TU BRAUNSCHWEIG

Aktuelles aus der Fakultät 3

Aktuelles aus der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften


Hier finden Sie Nachrichten über Veranstaltungen, Forschungen und Auszeichnungen der Fakultät 3 der TU Braunschweig. Nachrichten, die ausschließlich das Department Architektur betreffen, wie z.B. Ankündigungen von Architekturvorträgen, Stellenanzeigen und Studentenwettbewerbe finden Sie auf dieser Seite.

Studierende finden hier Semestertermine und Klausurtermine mit den Hinweisen zu An- und Abmeldungen. Aktuelle Informationen zu einzelnen Studiengängen gibt es in unseren Studiengruppen im Stud.IP


Absolvententag Bauen und Umwelt | Bilder jetzt online

Absolventenfeier 2017
Absolventenfeier 2017Der Absolvententag 2017 fand am Samstag, 25.11.2017 ab 13:30 Uhr statt. Bilder und Festschriften der Absolvententage finden Sie ab sofort auf der Seite unseres Ehemaligenvereins unter www.alumni-bau.de.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen/Bau, Umweltingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen/Mobilität und Verkehr, Geoökologie ProWater und Computational Sciences in Engineering (CSE) gab es seit dem letzten Absolvententag ca. 450 Absolventinnen und Absolventen. Zu den Veranstaltungen am Sonnabend haben sich weit über 1.000 Personen angemeldet.

Neben der Überreichung der Abschlussurkunden durch die Professorinnen und Professoren wurden Grußworte des Dekans und bei der Masterverabschiedung auch der Präsidentin gehalten und eine Reihe von ausgezeichneten Studienabschlüssen wurden mit Preisen geehrt.

29|11|2017

TU Braunschweig verleiht Ehrendoktorwürde an Architekturtheoretikern Prof. Uta Hassler

Prof. Dr.-Ing. Uta HasslerDie Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig verlieh am 20. Oktober 2017 die Ehrendoktorwürde an die Architekturtheoretikerin und Professorin für Denkmalpflege Uta Hassler der ETH Zürich.

Damit würdigt die TU Braunschweig „ihre persönlichen, hervorragenden Leistungen in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Praxis auf dem Gebiet der Bauforschung und Denkmalpflege. Hasslers Arbeit eröffnet richtungsweisende Perspektiven und Thematiken in diesen Feldern. Zudem gelang ihr die Wiederbelebung der Denkmaltheorie als Teildisziplin einer Architekturtheorie, die das Bauschaffen als Ganzes in den Blick nimmt“, so der Text der Urkunde.

Die Architekturtheoretikerin Hassler hat wichtige Impulse zum nachhaltigen Umgang mit Bauten der Industriekultur und zu Bauten der Nachkriegsmoderne sowie allgemein zu Fragen der Ressourcenökonomie im Bauwesen, die heute bereits wie selbstverständlich rezipiert werden, gegeben. Ihre Forschungsthemen„Bauen im Bestand“ und „Bauwerkserhaltung“ sind inzwischen fest verankerte und „gelebte“ Felder in Forschung und Lehre.  Mit der TU Braunschweig verbindet Uta Hassler ein langjähriger fachlicher Austausch zu Fragen der Architekturgeschichte und der Bauwerkserhaltung.

„Wer in diesem Feld arbeitet, kommt an den zahlreichen und grundlegenden Publikationen Uta Hasslers nicht vorbei, die es mit großer Wirkung auch zu einem zentralen Thema der Denkmalpflegetheorie gemacht hat“, so der Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin.

Zur Person:
Uta Hassler studierte von 1969 bis 1977 an den Technischen Universitäten München und Karlsruhe und promovierte 1982 an der Technischen Universität Karlsruhe. 1991 folgte sie dem Ruf an die TU Dortmund auf die neu geschaffene Professur für Bauforschung, Denkmalpflege und Entwerfen. Von 2005 bis 2011 war Hassler Professorin für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich sowie Vorsteherin des Institutes für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Im Zeitraum zwischen 1993 und 2010 war Hassler als Gutachterin unter anderem für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Max-Planck-Gesellschaft und die Humboldt-Gesellschaft tätig.

Prof. Uta Hassler, Prof. Alexander von Kienlin, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla Bildunterschrift: v.l. Die Ehrendoktorin Prof. Uta Hassler, Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin und Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. Bildnachweis: TU Braunschweig/Heiko Jacobs, frei zur Veröffentlichung.

23|10|2017


Zwei Braunschweiger Teams unter den Siegern des Real Estate Award 2017

Gleich zwei Teams der Technischen Universität Braunschweig platzierten sich beim 6. Real Estate Award – Flughafen München unter den Top 3 und wurden im Rahmen einer Preisverleihung auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München ausgezeichnet.

Der studentische Wettbewerb des Flughafens München richtet sich an interdisziplinär besetzte Studierenden-Teams von Hochschulen aus Deutschland und Österreich. Aufgabenstellung des diesjährigen Awards war die Projektentwicklung eines Convention Centers auf dem Flughafengelände.

Summer SchoolGruppenfoto der Siegerteams.

Bildunterschrift: V.r. Anna Fanni Hajdu, Natalie Auch, Carla Hesch, Pia Menke, Tyll Pape, Team TU Dortmund, Hanno Haiber (Flughafen München), Alexander Rosner, Manuel Otto, Anna-Katharina Maaß, Charlotte Veit, Johanna Ehrenberg.

Bildnachweis: Shayan Ashrafzadeh Kian/TU Braunschweig.

Die beiden teilnehmenden Teams der TU Braunschweig überzeugten dabei mit innovativen, wirtschaftlichen und gleichzeitig realistischen Lösungen und wurden belohnt: Der zweite Platz ging an das Team „MUC Park“ mit den Studierenden Johanna Ehrenberg, Anna-Katharina Maaß, Manuel Otto, Alexander Rosner und Charlotte Veit. Den dritten Platz belegte das Team „CUBE“ mit den Studierenden Natalie Auch, Hajdu Fanni, Carla Hesch, Pia Menke und Tyll Pape. Betreut wurden die Braunschweiger Teams durch Shayan A. Kian und Swaantje Peuker vom Lehrstuhls für Infrastruktur- und Immobilienmanagement des Instituts für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig. Der Real Estate Award des Flughafens München ist mit 10.000 Euro dotiert. Am diesjährigen Wettbewerb nahmen sieben Teams teil.

Ergebnis:
1. Platz TU Dortmund  „Kolibri“ (5.000 Euro)
2. Platz TU Braunschweig „MUC Park“ (3.500 Euro)
3. Platz TU Braunschweig „CUBE“ (1.500 Euro)

24|10|2017


Gastvortrag am IBB

IBB Das IBB lädt ein zu einem Gastvortrag am 27. Juni 2017. Zum Thema "Digitale Methoden der Baustellenlogistik" spricht Daniel Krause von der Building Construction Logistics GmbH.

09|06|2017


TSUNAMI-RESILIENTE KÜSTENSTÄDTE IN JAPAN

3. Summer School - Deutsch-Japanisches Synergie Forum:
12. – 22. September 2017

Summer SchoolJapans Nordostküste wurde 2011 von einem Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami in weiten Teilen völlig zerstört. Heute, 6 Jahre später ist der Wiederaufbau lange nicht abgeschlossen und sieht sich zahlreichen Problemen gegenüber.

Das Deutsch-Japanische Synergie Forum e.V. organisiert für September 2017 eine interdisziplinäre Summer School in Japan zum Thema Tsunamiresilienz von Küstenstädten. Für 10 Tage werden verschiedene Städte an der Küste besucht und bei Ortsbegehungen durch qualifizierte Referenten verschiedenen Aspekten des Wiederaufbaus beleuchtet. Thematisiert wird u.a. ingenieurstechnischer- und ökologischer Küstenschutz, Städtebau und Architektur im Wiederaufbau sowie gesellschaftlicher Wiederaufbau und lokale Traditionen.

Aus Braunschweig ist als Veranstalter das Leichtweiß-Institut für Wasserbau an der Summer School beteiligt.

Informationen und Bewerbung bis zum 20.Juni unter:

https://sanrikufukkou.com/summerschool3-2017/

07|06|2017


Klimaforschung auf dem „Dach der Welt“
DFG bewilligt internationales Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des internationalen Graduiertenkollegs „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ an der Technischen Universität Braunschweig bewilligt. Unter der Leitung von Professorin Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hannover, Jena, Beijing und Lanzhou/China die Wasserressourcen und die Artenzusammensetzung in der Tibetischen Hochebene im Kontext der globalen Klimaänderung. Beantragt wurde dafür eine Förderung in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro für zunächst viereinhalb Jahre.

Forschen auf dem „Dach der Welt“

Das Tibet-Plateau ist von großer Bedeutung für den globalen Wasser- und Energiehaushalt und beherbergt eines der empfindlichsten Geo-Ökosysteme. Rapide Klimaerwärmung und die zunehmende Landnutzung beschleunigen die Stoffflüsse an der Erdoberfläche, die die Landschaft formen und die Wasserversorgung steuern sowie Geo-Ökosystem und Bevölkerung nachhaltig beeinflussen. In diesem natürlichen „Labor“ möchte das internationale Forschungsteam das Ausmaß und die Ursachen kurz- und langfristiger Änderungen von Sediment- und Kohlenstoffflüssen sowie von Wasserverfügbarkeit mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung quantifizieren. Zudem möchte es untersuchen, wie sich die Kohlenstoffspeicherung im Boden und der Austausch des CO2-Flusses mit Hydro- und Atmosphäre verändern. Außerdem analysieren und simulieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vergangenen, die gegenwärtigen sowie die zukünftigen Wasserbilanzen und die Wasserqualität. Auf diese Weise erwarten sie sich neue Erkenntnisse unter anderem zu folgenden Fragen: In welchem Ausmaß verändern sich Erdoberflächenflüsse mit dem zukünftigen Klimawandel?  Wie werden dadurch Wasserressourcen, Biodiversität sowie Artenzusammensetzung und Artenverteilung beeinflusst?

Internationales Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ (TransTiP) ist eine Kooperation von sechs deutschen und chinesischen Einrichtungen unter Federführung der Technischen Universität Braunschweig. Außerdem sind die Leibniz Universität Hannover, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Institute of Tibetan Plateau Research der Chinese Academy of Sciences sowie die Lanzhou University beteiligt. Sprecherin des Graduiertenkollegs ist Professorin Dr. Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation. Daneben sind das Institut für Geodäsie und Photogrammmetrie, das Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, das Zoologische Institut und das Institut für Flugführung der TU Braunschweig am internationalen Graduiertenkolleg beteiligt.

17|05|2017


Doppelter Doppelerfolg Braunschweiger Studierender bei Architekturwettbewerben

Vier Preise und eine Anerkennung bei Studentenwettbewerben für die TU Braunschweig

Innovative Konzepte für bezahlbaren Wohnraum und für artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft waren bei zwei geladenen Architekturwettbewerben für Studierende gefragt, bei denen die TU Braunschweig die besten Plätze belegt hat. 17 Entwürfe aus fünf geladenen Hochschulen wurden beim diesjährigen Wettbewerb "Ressource: Wohnraum" des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI eingereicht. Der erste und der zweite Preis gingen an Studierende der TU Braunschweig. Beim Ideenwettbewerb „Stall der Zukunft“ des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. wurden knapp 90 Entwürfe für Ställe für Kühe, Schweine und Legehennen eingereicht. Zwei von den drei mit jeweils 1.400 Euro dotierten ersten Preisen wurden von Braunschweiger Studierenden gewonnen, in der dritten Kategorie geht eine Anerkennung nach Braunschweig.

1. Preis IAD TU BS

Der renommierte Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI suchte dieses Jahr nach neuen Lösungen für die Verdichtung des Wohnbaus in Ballungsgebieten. Der mit 6.000 Euro dotierte 1. Platz des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI ging an das Team Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig). Sie überzeugten die hochkarätige Jury unter Leitung von Prof. Gesine Weinmiller mit ihrem Projekt „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“. Juror Dr. Ernst Böhm, Geschäftsführer der B&O-Gruppe mit 2000 Mitarbeitern, kommentierte den Entwurf von Carla Kern und Jana Thalmann mit den Worten: "Den Siegerentwurf könnten wir ohne Weiteres realisieren." Den 2. Platz und 3.000 Euro Preisgeld erhielten Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig) für das Projekt „Moduland“.

Ein Stall für Milchkühe - 1. Preis

Vier Hochschulen waren vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. eingeladen worden, neue Konzepte für Agrararchitektur zu entwickeln. Der erste Preis in der Aufgabe "Ein Stall für Milchkühe" ging an unsere Studentinnen Kerstin Bücker und Bianka Golla für ihren Entwurf "Cow Support".

Ein Stall für Mastschweine - 1. Preis"Circle Pig" ist Jörn Friedrich Hilkers Entwurf benannt für einen Stall für Mastschweine, der ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde. In der Kategorie "Ein Stall für Legehennen" ging eine weitere Anerkennung an die Studentinnen Julia Windeler und Regine Ott von der TU Braunschweig.

Abbildungen:

1. Preis Stadthaus neu gedacht Carla Kern, Jana Thalmann, TU Braunschweig
1. Preis Mastschweine Perspektive, Jörn Friedrich Hilker, TU Braunschweig
1. Preis Milchkühe Schnitt, Kerstin Bücker, Bianka Golla, TU Braunschweig

 Weitere Informationen zum Wettbewerb „Ressource: Wohnraum“:
Pressemitteilung des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Stall der Zukunft“: Bauwelt 5.2017

Zu beiden Wettbewerben auf der Seite der Fakultät: www.tu-braunschweig.de/arch

15|03|2017


Wachs formt Beton | Innovationspreis 2017 der Zulieferindustrie Betonbauteile für das Institut für Tragwerksentwurf (ITE)

Innovationspreis 2017Das Institut für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig ist der Gewinner des diesjährigen Innovationspreises der Zulieferindustrie Betonbauteile 2017. Es erhielt den Preis für die Entwicklung einer neuartigen Präzisionsschalung aus 100% recycelbaren Industriewachsen. Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft nahm den Preis im Rahmen der Eröffnung des dreitägigen Kongresses 61. BetonTage am 14. Februar 2017 in Neu-Ulm entgegen.
Bei geometrisch komplexen Betonbauteilen werden bisher Schalungskörper aus verschiedenen Materialien wie Holz und Hartschaum verwendet, die hohe Toleranzabweichungen aufweisen, i.d.R. nicht wiederverwendbar sind und meist als Sondermüll entsorgt werden. Die am ITE unter der Projektleitung von Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka entwickelten sog. Non-Waste-Wachsschalungen werden aus erkalteten Wachsblöcken subtraktiv gefräst. Gegenüber herkömmlichen Schalungsverfahren werden dabei Abfälle im Produktionsprozess komplett vermieden und gleichzeitig eine enorme Formenfreiheit und sehr hohe Präzision im Betonbau ermöglicht.

„Wir haben mit der Non-Waste-Wachsschalung erstmals ein Verfahren entwickelt, mit dem wir hochpräzise Beton-Freiformen in einem ökonomischen und ökologischen Fertigungsprozess herstellen können. Zugleich kann das Industriewachs durch Einschmelzen vollständig wieder verwendet werden“, so Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft.

Durch die Forschungskooperation des ITE und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig, im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1542 der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, wurden die Erfahrungen im frei geformten Schalungs- und Betonbau mit denen der Fertigungs- und Automationstechniken des Maschinenbaus zusammenführt. Dabei wurde eine Schalungstechnologie entwickelt, die Betonbauteile möglichst wirtschaftlich und in nahezu jeder geometrisch komplexen Form mit maximaler Präzision herstellen kann. Bei der Non-Waste-Wachsschalung wird als formgebender Werkstoff Industriewachs verwendet, der sich durch eine CNC-gesteuerte Fräsbearbeitung sehr präzise, überaus schnell und mit großer Formfreiheit bearbeiten lässt. In den Festigkeitseigenschaften ist das Material mit Polyurethanen gleicher Dichte vergleichbar, zugleich aber in den Materialkosten deutlich günstiger.

Wachs formt Beton

Der Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile wird jährlich von der FBF Betondienst GmbH, Veranstalter der BetonTage, und der Fachzeitschrift BFT INTERNATIONAL Betonwerk + Fertigteil-Technik ausgelobt. Prämiert werden beispielhafte innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen der Maschinen-, Software- und Zulieferindustrie der Betonfertigteilbranche.

Literaturhinweis: Non-Waste-Wachsschalungen: Neuartige Präzisionsschalungen aus recycelbaren Industriewachsen in: Beton- und Stahlbetonbau, Dezember 2016, S.784ff

Weitere Informationen: http://ite.tu-bs.de/blog/research/wachs/

Abbildung oben: v.l.n.r.: Christian Jahn, BFT International, Juryvorsitzender Prof. Harald Garrecht, Prof. Harald Kloft, Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH. © photodesign_buhl
Abbildung unten: Foto Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka


Forschungsprojekt in der Fakultät 3 | Großprojekte:
Auf den Start kommt es an

Projekt zur Optimierung komplexer Bauvorhaben gestartet

Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen bei Großprojekten wie dem Hauptstadtflughafen BER, der Elbphilharmonie und Stuttgart 21 stehen regelmäßig im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. „Die Ursachen für Verzögerungen und Kostenexplosionen bei Großprojekten liegen häufig in den frühen Projektphasen. Daher werden wir uns besonders auf die Initiierung und Bedarfsplanung komplexer Bauvorhaben konzentrieren und wollen für die Praxis möglichst zuverlässige Werkzeuge zur Optimierung dieser Phasen entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Patrick Schwerdtner vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IBB).

Damit startet ein fachübergreifendes Forschungsprojekt der Fakultät 3 der TU Braunschweig, an der neben dem IBB auch Prof Dr. Tanja Kessel von der Abteilung Infrastruktur und Immobilienmanagement (IIM) des IBB und Prof. Carsten Roth vom Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (IIKE) beteiligt sind.

OI + Bau Projektstart

So werden insbesondere Bauherren in der Phase der Projektinitiierung mit konkreten Hinweisen zur Vorgehensweise bei Bedarfsanalysen oder organisatorischen Fragestellungen unterstützt. Ergebnis des unter anderem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projektes mit einem Gesamtvolumen von rund 450.000 Euro wird ein Handbuch mit konkreten, praxisnahen Empfehlungen für Projektmanager, Planer und Politiker sein.

Weitere Informationen auf den Seiten:

Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (Prof. Carsten Roth) | Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IIM - Prof. Dr. Tanja Kessel, IBB - Prof. Dr. Patrick Schwerdtner) | Pressemitteilung und Interview auf der Seite der TU Braunschweig




  aktualisiert am 29.11.2017
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