Tische waren von Studierenden, Auszubildenden und Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche besetzt. Jetzt wurden wir Technikantinnen wieder in mehrere Gruppen aufgeteilt und hatten die Möglichkeit verschiedene Fachbereiche der EDAG kennenzulernen. Darunter waren E/E (Elektrik/Elektronik), CAE (Crash Simulation), Licht & Sicht, Safety Funktionsentwicklung, Versuch und Konstruktion.

Pro Tisch hatten wir jeweils 10 Minuten Zeit, die verschiedenen Fachbereiche kurz kennenzulernen und uns aktuelle Arbeiten anzugucken. Außerdem berichteten uns die Studierenden und Auszubildenden über die Inhalte und den Alltag ihres Studiums oder der Berufsschule. Gerne beantworteten sie alle unsere Fragen.

Nachdem unsere Gruppen jeden Thementisch einmal besucht hatten, informierte uns Meena Herrmann über die Möglichkeiten eines beruflichen Einstiegs bei der EDAG.

Gegen halb drei endete unsere Abschlussexkursion mit einer Verabschiedung und einem Gruppenfoto vor dem Eingang der EDAG.

 

 

Bericht: Kassandra Krieghoff, Technikantin TU Braunschweig 2018/19


Besuch des Peter L.Reichertz Institus für Medizinische Informatik am 07.02.2019

Die Veranstaltung begann mit einer Einführung durch Herrn Prof. Dr. Deserno, der uns zunächst ein kurzes Video aus den 80er Jahren zeigte. Am Beispiel eines Autounfalls wurde deutlich, wie lange es damals dauerte, bis die Informationen bei der Rettungsleitstelle eingingen. Heute dagegen sind neue Autos mit Unfallinformationssystemen ausgestattet, die sofort selbständig eine Unfallmeldung herausgeben, wie z.B. eCall.

Anschließend übergab er an Frau Joana Warnecke. Frau Warnecke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut und promoviert dort. Sie hielt einen interessanten Vortrag über das Studium der Medizinischen Informatik sowie biomedizinische Signalerzeugung.

Durch den Vortrag erfuhren wir, dass Sensorik in Fahrzeugen, am Körper und auch in häuslicher Umgebung eingesetzt werden kann. Im Moment ist es jedoch so, dass biomedizinische Signale meist mit Datenlücken und schlechtem Signal-Rausch-Verhältnis erzeugt werden. Deshalb wird an einer zuverlässigen Erhebung der Daten und einem sicheren Transfer dieser am Institut geforscht.

Nach dem Vortrag besuchten wir das Biosignallabor und durften auch ein paar Geräte ausprobieren. Als erstes schauten wir uns das Myo Gesture Control Armband an, womit man Geräte nur durch Muskelkraft steuern kann. Wir testeten dies anhand einer Präsentation, die wir mit unseren Händen steuern konnten, auch wenn es meist nicht auf Anhieb funktionierte und ein bisschen Übung erfordert.

Als nächstes war ein EKG-Messgerät an der Reihe, welches durch das Anlegen von zwei Fingern das EKG aufzeichnete. Dies konnte man dann an einen Computer übertragen, um die Aufzeichnung betrachten zu können.

Zum Schluss kam das größte, aber auch spannendste Gerät. Das Biosignallabor besitzt nämlich einen Spacecurl, der sogar für das Astronautentraining genutzt wird. Bei dem Spacecurl handelt es sich um dreiachsiges Gerät aus Stahl, in dem man sich in allen Raumachsen bewegen kann. Dadurch kann man die Funktion des Gleichgewichtssystems genau vermessen.

Damit ging der Tag am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik auch schon zu Ende. Insgesamt war die Veranstaltung sehr interessant und informativ und es Spaß gemacht, weil wir selbst auch einige Geräte austesten durften.

Bericht: Sara Atmaca, Technikantin TU Braunschweig 2018/19

Fotos: Hoang Phi Le/TU Braunschweig


Bericht vom Besuch im Leoglabor am 11.01.2019

Am 11. Januar 2019 besuchte eine Gruppe von uns Technikantinnen das Legolabor. Dieses gehört zum Institut für Anwendungssicherheit (IAS) der TU Braunschweig und sowohl Schüler/innengruppen als auch Studierende können dort die Java-Programmierung für Lego Mindstorms Roboter kennen lernen. Die Leiterin des Labors, Alexandra Dirksen, sowie ihre studentischen Mitarbeiter Jessi und Maxi, nahmen uns mit verschiedenen Aufgaben die Angst vor dem Programmieren.

Im Informatikzentrum in der Mühlenpfordtstraße waren wir in einem kleinen Raum im Erdgeschoss, der mit, wie zu erwarten, vielen PCs ausgestattet war. Außerdem wurde ein Raster aus Klebestreifen auf den Boden geklebt, auf dem ein paar größere Holzquader standen.

Als erste Aufgabe sollten wir einen kleinen, mobilen Roboter so programmieren, dass er dorthin fährt, wo wir ihn haben wollen. Zuerst sollte der Roboter lediglich vorwärtsfahren, dann rückwärts, dann sollte er sich drehen, usw.

Die nächste Aufgabe bestand darin, den Roboter so zu programmieren, dass er den Abstand zur nächsten Wand misst, während er fährt. Dann sollte er piepen, wenn er eine Lücke zwischen den Holzquadern erkennt. Anschließend sollte er nach der erkannten Lücke anhalten. Die letzte Aufgabe und somit das Ziel unserer Programmierung bestand darin, den Roboter an einer Lücke vorbeifahren und piepen zu lassen, zum Stoppen zu bringen und dann rückwärts ,,einparken“ zu lassen - wie ein echter Parkassistent.

Es war zunächst schwierig, durch die ganzen Befehle durchzusteigen, auf die der Roboter hört. Aber nach ein bisschen Herumprobieren hatten wir den Dreh raus und konnten dem Roboter „sagen“, was er wie und wo machen sollte.

Informatik hat mir persönlich auch schon in der Schule sehr gefallen und dieses Interesse wurde an diesem Tag nochmals bestätigt. Es ist einfach immer wieder interessant, was man über Software alles steuern kann. Mit den Studierenden zu reden war auch sehr interessant und aufschlussreich, da einige von ihnen vor dem Studium gar keine Erfahrungen mit Programmieren oder Ähnlichem hatten. Viele haben das richtige Programmieren, also Programmiersprachen etc., erst im Studium gelernt und sind trotzdem sehr erfolgreich in dem, was sie tun. Das hat mich sehr beeindruckt, da ich bei Informatik-Studierenden das Vorurteil hatte, dass das nur Leute machen, die schon vorher programmieren können.

Der Tag hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, weil wir zwar alles selbst gemacht haben, bei Fragen aber immer die Studierenden zu Rate ziehen konnten. So konnte man sich die Aufgabe am besten erarbeiten. Gut fand ich auch, dass wir untereinander in Teams gearbeitet haben und uns so gegenseitig helfen konnten.

Bericht: Merle Oppermann, Technikantin TU Braunschweig 2018/19; Foto: Jonas Müller/TU Braunschweig


Arduino Programmieren am Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund

Am Donnerstag, den 22.11.2018, ist eine Gruppe von Technikantinnen nach der Vorlesung mit unserer Tutorin Karen Ohmstede an das Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund (Department Informatik an der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät) gegangen. Dort haben wir unter Anleitung von Robert Hartung, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, und Torben Petersen, einer studentischen Hilfskraft, Arduino Boards programmiert. Wir haben einige Blätter zur Einführung in die Programmierung von Mikrocontrollern mit dazugehörigen Aufgaben bekommen, welche wir selbstständig erarbeiten sollten.

Wir sollten beispielsweise eine LED zum Blinken bringen, zwei LEDs abwechselnd leuchten lassen, und diese während Drücken eines Knopfes erleuchten oder durch Knopfdruck an- und ausschalten können.

Zuerst mussten wir mit Hilfe eines sogenannten Multimeters (ein Gerät, mit welchem man Spannung oder Strom messen kann) die Polarität der LEDs messen, um diese richtig anschließen zu können. Sobald wir das erledigt hatten, steckten wir die Bauteile zusammen (Arduino, Shield, LED und Taster), damit wir später auch sehen können, was wir programmiert haben. Anschließend öffneten wir eine Programmieroberfläche, auf der Programmcode und Funktionen eingegeben werden.

Die erste Aufgabe war es, eine LED ein Mal pro Sekunde blinken zu lassen. Dabei musste diese zuerst an einen Pin angeschlossen und dieser Anschluss als Ausgang konfiguriert werden. Für diese Aufgabe nutzten wir z.B. die Funktion pinMode (Ausgang der Pin für LED festlegen) oder delay (Befehle verzögern).

Bei einer weiteren Aufgabe sollte die LED-Lampe während des Betätigens eines Tasters aufleuchten. Hierbei haben wir auch noch eine If-Abfrage genutzt (Wenn Bedingung zutrifft, 1. Befehl ausführen, sonst 2. Befehl ausführen).

Die Aufgaben gestalteten sich für uns nicht ganz einfach, jedoch haben Karen, Robert Hartung und Torben Petersen uns gut zur Lösung führen können, und wir hatten alle viel Spaß an diesem Nachmittag.

Bericht und Foto: Paula Lange, Technikantin TU Braunschweig 2018/19



Lernfabrik–Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Am 6.12.2018 wurden wir um 13 Uhr im Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik von Bastian Thiede, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, begrüßt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Christine Schulze und den beiden Kollegen Johannes Wölper und Arian Fröhlich stellte er uns das Institut und die Lernfabrik vor. Das Institut besteht aus zwei Professuren: die Professur für Fertigungstechnologie und Prozessautomatisierung, die von Prof. Klaus Dröder geleitet wird, und die Professur für Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering, geleitet von Prof. Christoph Herrmann. Im Institut werden rund 30 Vorlesungen verteilt auf Sommer- und Wintersemester für Bachelor- sowie Masterstudiengänge angeboten. Es auch möglich, dort zu promovieren. Das Institut kooperiert viel mit Universitäten und Forschungseinrichtungen anderer Länder, wie der USA, Brasilien, Indien und Singapur.

Neben der Lernfabrik gibt es noch die „Battery LabFactory Braunschweig“(BLB) und den Forschungscampus „Open Hybrid LabFactory“ kurz OHLF. Die OHLF ist in Wolfsburg und bietet eine anwendungsnahe Erforschung von Produktionstechnologien und neuen Materialien für den wirtschaftlichen und multifunktionalen Leichtbau im Bereich Fertigung hybrider Leichtbaustrukturen. Dazu arbeitet man hier mit unterschiedlichen Unternehmen wie VW, BASF und ThyssenKrupp zusammen. Zurzeit läuft beispielsweise das Projekt „ProVor“, wobei an funktionsintegrierten Prozesstechnologien zur Vorkonfektionierung von FVK-Metall-Hybriden geforscht wird.

Nun zur Lernfabrik: Sie dient dazu, den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sichere Umgebung zum Experimentieren zu schaffen. Sie besteht aus drei Säulen: der Forschungsfabrik, der Experimentierfabrik und der Ausbildungswerkstatt. In jeder Säule wird der Fokus entweder stärker auf Forschung oder Lehre gelegt.

Auf einer Fläche von über 800 m² Versuchsfeld ähnelt die Forschungsfabrik einer industriellen Infrastruktur zum Erproben von Prototypen in realen Umgebungen. In der Experimentierfabrik liegt der Fokus darauf, die erforschten Methoden in die Lehre von Studierenden der Ingenieurwissenschaften zu übertragen. Dazu wurde eine Fabrik in der Fabrik gebaut. In einer sicheren Umgebung ohne hohe elektrische Spannungen oder große mechanische Kräfte können die Studierenden ihr theoretisch erlangtes Wissen praktisch testen und festigen. In der Ausbildungswerkstatt lernen die Auszubildenden im gewerblich-technischen Bereich neben den Grundlagen der Metallbearbeitung auch die des elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Schaltungsbaus.

Im Anschluss wurde uns noch die „BLB“ präsentiert. Dort wird an der Batterieherstellung und ‑bearbeitung geforscht. Einer der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Arian Fröhlich, beschäftigt sich im Rahmen seiner Promotion mit automatisierter Batterieproduktion. Hierzu forschen er und sein Team im Trockenraum an der Verbundfolienverarbeitung, Zellassemblierung, Zellverschluss, Zellkontaktierung und Elektrolytbefüllung. Im Zuge dessen wird auch an neuen Produktionsformen und -technologien für die Zellassemblierung, die Batteriemodul- und Batteriesystemfertigung geforscht.

Ein weiteres Team im Bereich ökoeffiziente Batterieproduktion beschäftigt sich mit nachhaltiger Produktion, Ressourceneffizienz, Simulation und Industrie 4.0 in der Batterieproduktion. Es werden Methoden entwickelt mit dem Ziel, nicht die Produktqualität, sondern die produktionsabhängigen Kosten und Emissionen zu senken. So entstehen nämlich seitens des Batteriesystems und seiner Produktion ca. 50% der gesamten produktionsbedingten CO2-Emissonen eines Elektrofahrzeugs.

Der Tag war sehr informativ und spannend, da mir vorher noch nicht bewusst war, dass die TU überhaupt die Möglichkeiten einer Ausbildung oder das Experimentieren im Rahmen der Experimentierfabrik bietet.

Bericht: Hannah Seide, Technikantin TU Braunschweig 2018/19, Foto: Böckmann, TU Braunschweig


Gesprächsrunde mit Studentinnen

Bei unserer Veranstaltung am 1.11.2018 hatten wir die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen, wie die Realität des Studierens aussieht. Dazu haben wir Technikantinnen uns in Kleingruppen aufgeteilt, um nacheinander Studentinnen verschiedener Studiengänge zu befragen. Es handelte sich um drei Master- und eine Bachelorstudentin aus den Fächern Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau, Informatik und Biologie-/ Chemieingenieurwesen. Wir sollten uns für das Gespräch bestmöglich mit Fragen ausstatten, falls wir aber dennoch Inspiration brauchten, konnten wir uns an den von Britta vorbereiteten Fragenkarten bedienen. Dies war bei uns in den meisten Gruppen aber nicht der Fall und ich glaube, viele hätten sich noch viel länger mit den Studentinnen unterhalten können. 

Viele Fragen hätte man bei jeder Studentin stellen können: zum Beispiel was für Leistungskursen belegt wurden oder was sie vor dem Studium gemacht haben.

Aber es gab auch individuelle Erfahrungen, über die man sich unterhalten konnte: So zum Beispiel das Thema Studienabbruch, übermäßige Überschreitung der Regelstudienzeit, Zukunftspläne und Weg zum Studium. Jede Studentin hat uns in ihrer Form dargelegt, wie sie zu ihrem Studiengang gekommen ist und welche Erfahrungen sie mit dem Studentenleben (Lernen und Motivieren) gemacht hat.

Mein Tipp für die nächsten Technikantinnen wäre, sich auf die Fragen und Informationen zu konzentrieren, die man nicht schnell im Internet nachlesen kann. So ist es für mich beispielsweise interessanter zu erfahren, was für Probleme die Studentin mit den Klausuren an der Uni im Vergleich zu den Schulklausuren erlebt hat oder wie sie es geschafft hat, sich zwischen einem technischen und einem künstlerischen Studiengang zu entscheiden. Sprecht sie außerdem auf eure Probleme, Ängste und Vorstellungen an, denn sie können euch bestimmt verraten, inwiefern diese zutreffen oder abgebaut werden können.

Gesprächsrunde mit den Studentinnen
Foto: Böckmann, TU Braunschweig

Alles in Allem hat mir die Gesprächsrunde gut gefallen, da man durch die Erfahrungen der Studentinnen sehen konnte, ob die eigenen Vorstellungen vom Studium zutreffen oder nicht. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, noch genauer zu erfahren, wie hoch der Lernaufwand in den einzelnen Studiengängen ist.

Bericht: Greta Husmann, Technikantin TU Braunschweig 2018/19


Besuch des DLR_School_Lab

Am 11. Oktober 2018 besuchten wir Technikantinnen das Experimentierlabor „School_Lab“ des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums Braunschweig.

Zuerst gab der Leiter des Schüler-Labors uns eine kurze Einführung in das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Braunschweig. Wie erfuhren so einiges über die verschiedenen Institute auf dem Gelände, was für Messflugzeuge und Hubschrauber es dort gibt und Wissenswertes zum Studiengang „Raumfahrt“.

Folgend haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und durchliefen im Stundentakt die vier vorbereiteten Stationen:

Die erste Station war der Lotsenstand. Die Hälfte der Gruppe simulierte ankommende Flugzeuge, während der Rest die Koordination der Flugzeuge
als Lotsin übernahm. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten
mit der Kommunikation zwischen „Fluglotsin“ und
„Flugzeug“ kam langsam Routine in das Ganze.

Dann ging es zur zweiten Station, dem Flugsimulator. Der Simulator war
sehr realitätsnah und auch das nachgebildete Cockpit mit vielen
Anzeigen und Knöpfen machte unsere „Flugversuche“ spannend.
Jede durfte mal Pilotin sein und das „Flugzeug“ landen, starten
und Lenkmanöver ausprobieren.

Bei der dritten Station ging es um die „Rosetta-Mission“, die im Jahr 2014 ihren Höhepunkt mit der Landung auf einem Kometen hatte. Vorher lernten wir auch noch viel über unser Sonnensystem, verstanden mit einem Modell die Abstandsverhältnisse zwischen den Planeten und der Sonne und lernten etwas über den Aufbau von Kometen.

Die letzte Station war die „Mission ISS“. Zuerst erhielten wir wissenswerte Fakten über die ISS (Internationale Raumstation bzw. International Space Station). Sobald wir
mit dem Aufbau vertraut waren, wurde uns eine VR-Brille (Virtual Reality)
aufgesetzt und nun fand man sich innerhalb der ISS wieder. Mithilfe von
Controllern konnte man selber die verschiedenen Bereiche der ISS
erkunden und als Highlight auch sehr realitätsnah das Schweben
im Weltraum simulieren.

Flugsimulator im DLR SchoolLab
Foto: Böckmann, TU Braunschweig


Um etwa 14:00 war unser sehr interaktiver Tag auch schon vorbei und mit vielen neuen Informationen und einigen unvergesslichen Erfahrungen verließen wir, im regen Austausch, das Gelände des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums Braunschweig.

Bericht: Victoria Muthig, Technikantin TU Braunschweig 2018/19


Bericht zum Bewerbungsworkshop am 04. Oktober 2018

Am Donnerstagmorgen um neun Uhr startete unser Bewerbungsworkshop bei Julia Straube am Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie .
Zuerst fand eine Vorstellungsrunde statt. Jede Technikantin erklärte, welche Erfahrung sie bereits mit Bewerbungen gemacht habe, wie sicher sie sich in diesem Thema fühlte oder wie sie in der Schule darauf vorbereitet wurde. Danach stellte uns Julia den Ablauf des heutigen Tages vor. Dieser orientierte sich an einem realen Bewerbungsverlauf.

Folglich begannen wir mit der Auswahl einer Stellenanzeige und besprachen die Vorbereitung einer guten Bewerbung. Wir fanden besonders wichtig, dass die Stelle unseren Interessen und Fähigkeiten entsprechen sollte. Das heißt, welche Anforderungen kann man erfüllen und welche Soft- bzw. Hardskills sind gefordert? Als praktisches Beispiel wurden zwei Stellenanzeigen ausgeteilt. Daran erarbeiteten wir in vier Gruppen die geforderten und gewünschten Hard- bzw. Softskills. Anhand derer überlegten wir ebenfalls, wie man seine Fähigkeiten geschickt präsentieren kann, beispielsweise durch Zertifikate, Praxisbeispiele, etc.

Zunächst sollten wir, jede für sich, ihre Stärken bzw. Schwächen herausschreiben. Paarweise klärten wir dann, welche dabei leichter/schwerer zu definieren waren. Dabei stellten wir fest, dass es einfacher war unsere Stärken/Schwächen aufzuschreiben, auf welche wir schon oft im Alltag durch Feedbacks hingewiesen wurden oder welche durch Noten und Atteste bestätigt sind. Schwieriger war es jedoch sich gewisse Schwächen einzugestehen oder ohne Referenzen auf eine Stärke/Schwäche aufmerksam zu werden. Problematisch ist es ebenfalls zu definieren, ob manche Fähigkeiten eine Stärke oder eine Schwäche darstellen (Beispiel: ehrgeizig).
Nach einer kleinen Pause klärten wir gemeinsam, was notwendigerweise in einer Bewerbung enthalten sein muss. Dazu gehören das Anschreiben (max. eine Seite lang), der Lebenslauf (max. zwei Seiten lang), das Abschlusszeugnis und mögliche Zertifikate. Wichtig zu beachten sei auch, die Bewerbung als PDF zu versenden, die jedoch nicht größer als 7MB sein sollte.

Daraufhin bekamen wir unsere Bewerbungen zurück, die wir Julia Straube im Vorfeld zugeschickt hatten. Sie hatte diese korrigiert und eine Tabelle erstellt, die das Wichtigste zusammenfasst. Dabei betonte Julia noch einmal, dass es bei dem Lebenslauf wichtig sei, die Daten gegenchronologisch aufzuschreiben, wir die Scanqualität des Fotos beachten sollten und unsere Fähigkeiten mehr betonen können. Wir bekamen einige Zeit, um uns die Korrektur anzuschauen und ihr bei Bedarf noch Fragen zu stellen.
Im Anschluss besprachen wir im Plenum noch einmal den Aufbau eines Anschreibens und des Lebenslaufs.
Zum Abschluss des Bewerbungsworkshops fand das Bewerbungsgespräch statt. Zuerst diskutierten wir in der Runde, wie unsere bisherigen Gespräche verliefen und welche Fragen wir womöglich ungewöhnlich fanden. Danach zeigte uns Julia einen typischen Verlauf eines Gespräches und simulierte diesen mit ihrer Kollegin.

Zuletzt durften wir noch ungeklärte Fragen stellen und Julia selbst ein Feedback geben.

Bericht: Leonie Berger, Technikantin TU Braunschweig 2018/19


  last changed 18.04.2019
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