TU BRAUNSCHWEIG

Erfahrungsberichte von Technikantinnen

Frauen und Technik- warum denn nicht?

Abitur-und was dann? Diese Frage stellen sich bestimmt einige. Für mich war klar, es soll irgendetwas im MINT-Bereich sein. Aber soll ich sofort mit einem Studium beginnen oder lieber eine Ausbildung absolvieren? Selbst wenn man sich in dem sicher ist, bleibt die Frage: Was genau?

Daher habe ich mich dazu entschieden, am Niedersachsen-Technikum teilzunehmen. Das Niedersachsen-Technikum ist ein landesweites Projekt für Abiturientinnen, die sich im Grunde vorstellen können, ein MINT-Fach zu studieren, aber entweder noch nicht sicher wissen, ob es tatsächlich das Richtige ist, oder aber welche Richtung am besten zu ihnen passt.

Über sechs Monate hatte ich dadurch die Möglichkeit, den Hochschulalltag und die verschiedensten Studiengänge kennenzulernen. Durch das Praktikum bei der Bühler GmbH in Braunschweig konnte ich zusätzlich einen Einblick in den Arbeitsalltag von z.B. Ingenieurinnen und Ingenieuren erhalten.

Ich hatte mich für dieses Unternehmen entschieden, da dort die Ausbildung zum/zur technischen Systemplaner/in angeboten wird, was dem/der technischen Produktdesigner/in (ein Beruf, der mich besonders interessiert) sehr ähnlich ist. Ich lernte verschiedene Programme zur Erstellung von 3D-Zeichnungen kennen und anzuwenden und wurde in einzelne Projekte miteinbezogen.
Eine meiner Aufgaben bestand zum Beispiel darin, für eine Mühle einen Entlüftungseinlauf (s.Abb.) neu zu konstruieren. Das Volumen im Inneren sollte um die Hälfte größer werden, dabei die Gesamthöhe aber nicht verändert.                                                                                                                                                                                                                                      

Abbildung des neu konstruierten Entlüftungeinlaufs

Außerdem hatte ich sehr viel Kontakt mit den Azubis und vielen gleichaltrigen „Kolleginnen und Kollegen“, mit denen ich Zeit verbringen und mich austauschen konnte. Somit erlebte ich auch den Arbeitsalltag aus der Sicht eines Azubis, was mir ermöglichte, ein sehr realistisches Bild von dem Beruf, allen dazugehörigen Tätigkeiten und auch von der dazugehörigen Ausbildung zu erlangen.

Nebenher verbrachte ich zusammen mit allen anderen Technikantinnen der TU Braunschweig einen Tag pro Woche an der Universität. Wir besuchten eine Vorlesung und durften auch die Klausur darüber mitschreiben. Des Weiteren lernten wir die einzelnen Fakultäten und verschiedene Studiengänge der TU kennen. Durch Exkursionen erhielten wir noch mehr Einblicke in verschiedene Berufe und Tätigkeitsfelder. Aber vor allem durch den Austausch untereinander lernten wir die Unternehmen, die Berufsfelder und die entsprechenden Aufgaben der jeweils anderen Teilnehmerinnen kennen und konnten uns aus erster Hand informieren.

Insgesamt ist das Technikum also eine große Hilfe bei der Berufsorientierung. Man lernt viele neue Berufe und Studiengänge kennenlernen und kann gleichzeitig auch anderes ausschließen. So kann man sicherer eine Entscheidung treffen.

Text: Sina Ahrens, Technikantin TU Braunschweig 2018/19

Als Mädchen im Stahlunternehmen?! - Mein Praktikum bei der Salzgitter AG

Meine ersten Assoziationen zu der Stahlindustrie waren ziemlich eindeutig: Laut, dreckig und definitiv kein schöner Arbeitsplatz. Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, ob ich jemals in einem Stahlwerk arbeiten wollen würde, wäre meine Antwort definitiv „Nein“ gewesen. Heute, im Januar 2019, arbeite ich genau da und das schon seit knapp 4 Monaten, obwohl ich mir das nie im Leben hätte vorstellen können. Und ich muss zugeben, ich habe diesem Industriezweig immer Unrecht getan. Diese schwere Industrie ist natürlich laut und dreckig, aber deshalb in keinem Fall ein schlechter Arbeitsplatz, im Gegenteil.

Ich mache mein Praktikum im Warmbreitbandwalzwerk (ich weiß, das ist ein sehr langes Wort, deshalb gibt es eine Abkürzung: Warmwalzwerk). Um dir mal ganz kurz meinen Arbeitsplatz vorzustellen: Das integrierte Hüttenwerk der Salzgitter Flachstahl besteht aus den Hochöfen, hier wird aus dem Erz Roheisen erzeugt und dem Stahlwerk, wo aus dem Roheisen der Rohstahl hergestellt wird, indem dem Roheisen verschiedene andere Elemente hinzugefügt werden. Der Rohstahl wird in sogenannte Brammen, die kann man sich wie große Bauklötze vorstellen, gegossen und dann ins Warmwalzwerk geliefert. Wir stellen nun aus den heißen Brammen sogenanntes Warmband her, walzen die Brammen also in kilometerlange Bänder, die dann aufgewickelt werden und weiterverarbeitet werden können, zum Beispiel zu Rohren.

Auf dem Bild kannst du eine Bramme, die im Ofen bereits wiedererwärmt wurde und nun eine Temperatur von ca.1200°C hat, sehen

Um Stahl überhaupt so dünn walzen zu können, müssen die Brammen auf 1200°C erhitzt werden und dann in zwei Walzschritten, der Vor- und der Fertigstraße, gewalzt werden. Dadurch, dass der Stahl so heiß ist, ist es nicht nur laut und dreckig, sondern auch noch sehr, sehr warm. Meine Befürchtungen wurden also sogar noch übertroffen. Ich habe mich damals trotzdem für diese Stelle beworben, weil sie mich inhaltlich am meisten interessiert hat. Diese Entscheidung hat sich als die beste, die ich hätte treffen können, herausgestellt. Meine Vorurteile gegenüber der Stahlindustrie hatten sich spätestens nach dem Vorstellungsgespräch in Luft aufgelöst, weil ich im Anschluss an das Gespräch eine Führung im Warmwalzwerk bekommen habe. Mit dem Moment, in dem ich die Halle betreten habe und die riesigen Maschinen und die heißen Brammen auf dem Rollgang gesehen habe, war ich total davon gefesselt. Jede Information, die ich erhalten habe, hat mich mehr und mehr fasziniert, sodass ich mir sicher war, dass ein Praktikum im Warmwalzwerk für mich niemals langweilig sein könnte und genau so war es dann auch. Mit jedem Mal, wenn ich durch die Anlage und manchmal sogar in die Anlagenteile gegangen bin, habe ich ein besseres Verständnis für die Abläufe bekommen und besser verstanden, wie die Anlage funktioniert. Ich muss allerdings sagen, dass die Prozesse so komplex sind, dass ich bis heute bei weitem nicht alles weiß, was es zu wissen gibt. Und obwohl ich immer mehr Informationen über die Anlage erhalten habe, finde ich es immer noch unfassbar, dass ein so massives Material so „einfach“ umgeformt werden kann. Das Faszinierendste ist aber mit Abstand die Anlage an sich. Sie ist in der Lage ungeheure Kräfte aufzuwenden und dabei, verhältnismäßig, wenig zu verschleißen.

So sehen die Gerüste der Fertigstraße aus (es sind insgesamt 7). Hier wird die Bramme zum Warmband verarbeitet

Meine Aufgaben, die ich eigenständig bearbeiten soll, machen mir auch sehr viel Spaß und sie sind sehr abwechslungsreich. In den ersten drei Monaten habe ich mich viel mit Arbeitssicherheit beschäftigt und Unterweisungen gestaltet. Aktuell beschäftige ich mich viel mit Datenauswertungen, was ja ein ganz anderes Aufgabengebiet ist. Bei dieser Aufgabe ist mir nochmal die Komplexität der Anlage bewusst geworden. Außerdem zeigen mir diese Auswertungen, dass es unendlich viele variable Prozessparameter gibt, die alle optimal eingestellt sein müssen, um ein optimales Produkt zu erhalten, was ein „perfektes“ Produkt fast unmöglich macht.

Weil mich die Anlage und die Prozesse so sehr interessieren, und ich die Aufgaben eines Ingenieurs/einer Ingenieurin an sich sehr interessant finde, habe ich mich dazu entschieden, Maschinenbau zu studieren. Außerdem habe ich in meiner Zeit sehr viele verschiedene Arbeitsplätze mit ganz unterschiedlichen Aufgabengebieten und Zielen kennengelernt. Gerade die Ziele, die hinter den Arbeiten stecken, sind sehr variabel und dadurch teilweise auch gegensätzlich (ein Produktioner möchte eine möglichst hohe Auslastung der Anlage erreichen, während andere Mitarbeiter versuchen, die Anlage hinsichtlich Qualität zu optimieren. Diese beiden Ziele schließen sich beinahe gegenseitig aus.)

Um auf meine Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, Stahl und Mädchen passen definitiv zusammen. Auch wenn wir in der Minderheit sind, kann es uns genauso viel Spaß machen wie einem Mann und die gleiche Arbeit machen wir auch (bestimmt auch teilweise besser als die Männer).

Was ich dir in jedem Fall noch mit auf den Weg geben möchte ist, dass du dich mit der Teilnahme am Niedersachsen-Technikum nicht gleich für dein Leben lang festlegst. Ein mögliches Ergebnis von dem Praktikum könnte auch sein, dass du merkst, dass du doch lieber etwas anderes in deinem Leben machen möchtest. Egal ob Maschinenbaustudium oder Pflegeausbildung: jede Entscheidung am Ende ist die Richtige für dich, also probiere es doch einfach aus und mach mit.

Bericht: Sarah Wehling, Technikantin TU Braunschweig 2018/19

 

Praktikum bei Volkswagen in Salzgitter

Im Juni 2018 habe ich mein Abitur mit 18 Jahren beendet. Dass ich danach studieren will, wusste ich und der technische Bereich hat mich schon seit ich klein bin fasziniert. Ich war allerdings unschlüssig, welchen Studiengang genau ich für mich wählen sollte und war deshalb in meiner Entscheidung unsicher. Da kam mir das Technikum gerade recht. Auf Grundlage der vielversprechenden Zusammenfassung der Themen des Praktikums entschied ich mich für die Motorkomponenten-Analytik im Volkswagenwerk Salzgitter, auch wenn ich noch nicht so richtig eine Vorstellung von dem hatte, was mich dort erwarten würde.

An meinem ersten Tag wurde ich von den Kollegen sehr herzlich empfangen und mir wurden unzählige Leute vorgestellt. Nach und nach wurden mir die Geräte und ihre Nutzungsweise erklärt und so konnte ich Aufgaben meiner Kollegen übernehmen, wie z.B. Rauheiten messen oder Proben einbetten, um diese hinterher analysieren zu können. Bei der Analyse ist es besonders wichtig, dass alle Geräte richtige Ergebnisse liefern, die so exakt wie möglich sind, damit die Entwicklung der Prototypen optimiert werden kann. So entstand auch mein Projekt. Ein Kollege hatte den Verdacht, dass die Analysewaage, die auf 0,1 mg genaue Ergebnisse anzeigen kann, hohe Messabweichungen liefert. Meine Aufgabe war es, die Messgenauigkeit und ‑richtigkeit und deren Wiederholbarkeit der Analysewaage zu prüfen. Mein Vorgehen sollte ich mir dabei selbst überlegen.

Mein Plan war es, drei unterschiedlich schwere Gewichte (ein Plastikstück ca. 5 mg, eine Metallkugel ca. 0,9 g und eine eingebettete Probe ca. 60 g) zwei Wochen lang fast jeden Tag zu wiegen und so Abweichungen festzustellen. Bei dem leichten und dem mittelschweren Gewicht waren die Abweichungen nicht größer als plus - minus 0,1 mg, also in Ordnung. Bei dem schweren Gewicht zeigte die Waage allerdings eine Abweichung um plus minus 0,9 mg an. Zuerst dachte ich, dass die Waage eine prozentuale Messschwankung hat, aber in unserer wöchentlichen Besprechungsrunde, bei welcher ich meine Ergebnisse vorgestellt hatte, kamen wir zu der Erkenntnis, dass das Gewicht Tag für Tag abgenommen hatte. Dies war ein Indiz dafür, dass die Einbettprobe während der zwei Wochen Feuchtigkeit abgegeben hat. Also musste ich den Versuch noch einmal neu starten. Diesmal wollte ich geeichte Gewichte verwenden, um auch die Messrichtigkeit der Waage feststellen zu können. An solche Gewichte heran zu kommen stellte sich als gar nicht so leicht heraus, da diese auf Grund ihrer Genauigkeit sehr wertvoll sind. Mir war auch nicht klar, wie viele Aspekte bei einer simplen Messung beachtet werden müssen, wie z.B. der Luftdruck und die statische Aufladung oder sogar, ob sich in der Nähe Computer, Heizungen oder Lüftungen befinden, ob es Fenster gibt und ob der Raum eine normale oder eine Schiebetür besitzt.

Der zweite Versuch lieferte dann sowohl bei der Kurzzeit‑ als auch bei der Langzeitwiederholbarkeit sehr gute Ergebnisse ohne Abweichungen über 0,2 mg. Die Messungen konnten also gefahrlos verwendet werden ohne mit Messfehlern auf Grund der Analysewaage rechnen zu müssen.

Das Projekt war hier jedoch nicht meine Haupttätigkeit. Ich konnte tiefe Einblicke in die eigentliche Analyse der Komponenten bekommen, indem ich mit den verschiedenen Mikroskopen Bilder und Messungen aufgenommen, die Härte verschiedener Teile geprüft und die gemachten Messungen letztendlich auch ausgewertet habe. Zu dem konnte ich erfahren, wie eine Besprechung und eine Krisenrunde abläuft, auf Grund der Geheimhaltung darf ich darüber jedoch keine Inhalte wiedergeben.

Außer hier in der Analytik war ich auch noch zweimal im VW Werk in Wolfsburg, um mir zum einen das Prüfgelände Ehra anzugucken und zum anderen um mit den Technikantinnen von dort aus eine Vergleichsfahrt mit dem VW Up! in den Harz zu machen.

Das Praktikum hat mir bei meiner Entscheidung für die Zukunft sehr weitergeholfen. Ich konnte hier viele praktische aber auch theoretische Erfahrungen machen und viel über die Funktionsweise der einzelnen Komponenten im Motor lernen. Durch meine Kollegen habe ich zusätzlich noch etliche Informationen über Studiengänge, speziell über Elektrotechnik, sammeln können, was mir später definitiv von Nutzen sein wird.

Bericht: Linda Heinrich, Technikantin TU Braunschweig 2017/18


Die erste Halbzeit ist schon um... MINT erleben im Technikum


Das Niedersachsen-Technikum richtet sich an junge Frauen, die das Abitur oder die Fachhochschulreife erlangt haben und sich für Berufe im MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) interessieren. Also auch an uns vier, die wir gerade das Technikum bei der Salzgitter AG absolvieren. Seit unserem Start im September ist bei diesem sechs Monate dauernden Programm schon weit mehr als die erste Halbzeit um. Wir sind übrigens der sechste Jahrgang der Technikantinnen hier am Standort.

Worum es geht? Wir Technikantinnen haben die Möglichkeit, Erfahrungen sowohl in der Praxis, als auch in der Theorie zu sammeln. Die Praxis erleben wir an vier Tagen in der Woche in unseren verschiedenen betrieblichen Einsatzbereichen: Von der Mannesmann Forschung, der Fügetechnik und Chemie bis hin zur Mobilen Instandhaltung oder dem Bereich Kaltflach Anlagentechnik ist alles dabei. Für das theoretische Verständnis besuchen wir einmal wöchentlich eine Vorlesung. Drei von uns in der TU Braunschweig und eine in der Hochschule Ostfalia in Wolfenbüttel.
In der Zeit des Niedersachsen-Technikums übernehmen wir keine „typischen Aufgaben für Schülerpraktikanten“, sondern dürfen aktiv im Unternehmen mitarbeiten. Wir bearbeiten selbstständig ein Projekt. Hierdurch bekommen wir ein Gefühl für die Berufswelt der Ingenieure – was einerseits anstrengend, aber oftmals auch sehr spaßig sein kann.

                        

Es ist erstaunlich, welche Stärken, Schwächen und Interessen uns in der bisherigen Zeit bewusst geworden sind. Und auch fachlich erlernten wir bereits viel. Unser Niedersachen-Technikum startete in der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter Flachstahl GmbH, wo die Grundlagen der Metallbearbeitung vermittelt wurden. Dabei entstand beispielsweise unser selbstgebautes Vogelhaus. Anschließend nahmen wir am Einstiegsworkshop für Technikantinnen teil, der uns auf die Arbeit in den Einsatzstationen vorbereitete. Hierbei wurde uns erstmals richtig bewusst, dass die Schulzeit nun vorbei ist und wir als Mitarbeiterinnen in einem Unternehmen angekommen sind.

Es gibt noch weitere Programmbestandteile im Technikum bei der Salzgitter AG: Beim zweitägigen Seminar „Persönliche und soziale Kompetenzen“ wurden wir uns zum Beispiel über unsere Rollen im Team bewusst und wie man sie gezielt erweitern kann. Ein Seminar, dessen Inhalte man im späteren Beruf täglich braucht und von dem wir noch lange profitieren werden! Auch Werksbesichtigungen stehen auf unserem Programm. Bei der Peiner Träger GmbH lernten wir z.B. mit dem Elektrolichtbogenofen ein anderes Verfahren der Stahlproduktion kennen. Ebenfalls fanden im Rahmen des Programmes die „Hochschultage“ statt. Das sind Austauschtage, an denen wir die TU Braunschweig und die Hochschule Ostfalia besuchten. Es war interessant, die Unterschiede zwischen Universität und Hochschule im direkten Vergleich zu sehen.

                                

Unser Fazit zum Bergfest: ein rundes Programm, das uns aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln sowohl das Studium als auch den Arbeitsalltag näherbringt. Bisher hatten wir eine gute Zeit, vor allem gute Betreuer, die uns jederzeit unterstützen und fordern. Dank unserer Kollegen, die immer ein offenes Ohr für uns haben, fühlen wir uns in unseren Abteilungen und der Salzgitter AG sehr gut aufgehoben. Wir freuen uns auf die zweite Halbzeit und hoffen, noch viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln zu können. Die Ergebnisse unserer Projekte präsentieren wir dann ganz am Ende des Technikums.
Glück Auf!


Bericht: Sema, Sabine, Antonia und Anna, Technikantinnen 2017/18

im Karriere-Blog der Salzgitter-AG: http://www.salzgitter-ag.com/karriere-blog/2018/01/16/die-erste-halbzeit-ist-schon-um-mint-erleben-im-technikum/


Heute Technikantin – Morgen Ingenieurin

Ein halbes Jahr ist um - kaum zu glauben, dass unsere Praktikumszeit bei der Salzgitter AG schon vorbei ist. Es kommt uns vor, als wären wir erst gestern zum ersten Mal über das Werksgelände gelaufen. Anders als bei unseren ersten Tagen des Praktikums können wir inzwischen mitreden, wenn es um Themen wie Brammenproduktion, Kühlkreisläufe, Bauteilprüfung oder hochlegierte Stähle geht.

Mit diesen und weiteren spannenden Themen haben wir uns in unseren Projekten beschäftigt. Alessa war im Bereich der Qualitätssicherung der Stranggießanlagen tätig. Dabei hat sie sich mit gebrochenen Indexbrammen, Angießklebern und Projektfinanzierungen auseinander gesetzt. Linda hat sich in ihrem Projekt mit der Automatisierung einer Ventilatorregelung beschäftigt. Dies war ein Teil der Modernisierung des Kühlturms, der das Kühlwasser für das Kalt- und das Warmwalzwerk liefert. Bei der Salzgitter Mannesmann Forschung in der Abteilung Fügetechnik hat Svenja sich mit den Auswirkungen lokaler Verstärkungen auf Fahrwerkskomponenten beschäftigt. Ebenfalls bei der Mannesmann Forschung eingesetzt war Elisabeth. In ihrem Projekt hat sie an der Verringerung des Wärmeverlusts beim Walzen im Versuchswalzwerk gearbeitet.

Mit diesen und weiteren spannenden Themen haben wir uns in unseren Projekten beschäftigt. Alessa war im Bereich der Qualitätssicherung der Stranggießanlagen tätig. Dabei hat sie sich mit gebrochenen Indexbrammen, Angießklebern und Projektfinanzierungen auseinander gesetzt. Linda hat sich in ihrem Projekt mit der Automatisierung einer Ventilatorregelung beschäftigt. Dies war ein Teil der Modernisierung des Kühlturms, der das Kühlwasser für das Kalt- und das Warmwalzwerk liefert. Bei der Salzgitter Mannesmann Forschung in der Abteilung Fügetechnik hat Svenja sich mit den Auswirkungen lokaler Verstärkungen auf Fahrwerkskomponenten beschäftigt. Ebenfalls bei der Mannesmann Forschung eingesetzt war Elisabeth. In ihrem Projekt hat sie an der Verringerung des Wärmeverlusts beim Walzen im Versuchswalzwerk gearbeitet.

Die Ergebnisse unserer Projekte haben wir jeweils auf einem Plakat festgehalten. Bei den Abschlussveranstaltungen der Salzgitter AG und der TU Braunschweig wird jede Technikantin einen Elevator Pitch vorstellen. Die Herausforderung dabei ist es, unser Projekt in einer Minute zusammengefasst zu präsentieren.

Lassen wir nun unsere Praktikumszeit Revue passieren, erinnern wir uns an viele spannende und auch lustige Momente. Das reicht von den unterschiedlichen Werksführungen, über den Stahlaktionstag in Brüssel bis hin zu den Unternehmungen mit den anderen Technikantinnen, wie das tägliche gemeinsame Mittagessen. In den letzten sechs Monaten hatten wir nicht nur die Chance gleichgesinnte, technikbegeisterte Frauen, sondern auch betriebliche Abläufe und nette, hilfsbereite Kollegen in den verschiedenen Abteilungen kennen zu lernen.

Diese Erfahrungen haben uns Technikantinnen der Salzgitter AG darin bestätigt einen technischen Studiengang aufzunehmen. Um die Zeit bis zum Studienbeginn im Wintersemester zu überbrücken, werden sich zwei von uns als Gasthöherinnen an der TU Braunschweig  weiter Vorlesungen anhören. Die anderen Beiden werden Arbeiten bzw. Reisen. Während sich eine von uns für ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau entschieden hat, werden sich die Anderen an einer Universität für die Studiengänge Elektrotechnik, Medizintechnik und Bio-, Chemie-, Pharmaingenieurwesen einschreiben.

Unser Fazit vom Niedersachsen Technikum fällt durchweg positiv aus. Das gesamte Rahmenprogramm und besonders der Austausch mit den Ingenieuren an unseren Praktikumsplätzen haben zu unserer Zukunftsplanung beigetragen. Viele Unsicherheiten und Fragen konnten im Laufe des Praktikums geklärt werden. So haben wir nun eine umfassende Vorstellung davon, welche beruflichen Möglichkeiten sich durch ein Studium im MINT-Bereich ergeben können.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir das Programm definitiv weiter empfehlen und uns sicher noch lange und gerne an unsere Zeit bei der Salzgitter AG zurückerinnern werden.

Bericht: Svenja Schreiber, Elisabeth Tartler, Alessa Rohenkohl, Linda Bolte

im Karriere-Blog der Salzgitter-AG: http://www.salzgitter-ag.com/karriere-blog/2017/03/01/heute-technikantin-morgen-ingenieurin/



Stahlaktionstag in Brüssel 9.11.2016

"No Europe without Steel - Unser Herz aus Stahl muss weiter schlagen“

Am 8.11.16 war es soweit, um 22 Uhr trafen sich rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Salzgitter Konzerns am Tor 1, um sich auf den Weg nach Brüssel zu machen. Darunter auch drei Technikantinnen, eine davon war ich. Doch bevor wir unsere Busreise antraten, bewunderten wir die stahlglutrote Nacht über dem Werk Salzgitter. Hierfür wurde ein Schlackebett aufgerissen, um den Nachthimmel hell zu erleuchten. Gegen 1 Uhr in der Früh ging es dann Richtung Brüssel.  Gemeinsam mit 40 weiteren Bussen der Salzgitter AG und  gut versorgt mit Lunchpaketen starteten wir unsere fast 8-stündige Fahrt.

Gegen 10 Uhr erreichten wir die belgische Hauptstadt und machten uns, ausgestattet mit Trillerpfeifen, Warnweste und Schal, auf den Weg zum Platz vor dem Triumphbogen. Obwohl es  kalt, regnerisch und windig war versammelten sich rund 15.000 Menschen aus zehn europäischen Ländern, um gegen den Import von Billigstahl und für faire Wettbewerbsbedingungen zu demonstrieren. Der Industriegewerkschaftsbund IndustriAll Europe hatte zu dieser Protestkundgebung aufgerufen.

Unter dem Motto „No Europe without Steel  - Unser Herz aus Stahl muss weiter schlagen“  kamen Demonstranten aus Österreich, Belgien, Finnland, Bulgarien, Tschechien, Frankreich und vielen weiteren Ländern zusammen, um auf die aktuelle Situation der Stahlindustrie in Europa aufmerksam zu machen.

Luc Triangle der Generalsekretär von IndustriAll Europe, begrüßte uns Demonstranten auf Deutsch, Englisch und Französisch. Triangle sagte, es sei inakzeptabel, dass Stahl aus China und Russland weit unter den Herstellungskosten angeboten werde: "Europa muss uns vor unfairem Wettbewerb schützen", fordert er. Notwendig seien "wirksame Handelsschutz-Instrumente“. Auch der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hoffmann spricht auf Deutsch, Englisch und Französisch. "Wir sind hier, um der Europäischen Kommission zu zeigen, dass sie eine Aufgabe hat - die Aufgabe, die Stahlindustrie zu schützen." Hoffman verdeutlicht die kritische Situation: "Europa muss sich klar und eindeutig zur Stahlindustrie bekennen und dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Geht die europäische Stahlindustrie den Bach runter, dann sind hunderttausende Arbeitsplätze nicht nur in der Stahlindustrie in Europa in Gefahr".

Danach rappten Tino Schönemann und Carlotta Gerlach von den Hennigsdorfer Elektrostahlwerken das Lied "Nur Stahl ist härter als wir", viele der Demonstranten  stimmten ein. Gegen 12  Uhr startete  der Demonstrationszug  seinen Weg zum Gebäude der Europäischen Kommission.  Es folgte eine zweistündige Demonstrationsroute durch die Straßen von Brüssel. Durchnässt und erschöpft erreichten wir gegen  14 Uhr wieder unseren Bus und traten die Heimreise an. Nach über 24 Stunden auf den Beinen war der Stahlaktionstag  2016 für uns vorbei.  An diesen langen Tag, mit seinen vielfältigen, interesanten Eindrücken und Erfahrungen werden wir Technikantinnen uns sicher noch lange und gerne erinnern.

Bericht: Alessa Rohenkohl, Technikantin TU Braunschweig



Erfahrungsbericht: Niedersachsen-Technikum bei Volkswagen im Presswerk

Mein Name ist Zoe Friedrich und ich nehme seit Anfang September 2016 am Niedersachsen-Technikum im Presswerk bei Volkswagen in Wolfsburg teil. Das Presswerk steht am Anfang der Produktionskette der Automobilproduktion. Im Presswerk werden aus Stahl in mehreren aufeinanderfolgenden Schneid- und Umformschritten verschiedene Einzelteile geformt. Insgesamt sind wir acht Technikantinnen in unterschiedlichen Abteilungen bei Volkswagen am Standort Wolfsburg. Für mich stand fest, dass ich etwas Naturwissenschaftliches oder Technisches studieren möchte, aber bei der genauen Entscheidung, sollte mir das Niedersachsen-Technikum helfen.

In meinem Technikum bei Volkswagen machte ich in den ersten zwei Monaten einen Durchlauf durch alle Abteilungen des Presswerks. In diesem Durchlauf lernte ich viele Tätigkeitsbereiche kennen, die alle unterschiedlich aber jeweils interessant waren. Nach meinem Durchlauf entschied ich mich, mein Projekt in der Instandhaltung im Presswerk im Bereich Prozessbegleitung zu machen, wo auch die vorherige Technikantin ihr Projekt machte. In dem Projekt beschäftigte ich mich mit einem optimierten Materialeinsatz im Produktionsprozess. So können schon durch kleine Änderungen des Materials Kosten reduziert werden. Ich hatte eine Projektbetreuerin, aber dennoch musste ich lernen, mir eigenständig zu überlegen, was an dem Projekt zu bearbeiten ist und bei Fragen auch auf andere Personen zuzugehen! Das Projekt dauerte insgesamt zwei Monate und ich hatte viele Schnittstellen mit anderen Abteilungen, was eine gute Organisation erforderte. Zum Ende des Projektes stellte ich meine Ergebnisse vor der Leitung des Presswerks und meinen Kollegen vor. Neben meinem Projekt informiere ich mich über die Geschehnisse bei der Volkswagen AG und habe eine Führung durch das Presswerk für die anderen Technikantinnen und ihre Betreuer selber organisiert. Auch allgemein bekomme ich einen guten Einblick in den Arbeitsalltag meiner Kollegen. Es gibt einen regen Austausch mit den anderen Technikantinnen bei Volkswagen in Wolfsburg, zum Beispiel bei gemeinsamen Mittagessensterminen, selbst organisierten Austauschterminen, Abteilungsdurchläufen bei jeder einzelnen Technikantin und per Emailkontakt.  
 
Im Zusammenhang mit dem Niedersachsen-Technikum gibt es bei Volkswagen die Möglichkeit ein Grundpraktikum zu machen. Dieses kann auch als Vorpraktikum, das für viele technische Studiengänge gebraucht wird, angerechnet werden.  
 
Ende Februar wird es schließlich eine Abschlussveranstaltung mit allen Technikantinnen der TU Braunschweig und der Ostfalia Wolfenbüttel geben, bei der alle noch einmal die Gelegenheit haben, die Projekte der anderen näher kennenzulernen.
 
Ich persönlich bin mir durch das Praktikum im Unternehmen, die Hochschultage und eigene Recherchen schon ziemlich sicher, dass ich Bio-, Chemie- und Pharmaingenieurwesen studieren möchte. Das Technikum war daher für mich persönlich insgesamt ein Erfolg.



Bergfest für die Technikantinnen

Halbzeit – nun haben wir schon drei bzw. vier Monate in unseren Abteilungen verbracht, die Zeit verging schneller als gedacht. Wir sind die diesjährigen Niedersachsen-Technikantinnen von der TU Braunschweig. Das Programm richtet sich an Abiturientinnen, die sich – wie wir – noch nicht für einen bestimmten Studiengang entscheiden konnten und sich grundsätzlich für den MINT-Bereich interessieren. Während des sechsmonatigen Praktikums haben wir die Möglichkeit, in den Arbeitsalltag eines Ingenieurs bzw. einer Ingenieurin hinein zu schnuppern und bereits erste Erfahrungen zu sammeln. Wir verbringen vier Tage pro Woche in unseren jeweiligen Abteilungen. Donnerstags besuchen wir eine Vorlesung zum Thema Funktionswerkstoffe aus dem Bereich Maschinenbau. Zusätzlich besichtigen wir Einrichtungen wie die UniBibliothek, BS-Energy oder die BatteryLabFactory.

Jede von uns absolviert ihr Praktikum in einer anderen Abteilung. Zwei von uns sind für die Salzgitter Flachstahl GmbH in den Bereichen Kaltwalzwerk (Zentrale Anlagentechnik) und Stranggießanlagen (Qualitätssicherung) eingesetzt. Die anderen Zwei sind bei der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH in den Bereichen Fügetechnik (Bauteilprüfung) und im Projektbüro hochlegierte Stähle beschäftigt. Unsere Tätigkeiten umfassen beispielsweise Auswertungenund Statistiken zu erstellen, an Besprechungen teilzunehmen oder das Vorbereiten und Prüfen von Proben.

Neben der TU Braunschweig bietet uns auch die Salzgitter AG ein umfassendes Rahmenprogramm. Im Zuge dessen haben wir unsere erste Woche in der Ausbildungswerkstatt damit verbracht, die Grundlagen der Metallbearbeitung kennenzulernen. Dabei durften wir auch die berühmte Stahlrose anfertigen. Außerdem haben wir an einer Werksführung teilgenommen, bei der wir die Kokerei, den Hochofen, das Warmwalzwerk und die Hauptwerkstatt besichtigt haben. Zudem haben wir uns selbstständig eine Führung im Bereich der Stranggießanlagen und zum Brammentoaster organisiert, die der StuPrax Daniel Dreyer mit uns durchgeführt hat. In den nächsten Wochen werden wir noch das Kaltwalzwerk und das Stahlwerk besichtigen. Wir haben außerdem die Möglichkeit genutzt, beim Stahlaktionstag in Brüssel dabei zu sein. Des Weiteren haben wir an zwei Seminaren zu den Themen „persönliche und soziale Kompetenzen“ und „Teambuilding“ teilgenommen.

Unsere täglichen Erfahrungen tauschen wir regelmäßig beim gemeinsamen Mittagessen aus. Teilweise haben wir uns auch schon gegenseitig in unseren Bereichen besucht.

In unseren Abteilungen werden wir von unseren Betreuern und Kollegen unterstützt, so dass wir uns schon gut in das Thema Stahl einarbeiten konnten. Dabei übernehmen wir keine vermeintlich typischen Praktikantentätigkeiten, sondern dürfen aktiv mitarbeiten. Dank unserer freundlichen Kollegen, die immer ein offenes Ohr für uns haben, fühlen wir uns in unseren Abteilungen und der Salzgitter AG sehr gut aufgehoben.

Die restlichen 3 Monate werden wir uns weiterhin mit unseren jeweiligen Projekten beschäftigen. Diese führen wir größtenteils selbstständig durch und werden sie am Ende unseres Technikums vorstellen. Wir freuen uns auf die zweite Halbzeit und hoffen, noch viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln zu können.

Glück Auf!

PS: Alle Abiturientinnen des Jahrgangs 2017 können sich über die Seiten unserer Kooperationspartner, nämlich der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule, über das Niedersachsen-Technikum ab September 2017 und das entsprechende Bewerbungsverfahren informieren.
 

Autorinnen (von links nach rechts): Svenja Schreiber, Elisabeth Tartler, Alessa Rohenkohl, Linda Bolte

in: http://www.salzgitter-ag.com/karriere-blog/2016/12/08/bergfest-fuer-die-technikantinnen/



Nachgefragt!

Wir haben mal bei Vanessa, Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens Elektrotechnik, 5. Semester, nachgefragt, wie bei ihr die Studiengangsentscheidung abgelaufen ist!

Wann haben Sie sich für Ihren Studiengang entschieden?

Ungefähr ein halbes Jahr nach meinem Abitur, als ich das Technikum*  fertig hatte.

Wie haben Sie sich entschieden? Was haben Sie unternommen, um Ihre Entscheidung zu treffen?

Ich habe am Niedersachsen-Technikum und einem damit verbundenen 6-monatigem Praktikum bei der Volkswagen AG in Wolfsburg teilgenommen.

Mir war schon immer klar, dass ich etwas mit Wirtschaft studieren möchte. Reine BWL kam für mich aber nicht in Frage. Technik interessierte mich auch sehr, unklar war aber die Fachrichtung. Durch das Industriepraktikum in der VW-Ausbildungswerkstatt entstand mein Interesse für die Elektrotechnik.

Haben Sie Tipps für andere Studieninteressierte für die Entscheidungsfindung?

Man sollte sich bewusst machen, welche Interessen und Fähigkeiten man hat. Wichtig ist auch, mal über den Tellerrand zu schauen und z.B. ein Praktikum in einem Bereich zu machen, der für einen eigentlich nicht unbedingt in Frage kommt, den man aber doch interessant findet. Also am besten selber ausprobieren und Praktika machen! Und auf jeden Fall das machen, was man selber will und nicht das, was die Eltern möchten!

*Die TU Braunschweig bietet Ihnen im Rahmen des Technikums gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen der Region eine sechsmonatige Maßnahme zur Berufs- und Studienorientierung im Bereich Technik. Ein bezahltes betriebliches Praktikum und erste Hochschulerfahrungen bieten Ihnen intensive Einblicke und helfen Ihnen bei der Studienwahl. Der nächste Durchgang beginnt am 1. September 2015.

https://www.tu-braunschweig.de/gleichstellung/angebote/karrierementoring/technikum/index.html

Dieser Text entstammt dem zweiten Newsletter der Zentralen Studienberatung der TU Braunschweig (TU Braunschweig/Zentrale Studienberatung/2. Newsletter)


Vor ihrer Teilnahme am Niedersachsen-Technikum hatte Merve wenig mit Technik zu tun, aber ihr Interesse daran war schon lange geweckt. Im Praktikum lernte sie beim Bau und der Montage von Motoren den Berufsalltag von IngenieurInnen kennen. In Gesprächsrunden mit Studierenden und nach Vorlesungsbesuchen war der passende Studiengang gefunden. Als Studentin im Praxis- verbund hat Merve in ihrem Praktikumsunternehmen VW in Wolfsburg den dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen begonnen.
"Als Entscheidungshilfe bei der Studienwahl ist das Technikum absolut das Richtige!"

Ayleen wollte eine Perspektive für die Zukunft haben. Trotz Fachabi in Richtung „Gesundheit und Soziales“ war ihr klar, dass sie gerne etwas mit Mathematik machen möchte. In der Salzgitter AG war sie in der Mess- und Regeltechnik, speziell in der Gasanalyse, beschäftigt und bekam viele praktische Aufgaben. Begeistert von der Arbeit, beginnt sie dort im Anschluss eine Ausbildung zur Elektronikerin. Danach ist ein Maschinenbaustudium geplant. Sie empfiehlt das Technikum allen jungen Frauen weiter, die noch unentschlossen sind und einen Einblick in die Technik bekommen wollen - „traut euch, es lohnt sich!"

Für Annika stand ein technischer Studiengang zunächst gar nicht zur Diskussion. Nach ihren positiven Erfahrungen im Presswerk bei Volkswagen sah das schon ganz anders aus: Dort bekam sie nicht nur interessante Einblicke in die Berufswelt einer Ingenieurin, sondern sie entwickelte auch ihre handwerklichen und programmiertechnischen Fähigkeiten weiter. Ihr Projekt zur Messdaten-  erfassung und visuellen Darstellung sowie der Aufbaus eines Technikstudiums bestätigten ihren Entschluss an der TU Braunschweig Elektrotechnik zu studieren. Bereits jetzt gibt es Angebote für Bachelor-Arbeiten und Nebenjobs.

Viktoria hat den weiten Weg aus Bayern auf sich genommen, um am Technikum teilzunehmen – mit Erfolg! Es galt die Unsicherheiten zur Studienwahl abzubauen und Berufsperspektiven zu bekommen. Das bot VW in Wolfsburg: ein interessantes Projekt mit hohem Anwendungsbezug und ein Team, dass sie zu jeder Zeit unterstützte und offene Fragen klärte. An der Uni schnupperte sie in verschieden MINT-Studiengänge, um das richtige zu finden. Interessant war schließlich ein Mix aus Elektrotechnik und Informatik, den sie auch in ihrem Studium „Informations-Systemtechnik“ an der
TU Braunschweig vertieft.


  last changed 18.04.2019
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