TU BRAUNSCHWEIG

Aktuelles aus der Fakultät 3

Aktuelles aus der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften

Hier finden Sie Nachrichten über Veranstaltungen, Forschungen und Auszeichnungen der Fakultät 3 der TU Braunschweig. Studierende finden hier Semestertermine und Klausurtermine mit den Hinweisen zu An- und Abmeldungen. Aktuelle Informationen zu einzelnen Studiengängen gibt es in unseren Studiengruppen im Stud.IP. Nachrichten, die ausschließlich das Department Architektur betreffen, wie z.B. Ankündigungen von Architekturvorträgen, Stellenanzeigen und Studentenwettbewerbe finden Sie auf dieser Seite.


LWI | Auswirkungen von Sturmfluten auf Europas Küsten - Saber M. Elsayed erhält den De Paepe-Willems-Award

LWI | De Paepe-Willems AwardMit dem Klimawandel ist zu erwarten, dass die Küstengebiete stärker und häufiger von Sturmfluten heimgesucht werden. Eine mögliche Konsequenz ist im Ernstfall ein Versagen von Küstenschutzwerken, die Deutschland und Europas Küsten umgeben. Hierdurch könnte in der Folge Salzwasser in das frische Grundwasser eindringen, und wertvolle Ressourcen beeinträchtigen. Dr. Elsayeds Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung eines numerischen Modells, das die Auswirkung von Sturmfluten auf sandigen Küstenschutzwerken (insbesondere Dünen) und das Grundwasser simulieren kann.

Für seine Forschungen hat Dr. Saber M. Elsayed, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig in der Abteilung Hydromechanik, Küsteningenieurwesen und Seebau (Leitung Prof. N. Goseberg), den De Paepe-Willems Award der PIANC (World Association for Waterborne Transport Infrastructure) erhalten. Der De Paepe-Willems Award ist ein internationaler Preis, der jedes Jahr durch PIANC vergeben wird. PIANC ist eine der ältesten weltweit tätigen technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen des Hafen- und Wasserstraßenbaus und der Schifffahrt im See- und Binnenbereich. Seit 1985 hat Deutschland den ersten Platz des Preises dreimal (2003, 2006 und 2019) erhalten.

LWI | De Paepe-Willems AwardSaber M. Elsayed wurde zum Jahrestreffen nach Kobe in Japan eingeladen, wo er am 5. Juni 2019 die Auszeichnung entgegennahm und einen Vortrag über seine Forschungen hielt. Elsayeds Arbeit trägt den Titel "Neuer integraler Modellierungs- und Analyseansatz für sturmflutbedingte Barrierenbrüche, Küstenüberschwemmungen und nachfolgende vertikale Salzwasserintrusionen". Der Preis ist mit 4000 € dotiert und umfasst neben einer kostenlosen Mitgliedschaft in PIANC für 3 Jahre auch eine Einladung zur Jahrestagung von PIANC mit vollständiger Kostenübernahme.

Pressebilder: Saber M. Elsayed beim Vortrag und bei der Überreichung des Preises in Kobe, Japan. Fotograf: Uwe Fischer / PIANC (frei zur Veröffentlichung)

Weitere Informationen:

https://www.pianc.org/awards/pianc-de-paepe-willems-award 
https://www.pianc.org/uploads/files/DPWA/Full-Paper-Elsayed.pdf 
https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/erstes-postdoc-career-grant-vergeben/

03|07|2019


IBB | BIM-Cluster Niedersachsen gegründet | Beitrag zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft

IBB | BIM-Cluster NiedersachsenDie gesamte Baubranche und Wertschöpfungskette von Planen, Bauen bis zum Betrieb befindet sich mitten im digitalen Wandel. Insbesondere die digitale Methode „Building Information Modeling“, kurz BIM, verändert die Zusammenarbeit und das Datenmanagement in Bauprojekten: Basis ist ein digitales Bauwerksmodell, das als Drehscheibe für alle Projektbeteiligten dient. Das BIM-Cluster Niedersachsen ist eine Initiative von 26 unabhängigen niedersächsischen Interessensvertretungen, öffentlichen Einrichtungen und der Landesregierung Niedersachsen zur Förderung der BIM-Anwendung in Niedersachsen und integriert dabei Akteure verschiedener Perspektiven der gesamten Wertschöpfungskette.

Mit dem BIM-Cluster Niedersachsen sollen die regionale Zusammenarbeit auf übergeordneter Ebene gefördert sowie die Chancen und Grenzen der Methodik stärker in das Bewusstsein der (Fach-)Öffentlichkeit gebracht werden. Das BIM-Cluster sieht sich als Sprachrohr der regionalen Vertreter der Wirtschaft, öffentlichen Hand und Wissenschaft, um die Digitalisierung im Bauwesen im Land und im Zusammenspiel mit länderübergreifenden Partnern intensiv zu unterstützen.

„Zur erfolgreichen Umsetzung von BIM bedarf es gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft. BIM fördert diese Kollaboration auf verschiedenen Ebenen. Die hiermit einhergehenden Chancen und Herausforderungen können im Cluster aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden“, so Professor Patrick Schwerdtner, Inhaber des Lehrstuhls für Bauwirtschaft und Baubetrieb an der Technischen Universität Braunschweig und Mitglied des Koordinierungskreises des Clusters.

Unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Stefan Muhle (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) sowie im Beisein von Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Staatssekretär Frank Doods (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz) wurde am 19. Juni 2019 in der Landeshauptstadt Hannover das BIM-Cluster Niedersachsen gegründet. Im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung bekundeten die Gründungsmitglieder und die Landesregierung das gemeinsame Engagement und perspektivische Ziele durch die Zeichnung des Memorandum of Understanding. Neben dem Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb ist auch das Gebäudemanagement der TU Braunschweig im Cluster vertreten.

Building Information Modeling (BIM) ist inzwischen auch in regionalen Strukturen ein gemeinschaftliches Thema für Bauherren, Projektsteuerer, Planer, Bauunternehmen, Zulieferer, Betreiber und nicht zuletzt für Ausbildungsstätten. Bundesweit haben sich bereits einige – meist Cluster genannte – regionale Netzwerke organisiert.

BIM ist ein zentraler Baustein der Digitalisierung im Bauwesen, der sich in unterschiedlicher Ausprägung in Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen wiederfindet.  „Das Building Information Modeling spielt im Bereich des digitalen Bauens eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund hat sich die Landesregierung im Rahmen der Digitalisierungsstrategie Niedersachsens, aber auch in der Rolle des Landes als Auftraggeber im Hoch- und Tiefbau in doppeltem Sinne auf den Weg gemacht. Mit dem Cluster werden erstmals landesweit alle relevanten Akteure an einen Tisch gebracht und somit der Rahmen für einen beständigen Austausch und daraus abzuleitende Maßnahmen geschaffen. Ich freue mich über die gemeinsame Arbeit und die ambitionierte Herangehensweise“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle.

Bildunterschrift: Unterzeichner des BIM-Clusters Niedersachsen am 19. Juni 2019 in Hannover | Bildnachweis: MW/BIM-Cluster

Kontakt | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Patrick Schwerdtner
www.tu-braunschweig.de/ibb

20|06|2019


IBB / IIM / IIKE | Bauprojekte richtig starten
Praxisnaher Leitfaden für Bauherren komplexer Bauvorhaben

OI+BAUVerzögerungen und Kostenexplosionen bei großen Bauvorhaben können durch die richtigen Schritte zum Projektbeginn vermieden werden. Wie das gelingen kann, erforschten in den letzten zwei Jahren Expertinnen und Experten für Bauwirtschaft, Immobilienmanagement und Industriebau der Technischen Universität Braunschweig. Ergebnis des unter anderem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projektes ist ein Handlungsleitfaden mit konkreten, praxisnahen Empfehlungen für Bauherren, Projektmanager und Planer.

Insbesondere öffentliche Großprojekte geben häufig durch massive Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen kein gutes Bild ab. Doch auch kleine bis mittelgroße Projekte können unübersichtlich sein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Braunschweig untersuchten zwei Jahre lang im Rahmen des Forschungsprojektes „OI+BAU“, wie schon beim Start eines komplexen Bauvorhabens die Bedingungen für einen möglichst störungsunempfindlichen Ablauf geschaffen werden. Ergebnis der Forschungsarbeit ist ein Handlungsleitfaden mit dem Fokus auf Hochbauprojekte: Erstmalig werden in einem Leitfaden sämtliche Aufgabenfelder der frühesten Projektphase (sog. Initiierungsphase) komplexer Bauvorhaben abgebildet. Auch psychologische sowie politisch-ökonomische Aspekte bei Fehlentwicklungen werden darin berücksichtigt.

Analyse der Ausgangslage als ständiger Orientierungspunkt

Im Zentrum der Überlegungen steht in der Initiierungsphase die intensive Analyse der Ausgangslage. Bereits zu Projektbeginn sind aufgrund der Projektidee, der Bauherrneigenschaften oder eines gegebenenfalls vorgegebenen Standorts wesentliche Randbedingungen für die weitere Projektabwicklung definiert. Da die Ausgangslage als ständiger Orientierungspunkt dient, bauen alle weiteren 16 Aufgabenfelder des Handlungsleitfadens hierauf auf. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird bewusst nicht vorgegeben und muss sich stattdessen an projektspezifischen Randbedingungen orientieren. Am Ende der Phase sollte ein „Concept Freeze“ erstellt werden, der zentrale Entscheidungen als verlässliche Planungsgrundlage für die weitere Projektabwicklung festhält.

Beispiel Initiierungscoaching

Als innovative Methode zur Unterstützung der Initiierung wird u. a. das Initiierungscoaching im Leitfaden präsentiert. Dabei sollen Erfahrungen aus ähnlichen Bauvorhaben gesammelt und auf das aktuelle Projekt projiziert werden. Von den Methoden profitieren daher – ggf. mit Unterstützung weiterer Experten – auch Bauherren, die nur einmal bauen. So werden Fehler vermieden, die insbesondere auf die Unerfahrenheit der Projektbeteiligten zurückzuführen sind.

„Weiche“ Faktoren

In diesem Zusammenhang sind auch sogenannte „weiche“ Faktoren zu beachten. Bereits während der Initiierungsphase kann der „Faktor Mensch“ besonders negative Dynamiken in komplexen Bauvorhaben verursachen. Um dies zu vermeiden, hebt der Leitfaden psychologische und politisch-ökonomische Phänomene wie den „Fluch der ersten Zahl“ oder psychologische Verdrängungsmechanismen hervor. Es wird zudem auf die Bedeutung der Etablierung einer modernen Projektkultur hingewiesen, um einen offenen Umgang mit Fehlern, Risiken und Änderungen zu gewährleisten.

Zum Forschungsprojekt OI+BAU

Das Forschungsprojekt „OI+BAU – Optimierung der Initiierung komplexer Bauvorhaben“ wurde von Januar 2017 bis Dezember 2018 am Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb von den Lehrstühlen für Bauwirtschaft und Baubetrieb sowie für Infrastruktur- und Immobilienmanagement und am Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen bearbeitet. Das Projekt wurde anteilig durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert sowie durch die weiteren Projektpartner Arikon Bau AG, Implenia Hochbau GmbH, Obermeyer Planen + Beraten GmbH, Stadt Wolfsburg, Volkswagen Immobilien GmbH und Wolff & Müller Holding GmbH & Co. KG unterstützt.

Zitate

  • Professor Patrick Schwerdtner vom Lehrstuhl für Bauwirtschaft und Baubetrieb, TU Braunschweig: „Im Handlungsleitfaden werden eine große Anzahl an Methoden und Instrumenten vorgestellt, mit denen Fehler beim Projektstart vermieden werden können. Beispielsweise sollte zu Beginn des Projekts eine Projektcharakterisierung vorgenommen werden, um die weiteren Schritte der Projektabwicklung zielorientiert einleiten zu können und für die besonders kritischen Punkte ein strukturiertes Risikomanagementsystem aufzusetzen.“
  • Professorin Tanja Kessel vom Lehrstuhl Infrastruktur- und Immobilienmanagement, TU Braunschweig: „Die in der Initiierung formulierten und priorisierten Projektziele dienen während des Projekts als Leitplanken und Entscheidungshilfe. Zum Projektabschluss werden sie als Grundlage zur Erfolgsbewertung genutzt. Daher sollte auf die gemeinsame Erarbeitung der Projektziele mit den Stakeholdern viel Wert gelegt werden.“
  • Professor Carsten Roth vom Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen, TU Braunschweig: „Es ist mehr denn je notwendig, die individuellen Besonderheiten der Projekte zu erfassen und bereits frühzeitig ein hohes Maß an Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu ermöglichen. Transparenz, Respekt gegenüber der Expertise der Akteure und Flexibilität können den Erfolg komplexer Bauvorhaben nachhaltig sichern.“

Pressebild: Bildunterschrift: Betonierarbeiten auf einer Großbaustelle
Bildnachweis: Stefan Hamann

Kontakt | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Patrick Schwerdtner, Tino Uhlendorf, M.Sc.
www.tu-braunschweig.de/ibb

17|06|2019


Absolventenfeier 2019 | Department Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften

Absolventenfeier 2019Am Samstag, 11. Mai 2019, fand im Hörsaal SN 19.1 die große Absolventenfeier 2019 statt. Zweimal hintereinander war der große Hörsaal als Ausweichquartier für den Audimax, der derzeit restauriert wird, prall gefüllt zur Verabschiedung der Bachelor-Studierenden und der Masterabsolventinnen und Absolventen.

Die Feier fand im Architekturpavillon statt. Das Foto oben zeigt die Masterabsolventen, das Bild unten die Preisträger der diesjährigen Absolventenfeier.

Absolventenfeier 2019Weitere Bilder werden in Kürze auf der Seite www.alumni-bau.de zu sehen sein.

13|05|2019


GRAD TUBS | Science-Slam-Netzwerkabend

GradTUBS | Science SlamVon Promovierenden für Promovierende (und Promotionsinteressenten) findet am 9. Mai 2019 ab 18:30 in der Aula der TU im Haus der Wissenschaft ein Science-Slam-Netzwerkabend statt. Für einen Science Slam lassen Nachwuchswissenschaftler/innen ihre Bücher, Stifte und Reagenzgläser fallen, um in zehn Minuten kurzweilig und unterhaltsam ihre Forschung zu präsentieren. Am Ende bewertet das anwesende Publikum mit Punktekärtchen die Vorträge und krönt so den „Slam-Champion“. Ausschlaggebend für die Bewertung ist also nicht bloß, wer die beste Forschung betrieben hat, sondern auch, wer den besten Vortrag dargeboten hat.

Einlass ist ab ab 18h! Die Platzzahl ist auf 200 begrenzt.
Der Eintritt ist kostenlos!
Bitte melden Sie sich hier als Zuschauer/in für den Science Slam an.

https://www.tu-braunschweig.de/gradtubs/Veranstaltungen

03|05|2019


"Wir machen Forschung für die Menschen" | Professor Nils Goseberg über Wellenkanäle, Küstenschutz, Tsunami- und Seebauforschung

LWI | Prof. Nils GosebergWerden Modellversuche eines Tages überflüssig sein und damit vielleicht auch ein Wellenkanal? Ist eine Ausbildung vor dem Studium hilfreich? Was kann die Tsunami-Forschung bewirken? Was hat „Bauen mit der Natur“ mit Küstenschutz zu tun? Auf diese und weitere Fragen von Dr. Heiko Jacobs antwortet Professor Nils Goseberg vom Leichtweiß-Institut (LWI) an der TU Braunschweig. Professor Goseberg, gelernter Zimmermann und studierter Bauingenieur, leitet seit 2018 die Abteilung für Hydromechanik, Küsteningenieurwesen und Seebau am LWI.

Das gesamte Interview, das zuerst im Alumni-Bau-Newsletter erschienen ist, finden Sie im Magazin der TU Braunschweig.

Abbildung: Prof. Nils Goseberg im Gespräch mit Dr. Christoph Strutz, Vizepräsident der Leibniz Universität Hannover und Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig vor dem miniGWK+. Bildnachweis: Heiko Jacobs/TU Braunschweig

22|03|2019


Klimakrimi im Schlamm | Das Institut für Geosysteme und Bioindikation rekonstruiert mit Hilfe von Sedimentbohrungen das Klima der Vergangenheit

Klimakrimi im SchlammDer Permafrostboden taut auf, Gletscher schmelzen, trockene Sommer dörren den Boden aus, Extremereignisse wie Starkregen nehmen zu – der menschengemachte Klimawandel ist im vollen Gange. Wie wird sich das Klima auf die biologische Vielfalt, wie auf unser Leben auswirken? Für den Blick in die Zukunft lohnt sich ein Blick zurück, genauer gesagt, in das Sediment von Seen.

Die gesamte Meldung finden Sie im Magazin der TU Braunschweig

Abbildung: Luftbild von der Nam Co-Forschungsstation (NAMORS) im Juli 2018. Bildnachweis: Felix Nieberding/TU Braunschweig

12|03|2019


Perfekte Welle

Prof. Nils Goseberg vor dem ModellwellenkanalModellwellenkanal in Hannover: Deutschlandweit einzigartige Versuchseinrichtung startet Betrieb

Am 19. Februar 2019 wurde am Forschungszentrum Küste in Hannover ein Modellwellenkanal eingeweiht. Der Wellenkanal im Maßstab 1:10 ist ein Modell des Großen Wellenkanals (GWK) in seiner künftigen Ausbaustufe. So können Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler bereits jetzt das Zusammenspiel von Wellen und Strömungen untersuchen. Die Erstellung des Modellwellenkanals sowie die kommende Erweiterung der großen Anlage (GWK+) erfolgen im Großforschungsprojekt „marTech“ in Zusammenarbeit der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig. Darüber hinaus können im Modell Steuerungsmechanismen für den später folgenden GWK+ optimiert werden.

Der am Forschungszentrum Küste (FZK) in Hannover vorhandene Große Wellenkanal (GWK) wird durch eine neue Wellenmaschine, eine umlaufende Strömungsanlage sowie einen Tiefteil zu einem weltweit einmaligen Forschungsgroßgerät erweitert (GWK+). Um bereits während der Bauzeit für den GWK+ die dort stattfindenden Prozesse zur Interaktion von Wellen und Strömung ausführlich zu untersuchen und die Steuerungsalgorithmen für den zukünftigen GWK+ zu optimieren, wurde am Standort Marienwerder in unmittelbarer Nähe zum Forschungszentrum Küste ein originalgetreuer Nachbau des späteren GWK+ im Maßstab 1:10 errichtet.

Dieser Modellwellenkanal (miniGWK+) verfügt auch über eine Wellenmaschine, eine Strömungsanlage sowie einen Tiefteil. In dieser Versuchseinrichtung ist es möglich, die wechselseitigen Beeinflussungen von Wellen und Strömungen systematisch und detailliert zu untersuchen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sind essentiell für die optimale Generierung und Analyse von Wellen im zukünftigen GWK+. Mit dem miniGWK+ wird daher ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg des Gesamtvorhabens „marTech“ geleistet.

Das Forschungsvorhaben „marTech“

Die Leibniz Universität Hannover und die TU Braunschweig führen das gemeinsame Großforschungsprojekt "Erprobung und Entwicklung maritimer Technologien zur zuverlässigen Energieversorgung (marTech)" durch. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Eröffnung des Modellwellenkanals

Bild 1: Prof. Dr.-Ing. habil. Nils Goseberg (Geschäftsführender Direktor, FZK) vor dem neuen Modellwellenkanal. Bildnachweis: Michael Matthey/Leibniz Universität Hannover

Bild 2: Einweihung des Modellwellenkanals am FZK Hannover mit Prof. Dr.-Ing. habil Torsten Schlurmann (Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, LUH), Timo Haase (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Prof. Anke Kaysser-Pyzalla (Präsidentin, Technische Universität Braunschweig), Prof. Dr.-Ing. habil. Nils Goseberg (Geschäftsführender Direktor, FZK), Dr. Christoph Strutz (Hauptamtlicher Vizepräsident, LUH). Bildnachweis: Michael Matthey/Leibniz Universität Hannover

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. habil. Nils Goseberg | Technische Universität Braunschweig

Leichtweiß-Institut für Wasserbau | Abteilung Hydromechanik, Küsteningenieurwesen und Seebau

Prof. Dr.-Ing. Torsten Schlurmann | Leibniz Universität Hannover

Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen

19|02|2019


In eigener Sache | Anmeldezeitraum Wintersemester 2018/2019

Der Anmeldezeitraum für die Prüfungen ist vom 08. bis 22. Januar 2019. Studierende aus den Bachelor- und Masterstudiengängen melden sich über das Online-Verfahren an. Die Hörsäle und die genauen Zeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen in den Instituten.

08|01|2019


ISBS | Besser Bohren | Neues Nanokomposit stabilisiert Bohrflüssigkeiten

ISBS | Besser bohrenBei der Bohrung nach Rohstoffen im Boden oder beim Brunnenbau unterstützen Bohrspülungen den Bohrprozess. Um die Eigenschaften der wasserbasierten Spülung des Bohrlochs zu verbessern, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Straßenwesen der Technischen Universität Braunschweig zusammen mit einem internationalen Team ein Nanokomposit entwickelt.

Eine Bohrspülung ist zunächst ein Gemisch aus Wasser und Bentonit, das bei Bohrungen in das Bohrloch gepumpt wird. Um die rheologischen bzw. Fließ-Eigenschaften zu steuern, werden der Bohrflüssigkeit weitere Stoffe wie Feldspat, Baryt und Polymere hinzugegeben.

Bohrspülungen führen Reibungswärme ab, schützen das Bohrwerkzeug vor Korrosion und reduzieren Schwingungen. Die wichtigste Aufgabe neben dem Transport des Bohrgutes ist die Stabilisierung der unverrohrten Bohrlochwand durch den sogenannten Filterkuchen, der sich an der Wand im Laufe des Bohrens absetzt. Um Formationsdrücke im Gestein auszugleichen, wird die Dichte der Bohrspülung je nach Bohrtiefe und Druck angepasst. Damit kann zum einen verhindert werden, dass es zu einem Blowout durch einströmende Gase, Öle oder Wasser kommt. Zum anderen wird vermieden, dass durch zu hohen Druck Spülflüssigkeit in das umgebende Gestein verpresst wird, das in der Folge ausgewaschen und instabil wird.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Straßenwesen der TU Braunschweig, der Islamischen Azad Universität in Teheran (Iran), der Louisiana State University in den USA, der Curtin University in Australien und des Indian Institute of Technology Madras in Indien haben ein Nanokomposit, synthetisiert aus Ton und Siliciumdioxid, für Bohrflüssigkeiten entwickelt. Die Forscher um Goshtasp Cheraghian von der TU Braunschweig und Professor Jitendra S. Sangwai vom Indian Institute of Technology Madras berichteten über ihre Ergebnisse im Elsevier-Magazin „Colloids and Surfaces A: Physicochemical and Engineering Aspects“.

Um die Undurchlässigkeit von Flüssigkeiten im Filterkuchen – gegenüber Spülflüssigkeit und Grundwasser – zu optimieren, hat das Forschungsteam die Bohrflüssigkeit mit Nanopartikeln (Nanokomposite) imprägniert. Die Nanopartikel füllen beim Spülvorgang die Mikrokanäle in der Bohrwand. Auf diese Weise entsteht eine sogenannte Muqarnas-Struktur auf der Oberfläche, die an Stalaktitengewölbe in der persischen Architektur erinnert.

"Die Nanopartikel sind von besonderem Wert für die Industrie, da sie leicht synthetisiert werden und auch die rheologische Stabilität von Bohrschlamm bei höheren Temperaturen verbessern können", sagt Cheraghian. Bohrflüssigkeiten stellen einen großen Kostenfaktor bei Bohraufträgen dar. Nanopartikel erlaubten es, gleichzeitig Kosten zu reduzieren und umweltschonendere Zusammensetzungen von Bohrflüssigkeiten herzustellen.

Publikation: Goshtasp Cheraghian, Qinglin Wu, Masood Mostofi Mei-Chun Li, Masoud Afrand, Jitendra S.Sangwai, Effect of a novel clay/silica nanocomposite on water-based drilling fluids: Improvements in rheological and filtration properties, online 7 July 2018, Colloids and Surfaces A: Physicochemical and Engineering Aspects, Vol 555

https://doi.org/10.1016/j.colsurfa.2018.06.072

Bildunterschrift: Nanopartikel haben die Fähigkeit, das Mikrokanal-Netzwerk in der Bohrlochwand zu füllen (Abbildungen links, elektronenmikroskopische Aufnahmen unter Zusatz von Nanopartikeln). Dabei entsteht eine Struktur, vergleichbar mit der Muqarnas-Struktur an der Kuppeldecke in der Schah-Moschee in Isfahan, Iran (Foto rechts).

Bildnachweis: Goshtasp Cheraghian/TU Braunschweig, frei zur Veröffentlichung.

Kontakt
Goshtasp Cheraghian
Technische Universität Braunschweig
Institut für Straßenwesen (ISBS)
Beethovenstraße 51 b
38106 Braunschweig

Tel.: 0531 391-62010
E-Mail: g.cheraghian@tu-braunschweig.de
Web: https://www.tu-braunschweig.de/isbs

10|12|2018


Absolventenfeier 2018 | Bilder auf der Webseite des Vereins Alumni-Bau Carolo-Wilhelmina e.V. veröffentlicht

Absolventenfeier 2018Am 24. November erhielten viele Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen des Departments Bau und Umwelt der Fakultät 3 ihre Gratulationsurkunden im feierlichen Rahmen des 33. Absolvententages.

Bilder vom Absolvententag können auf der Webseite des Vereins Alumni-Bau Carolo-Wilhelmina e.V. angesehen werden.

Wenn Sie Bilder vermissen oder von Ihnen private Familienportraits in der Pause oder im Anschluss an die Feier gemacht wurden, fragen Sie diese bitte unter der dort angegebenen E-Mail-Adresse an.

05|12|2018


Projekt BauWerk | Bauingenieurstudium künftig anhand eines Beispielgebäudes stärker vernetzt

Das Bauingenieurstudium baut sich im Bachelor, wie weltweit bewährt, mit didaktisch aufeinanderfolgenden Fächern auf. Dadurch werden oft in den ersten grundlagenorientierten Semestern die didaktischen Zusammenhänge sowie der Bezug zur Praxis nicht transparent. Ähnlich wird auch durch die Struktur des Studiums der Zusammenhang der anwendungsbezogenen Fächer untereinander oft nicht erkannt. Daher soll im Bachelor-Studium ein interdisziplinärer Ansatz zur strukturellen Verbesserung der Lehre verfolgt werden.

Der Ansatz dieses Vorhabens besteht darin, dass sich sämtliche Lehrveranstaltungen in den Beispielen in Vorlesung und Übung auf dasselbe konkrete Projekt beziehen, das als 3D-Visualisierung zur Verfügung steht. Die jeweils behandelten Aspekte in Übungen z.B. aus Grundbau, Massivbau und Baubetrieb können durchgängig am Beispielprojekt verdeutlicht werden. Die einzelnen Übungen sind nicht mehr Solitäre im Studium, sondern zusammenhängend und aufeinander aufbauend. Den Rahmen bilden Lehrveranstaltungen zu Beginn und am Ende des Studiums, in denen das jeweilige Bauwerk vorgestellt, bzw. die Ergebnisse reflektiert werden.

Durch die Formulierung der Zusammenhänge werden wesentliche Methodenkompetenzen vermittelt. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, durch die Vernetzung des Wissens komplexe Probleme zu lösen und die Einflussfaktoren einzelner Aspekte aufeinander zu reflektieren. Zudem erhalten sie Einblicke in digitale Methoden im modernen Ingenieurwesen.

22|11|2018


ClubbIng | Veranstaltungen November 2018

ClubbIngDie aktuellen Veranstaltungstipps der Ingenieurkammer Niedersachsen finden Sie hier im PDF.

19|11|2018


IAM | Kinder-Uni Braunschweig: Warum gehen Dinge kaputt?

KinderuniViele Dinge gehen kaputt! Manche zerbrechen plötzlich, wie die Milchtasse, wenn sie auf den Boden fällt oder die Seifenblase, wenn wir zu stark pusten. Andere verformen sich erst sehr stark, wie ein Gummibär, wenn wir daran ziehen, noch andere, wie eine Büroklammer, gehen erst kaputt, wenn wir sie mehrmals verbiegen. Prof. Dr. Laura de Lorenzis vom Institut für Angewandte Mechanik der Technischen Universität Braunschweig zeigt den Jungforschenden in der Kinder-Uni-Vorlesung, warum und wie Materialien kaputtgehen. Und wie manche auch heilen können!

Die Vorlesung „Warum gehen Dinge kaputt?“ findet statt am Samstag, 17. November 2018, um 10:30 Uhr im Audimax der TU Braunschweig, Universitätsplatz 3, 38106 Braunschweig. Gefördert wird die Kinder-Uni Braunschweig von der Familie Raspe Stiftung, treuhänderisch verwaltet durch die Bürgerstiftung Braunschweig. Kooperationspartner ist das Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim der Stadt Braunschweig.

Die Kinder-Uni der Technischen Universität Braunschweig wird für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren angeboten. Die Kinder-Uni besteht aus fünf Vorlesungen, die jeweils samstags um 10.30 Uhr im Audimax der TU Braunschweig stattfinden. Sie dauern jeweils etwa eine dreiviertel Stunde.

Alle Vorlesungen sind bereits ausgebucht!
Weitere Informationen unter https://www.tu-braunschweig.de/presse/veranstaltungen/kinderuni

Institut für Angewandte Mechanik

Abbildung: Kinderuni_Dinge Grafik: Burghardt & Tank GbR

15|11|2015


Antrittsvorlesung zu einer Honorarprofessur | Prof. Hartmut Gaßner

AntrittsvorlesungAm 10. Dezember 2018 um 17 Uhr trägt Prof. Hartmut Gaßner zum Thema "Verbands- und Klimaklagen: Rechtsschutz im Umweltrecht" im Architekturpavillon vor.

08|11|2018


International Study Session | 11.10.2018

International Study SessionDer nächste International Study Day findet im Rahmen der Einführungswoche im Architekturpavillon am Donnerstag, 11. Oktober 2018 ab 17 Uhr statt. Angesprochen sind sowohl Erstsemesterstudierende aller Studiengänge der Fakultät 3 als auch Studierende älterer Semester, die Informationen über die Möglichkeiten erhalten wollen, wie sie einen Teil ihres Studiums im Ausland verbringen können.

Der Beginn ist im Hörsaal PK 2.2, anschließend im Foyer des Okerhochhauses (Aquarium).

10|10|2018


Holztafelbau-Tage am 20. und 21.11.2018 in Braunschweig

iBHolz | Holztafelbau-TageDas Institut für Baukonstruktion und Holzbau iBHolz der Technischen Universität Braunschweig veranstaltet in Kooperation mit dem Holzbau Deutschland Institut und dem Informationsdienst Holz am 20. und 21.11.2018 die Holztafelbau-Tage Braunschweig 2018.

Am ersten Veranstaltungstag vermitteln praxisbezogene Fachvorträge den gegenwärtigen Stand der Entwicklungen der Holztafelbauart. Im Rahmen der Sonderveranstaltung „Zukunft des Holztafelbaus“ am zweiten Tag sind zu vier Themenbereichen Impulsvorträge geplant, die zur Diskussion mit interessierten Holzbau-Fachleuten über die zukünftigen Herausforderungen und Perspektiven des Holztafelbaus einladen sollen.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-Flyer.

Weitere Informationen auf den Seiten des Institutes iBHolz der TU Braunschweig.

02|10|2018


iBMB | Braunschweiger Brandschutztage 2018 | Rückblick

iBMB/MPA | BrandschutztageAm 19. und 20. September 2018 fanden die 32. Braunschweiger Brandschutz-Tage, eine der bedeutendsten und ältesten Brandschutz-Fachtagung im deutschsprachigen Raum, statt. Zur diesjährigen Veranstaltung konnte der Tagungsleiter Prof. Zehfuß, Leiter des Fachgebietes Brandschutz des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig, über 800 Teilnehmer und mehr als 40 Fachaussteller begrüßen. Ein zentrales Charakteristikum der Veranstaltung ist der intensive Austausch zu aktuellen Themen des Brandschutzes. Dieser erfolgte in den ausgeprägt geführten Diskussionen im Anschluss der Vorträge aber auch in aufgelockerter Atmosphäre beim traditionellen Abendempfang. Die Brandschutz-Tage unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung. So wurde auf Wunsch der Teilnehmer eine stärkere Ausrichtung auf die Praxis vorgenommen, welches sich u. a. in einem verstärkten Fokus auf den anlagentechnischen Brandschutz sowie dem erstmals erfolgten Key-Note-Vortrag zu einem aktuellen Thema mainifestierte. Im Key-Note-Vortrag wurde mit dem Thema „Denkmal brandgefährlich: Zwei Schutzinteressen im Konflikt?“ ein Impuls von Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin Nds. Landesamt für Denkmalpflege gesetzt. Hierbei wurde die Überscheidung bzw. die teilweise konkurrierenden Anforderungen an den Brandschutz und die Denkmalpflege herausgearbeitet und diskutiert.

Begleitend zur Tagung zeigte die, von den Teilnehmern gut besuchte, Fachausstellung aktuelle Entwicklungen und Neuerungen in den Bereichen des baulichen, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutzes.

Eine bereits feste Größe weist die 5. Ausgabe des, am Vortag der Braunschweiger Brandschutz-Tage stattfindenden, Symposium „Heißbemessung – Structural Fire Engineering“ auf. Zu Beiträgen aus den Themengebieten der rechnerischen ingenieurmäßigen Brandschutz-Nachweise, der Ermittlung von Brand- und Rauchausbreitung sowie neuster Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten zu Bemessungsansätzen ergaben sich Gelegenheiten für intensive Diskussionen für die über 130 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis.

Eine Bereitstellung umfangreicher Informationen für Tagungsteilnehmer und Fachausteller erfolgte wie gewohnt auf dem Informationsportal http://www.brandschutztage.info. Das iBMB blickt auf eine erfolgreiche und diskussionsfreudige Veranstaltung zurück. Die Planungen für die kommenden Brandschutz-Tage am 25. und 26.09.2019 sind bereits angelaufen.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter: http://www.brandschutztage.info/rueckblick-braunschweiger-brandschutz-tage-2018/

Webseite des iBMB | Fachgebiet Brandschutz

28|09|2018


Gesucht: Scouts für das Building Bridges Programm der Fakultät 3!

Neues Land, neue Stadt, unbekannte Uni und keine Familie oder Freunde im Gepäck: Wie ist das wohl? Was zu Hause wie am Schnürchen läuft, ist woanders eine echte Herausforderung. Möchten Sie die neuen Austauschstudierenden der Fakultät 3 beim Semesterstart unterstützen; bei der Orientierung auf dem Campus und bei studienorganisatorischen Fragen? Dann werden Sie Scout an der Fakultät 3!

Auch Sie profitieren davon:

  • Sie knüpfen Kontakte zu internationalen Studierenden, entwickeln Freundschaften und knüpfen Netzwerke.
  • Sie verbessern Ihre Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz - eine gute Grundlage für einen eigenen Auslandsaufenthalt oder eine berufliche Tätigkeit im internationalen Kontext.
  • Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat als Pluspunkt für Ihren Lebenslauf.

Anmeldung mit diesem Formular bitte bis zum 23.09.2018.

Ansprechpartnerinnen: Stefanie Theil / Loreen Neumann
Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
Katharinenstraße 3 | D-38106 Braunschweig
Tel. +49 531 391-2305 / -5938
E-Mail: international-fk3@tu-braunschweig.de

Weitere Informationen: https://www.tu-braunschweig.de/abu/studierende/international/buildingbridges

04|09|2018


iBMB/MPA | Braunschweiger Brandschutz-Tage 2018
32. Fachtagung zum baulichen Brandschutz in Forschung und Praxis

iBMB/MPA | BrandschutztageBestehende Gebäude, die ggf. auch denkmalgeschützt sind, mit aktuellen Brandschutzanforderungen in Einklang zu bringen stellt insbesondere für öffentliche Gebäude wie z. B. Schulen eine große Herausforderung dar. Lithiumbatterien finden sich in immer mehr Geräten im Hausgebrauch, künftig auch als Energiespeicher in den Eigenheimen. Doch wie wird mit den Brandgefahren umgegangen? In unserer Region werden Lösungen entwickelt. Diese und weitere Fragen sowie Neuerungen in der Brandschutztechnik, aktuelle Vorschriften und innovative Brandschutzkonzepte in Theorie und Praxis diskutieren rund 800 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland am 19. und 20. September in der Braunschweiger Stadthalle auf einer der größten Brandschutz-Fachtagung im deutschsprachigen Raum.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen, am Mittwoch, den 19. September 2018, um 13:10 Uhr in der Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig, gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Tagungsleiter, Prof. Dr. Jochen Zehfuß vom Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig sowie einem Vertreter der Braunschweiger Feuerwehr in einem Ausstellungsrundgang Produktneuerungen im Brandschutz zu erfahren, die Themen der diesjährigen Tagung sowie weitere Fragen rund um den Brandschutz zu diskutieren.

Zu den Braunschweiger Brandschutz-Tagen

Die „Braunschweiger Brandschutz-Tage" zählt zu den bedeutendsten Brandschutz-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum. Rund 800 im Brandschutz tätige Ingenieurinnen und Ingenieure aus Bauaufsichtsbehörden, Feuerwehren, Versicherungen, Ingenieurbüros, Industrie, Prüfanstalten und Forschungseinrichtungen kommen seit 1987 auf Einladung des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig zum Informations-und Gedankenaustausch zusammen. Thematisiert werden unter anderem Brandrisiken, Brandschutzmaßnahmen und innovative Konzepte, neueste Erkenntnisse der Forschung und Entwicklungen der Industrie. Aktuelle Entwicklungen bei den Produkten für den baulichen, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz zeigen 40 Aussteller im Rahmen einer Fachausstellung.

Weitere Informationen

Flyer zu den Brandschutz-Tagen 2018

http://www.brandschutztage.info

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jochen Zehfuß
Technische Universität Braunschweig
Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz
Fachgebiet Brandschutz
Beethovenstraße 52
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 391-5590
E-Mail: j.zehfuss@ibmb.tu-braunschweig.de
www.ibmb.tu-braunschweig.de

03|09|2018


FK3 | RESEARCH AND TEACHING online

RESEARCH AND TEACHINGAb sofort können Sie sich über unsere Institute und Forschungsvorhaben in einer übersichtlichen Online-Publlikation informieren, die Sie unter www.tu-braunschweig.de/abu/research finden. Dort sind Portraits der Institute mit ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre und der Professorinnen und Professoren zu finden.

10|08|2018


IBB/IIM | 29. BBB-Assistententreffen

Wissenschaftlicher Nachwuchs aus der deutschsprachigen Bauwelt tagt in Braunschweig

29. BBB-AssistentenstreffenVom 06. bis 08. Juni 2018 veranstalteten die Lehrstühle für Infrastruktur- und Immobilienmanagement (Prof. Tanja Kessel) und für Bauwirtschaft und Baubetrieb (Prof. Patrick Schwerdtner) der TU Braunschweig den Fachkongress der Doktoranden aus den Bereichen Bauwirtschaft, Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik.

Die Ausrichtung des jährlich stattfindenden Kongresses erfolgt im Wechsel zwischen den teilnehmenden Universitäten aus dem Gebiet der D-A-CH-Staaten. Die diesjährigen Veranstalter durften sich erstmalig als „Host“ für das bereits 29. Treffen dieser Art beweisen. Auf dem dreitägigen Programm standen exklusive Vorträge zu verschiedenen aktuellen Forschungsthemen sowie spannende Exkursionen – gespickt mit Highlights aus der Region – und ein fakultatives Rahmenprogramm. Ferner wurde ein Tagungsband aufgesetzt, der den 70 Teilnehmern die Möglichkeit zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen bot. Schwerpunkte im Rahmen der 15 Fachvorträge waren u. a. die Themenbereiche der Digitalisierung und Vertragsgestaltung, die die Bauwirtschaft derzeit besonders bewegen und in naher Zukunft wesentliche Veränderungen für die gesamte Branche auslösen könnten. Im Rahmen der Exkursionen wurde den Teilnehmern die Löwenstadt mit Hilfe der historischen Straßenbahnen und einem geführten Stadtspaziergang näher gebracht. Ferner wurde eine Werksbesichtigung bei VW in Wolfsburg durchgeführt und mit einem Aufenthalt in der Autostadt abgerundet. Am letzten Veranstaltungstag, der traditionell mit einem fakultativen Rahmenprogramm abschließt, wurden den Teilnehmern aktuelle Forschungsergebnisse der TU Braunschweig im Bereich Robotik und in dem insbesondere für die Zukunft der Bauproduktion spannenden Bereich des Betondrucks präsentiert.

Den ausführlichen Rückblick finden Sie hier; der Tagungsband kann hier online eingesehen werden.

28|06|2018


Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Aberle | 20. Juni 2018

Mittwoch, 20. Juni 2018, 17 Uhr, Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11

LWI | Antrittsvorlesung Jochen AberleFließgewässer sind dynamische Systeme, die durch komplexe Wechselwirkungen grundlegender hydraulischer Prozesse mit vielen verschiedenen Umweltprozessen geprägt sind. Die moderne Forschung im Wasserbau ist deshalb in einen disziplinenübergreifenden Rahmen eingebettet, um unter anderem den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) zur Erreichung eines guten ökologischen Zustands der Fließgewässer nachzukommen. Speziell die Morphodynamik der Fließgewässer spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Das Verständnis der Morphodynamik, d.h. der Wechselwirkung zwischen Gewässermorphologie und Strömung, ist wiederum für Maßnahmen des naturnahen Wasserbaus von Bedeutung. In dem Vortrag wird aufgezeigt, wie Feststofftransportprozesse und die morphologische Entwicklung von Fließgewässern im wasserbaulichen Modell modelliert werden können und die Erkenntnisse zur Ableitung neuer Dimensionierungsansätze für naturnahe Bauweisen genutzt werden können.

Werdegang

Professor Dr.-Ing. Jochen Aberle hat die Professur „Wasserbau und Gewässermorphologie“ und die Leitung der Abteilung Wasserbau am Leichtweiß-Institut für Wasserbau am 01.08.2017 übernommen. Er hat in Karlsruhe Bauingenieurwesen mit der Vertiefungsrichtung Wasserbau studiert und im Jahr 2000 zum Thema „Untersuchung der Rauheitsstruktur zur Bestimmung des Fließwiderstandes in Gebirgsbächen unter Klarwasserabfluß“ an der Universität Karlsruhe (TH) promoviert. Nach einer zweijährigen Post-Doc Beschäftigung in Neuseeland am National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) arbeitete er von 2003 – 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leichtweiß-Institut für Wasserbau. Im Jahr 2012 erhielt er einen Ruf an die Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet (NTNU) in Trondheim, die er im Jahr 2017 wieder in Richtung Braunschweig verließ. Prof. Aberle hat in seiner Karriere mehr als 100 Artikel in Fachzeitschriften und Konferenzbänden zu den Themen konstruktiver und naturnaher Wasserbau, Sedimenttransport und Gewässermorphologie veröffentlicht und ist Associate Editor des Journal of Hydraulic Research.

15|05|2018


Tag für Bauen und UmweltSave the Date | Tag für Bauen und Umwelt am 13. Juli 2018

Am 13. Juli 2018 findet der Tag für Bauen und Umwelt der Fakultät 3 an der TU Braunschweig statt, bei dem Studieninteressierte für Bachelor und Master sich über unsere Studiengänge, Berufsbilder und Vertiefungen im Masterbereich informieren können. Sämtliche Informationen erhalten Sie stets aktualisiert an dieser Stelle.

14|06|2018


Future City - Research Insights #01 | Einblicke in die Forschung zur Stadt der Zukunft | 6. Juni 2018

RESEARCH INSIGHTS #01Mit der Veranstaltungsreihe Research Insights bietet der Forschungsschwerpunkt künftig regelmäßig Einblicke in seine wissenschaftliche Arbeit.

06. Juni 2018 | Future City - Research Insights #01 | Architekturpavillon

Am 06. Juni findet die erste Veranstaltung der Reihe "Research Insights" statt, die künftig regelmäßig Einblicke in die Forschung der Stadt der Zukunft geben soll. Das gewählte Format in diesem Jahr ist ein Doktorandensymposium, in dem wissenschaftliche Arbeiten aus allen Visionen vorgestellt werden.

Die Programmübersicht können Sie hier einsehen.

Eine Übersicht über die Vorträge finden Sie hier.

Updarte 01|06|2018

„Die Debatte“: Arm durch Wohnen? Wie Mieten bezahlbar bleiben | Donnerstag 31. Mai 2018, 19 Uhr

Die DebatteDie Live-Debatte zum Thema Wohnungsmarkt im Haus der Wissenschaft Braunschweig | Die Mieten in Deutschland steigen kontinuierlich: Seit 2010 zahlen Bundesbürger im Durchschnitt 30 Prozent mehr für ihre Wohnung. In Städten wie Berlin oder München legten die Preise für Wohnraum sogar um bis zu 70 Prozent zu. Und immer mehr Menschen ziehen in die Städte, obwohl bereits rund 1,9 Millionen Wohnungen für Geringverdiener fehlen.

Wie wird sich der Wohnungsmarkt in Zukunft entwickeln? Steigen die Preise weiter, oder befinden wir uns inmitten einer Spekulationsblase? Die Ursachen für den Mietanstieg der letzten Jahre sind komplex und vielschichtig, doch die Konsequenzen sind schon jetzt deutlich spürbar: Einkommensschwächere Bevölkerungsschichten werden in zunehmendem Maße aus den Innenstädten gedrängt. Das führt nicht nur zu sozialen Problemen, sondern steht auch dem Ziel einer sozialen Durchmischung in Stadtgebieten entgegen. Wie können wir auf Gentrifizierung und Wohnungsknappheit reagieren? Die Politik will bis zum Jahr 2021 zwei Milliarden Euro für den Wohnungsneubau zur Verfügung stellen. Ist das bereits die Lösung aller Probleme?

Um diese und weitere Fragen rund um das Thema „Arm durch Wohnen? Wie Mieten bezahlbar bleiben” geht es in der Diskussionsreihe „Die Debatte“ am

Donnerstag, 31. Mai 2018, ab 19 Uhr im Haus der Wissenschaft Braunschweig, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig, oder im Live-Stream. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Podium zu Gast sind die Humangeographin Prof. Dr. Susanne Heeg von der Universität Frankfurt, der Stadtsoziologe Prof. Dr. Carsten Keller von der Universität Kassel und die Expertin für Immobilienmanagement Prof. Dr. Tanja Kessel von der Technischen Universität Braunschweig. Christoph Koch (Stern) und Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (Freie Wissenschaftsjournalistin) moderieren die Veranstaltung. Interessierte können sich schon vorab auf der Online-Plattform www.die-debatte.org in die Diskussion einbringen, abstimmen und Fragen stellen. Die Veranstaltung wird auf der Plattform per Livestream übertragen. Die Debatte wird gefördert von der VolkswagenStiftung, dem Stifterverband, der Klaus Tschira Stiftung und der Schering Stiftung.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist Medienpartner.

Gemeinsame Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog, dem Science Media Center Germany und der Technischen Universität Braunschweig, 29. Mai 2018 | Weitere Informationen: www.die-debatte.org/wohnungsmarkt

 30|05|2018


IIM | Preis der Immobilienwirtschaft | 21. Juni 2018

IIMJährlich lobt der Lehrstuhl für Infrastruktur- und Immobilienmanagement in Kooperation mit der Volksbank BraWo Projekt GmbH und dem Honorarprofessor für Projektentwicklung an der TU Braunschweig, Bernd Hermann, den Preis der Immobilienwirtschaft aus. Ziel ist es, Masterarbeiten mit immobilienwirtschaftlichem Bezug zu fördern und den wissenschaftlichen Fokus auf praktische Herausforderungen/Themengebiete zu verstärken. Nominiert werden herausragende Masterarbeiten aus folgenden Bereichen:

  • Projektentwicklung
  • Facility Management
  • Bauwerksbewirtschaftung
  • CREM, PREM
  • Immobilienfinanzierung
  • Immobilienbewertung
  • Beschaffungsmodelle
  • Rechtliche Aspekte

Preisgelder: 1. PLATZ: 1.500 €  |  2. PLATZ: 1.000 €  |  3. PLATZ: 500 €
Wann? Donnerstag, 21. Juni 18 um 16 Uhr
Wo? Skylounge des Lilienthalhauses, Lilienthalplatz 1, 38108 Braunschweig
Wer ist eingeladen? Interessierte Studierende. Um Anmeldung bis zum 31. Mai 18 unter iim@tu-bs.de wird gebeten.
Ablauf: Vorstellung der drei erstplatzierten Masterarbeiten in Kurzvorträgen. Anschließend freuen sich die Veranstalter bei einem Imbiss auf interessante Gespräche mit Ihnen.
Stifter: Professor Bernd Hermann | Volksbank BraWo Projekt GmbH

Sämtliche Informationen im Flyer

Webseite Institut für Infrastruktur und Immobilienmanagement

28|05|2018


IVE | Gastvortrag von Sigmar Gabriel MdB | 15.05.2018

Sigmar Gabriel spricht über Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen – Die Neue Seidenstraße: Chancen und Risiken

Im Rahmen der der Vortragsreihe „Die neue Seidenstraße – von Braunschweig mit der Bahn ins Reich der Mitte“ der TU Braunschweig und des VDI, Arbeitskreis Bahntechnik, spricht der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel über das Thema „Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen – Die Neue Seidenstraße: Chancen und Risiken“.

Der Vortrag findet statt am
Dienstag, 15.05.2018, 18.30 Uhr, SN 20.2, 1. OG,
Schleinitzstraße. 20, 38106 Braunschweig.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung, dem Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik sowie dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Braunschweig, Arbeitskreis Bahntechnik.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung: Die neue Seidenstraße – von Braunschweig mit der Bahn ins Reich der Mitte: www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/bezirksvereine/braunschweiger-bezirksverein/arbeitskreise/arbeitskreis-bahntechnik/aktuelle-vortragsreihe/

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer
Technische Universität Braunschweig
Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb
Pockelsstraße 3
38106 Braunschweig
Tel.:  0531 391-63610
E-Mail: th.siefer@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/ive

14|05|2018


LWI | Antrittsvorlesung Prof. Dr.-Ing. Nils Goseberg | 2. Mai 2018

LWI | Antrittsvorlesung Nils GosebergProf. Dr.-Ing. Nils Goseberg hält am 02. Mai 2018 | 17 Uhr in der Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelstraße 11, 38106 Braunschweig seine Antrittsvorlesung zum Thema "Küste und Mee(h)r: Potentiale und Risiken aus der Sicht eines Küsteningenieurs" mit anschließendem Empfang.

Die weltweiten Küsten werden in einem Streifen von 100 Kilometer durch etwa 40 % der Weltbevölkerung besiedelt. Die hohe Siedlungsdichte führt zu bedrohten Ökosystemen, wirtschaftlichen Zwängen, wasserwirtschaftlichen Fragen und dem Schutz von Leib und Leben gegen Naturgefahren. Zur gleichen Zeit kommt unseren Küstenmeeren und Ozeanen eine immer bedeutendere Rolle bei der Nahrungsmittelherstellung, Energieversorgung und den damit verbundenen Klimafragen zu. Das Küsteningenieurwesen und der Seebau können einen nachhaltigen Beitrag leisten. Der Vortrag präsentiert sowohl ingenieurpraktische Problemlösungen bei der marinen Nahrungsmittelproduktion als auch den Schutz von Küstenbewohnern gegen die Risiken von Naturgefahren.

 

Zur Person

Mit Beginn dieses Jahres hat Professor Dr.-Ing. Nils Goseberg die Professur „Küsteningenieurwesen und Seebau“ und die Leitung der Abteilung Hydromechanik und Küsteningenieurwesen am Leichtweiß-Institut für Wasserbau übernommen. Er hat in Dresden Bauingenieurwesen mit Vertiefungen Geotechnik und Wasserbau studiert und anschließend zum Thema „Tsunamieinwirkungen auf bebaute Küstenlinie“ an der Leibniz Universität Hannover (LUH) promoviert. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Oberingenieur an der LUH sowie einem Marie-Curie Fellowship an der University Ottawa, Kanada, hat er 2017 ebenfalls an der LUH seine Habilitation (venia legendi „Wasserbau und Küsteningenieurwesen“) erfolgreich abgeschlossen. Neben der Erweiterung der Lehre um das Thema „Seebau“ strebt Prof. Goseberg eine kooperative, multidisziplinäre und internationale Forschung an, die sowohl Grundlagen- als auch Anwendungsforschung beinhalten wird. Er nimmt sich der Themen wie „Stadt der Zukunft“, „Seebau und Meerestechnik“, „Naturgefahren und Extremereignisse“ sowie „Küsten im Wandel“ mit zum Beispiel ökosystembasiertem Küstenschutz an.

Leichtweiß-Institut für Wasserbau
Abt. Hydromechanik und Küsteningenieurwesen
Technische Universität Braunschweig
Beethovenstr. 51a
38106 Braunschweig

20|04|2018


IIM | Leitfaden Großprojekte des Bundesverkehrsministeriums erschienen

IIM | Tanja KesselStuttgart 21 und der Flughafen Berlin-Brandenburg BER stehen für eine Reihe von Großprojekten, bei denen der Kostenrahmen sich vervielfacht hat und enorme Bauverzögerungen auftreten und in der Öffentlichkeit den Eindruck entsteht, dass Großprojekte nicht mehr steuerbar und realisierbar seien. Der neue Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer warnte am Wochenende bezogen auf den BER davor, dass Berlin in Kürze ganz ohne Flughafen dastehen könnte. Um diesem schleichenden Ansehensverlust entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen neuen Leitfaden Großprojekte veröffentlicht, der unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Immobilienmanagement und Infrastruktur (IIM) am IBB der TU Braunschweig entstanden ist. Die vierköpfige Projektleitung, zu der Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel (IIM) gehört, entwickelt darin Lösungen, um bei Großprojekten in Zukunft mehr Kostenwahrheit und Termintreue zu erreichen und dadurch auch ein stärkeres Vertrauen in Großprojekte zurückzugewinnen.

Der Leitfaden zeigt anhand eines typischen Projektverlaufes auf, wie Großprojekte stärker kosten-, termin- und qualitätsgerecht geplant und realisiert werden können und bietet dazu entsprechende Instrumentarien an. Dem Projekt vorangegangen war die Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen für die Planung und Realisierung von Großprojekten durch die Reformkommission „Bau von Großprojekten“ unter der Leitung des BMVI 2015. In der Reformkommission waren Vertreter der Banken- und Bauverbände, Rechtsanwälte, Planer, Architekten und Projektsteuerer (also das Who is who der dt. Baubranche).

Der jetzt erschienene Leitfaden Großprojekte dient der Umsetzung der Empfehlungen der Reformkommission „Bau von Großprojekten“ und des Aktionsplans Großprojekte. Adressaten dieses Leitfadens sind in erster Linie die jeweiligen Projektleitungen bei den Vorhabenträgern. Sie sollen bei ihrer Aufgabe unterstützt werden, Großprojekte kosten-, termin- und qualitätsgerecht zu planen und zu realisieren. Anspruch und Ziel des Leitfadens ist es dabei insbesondere, einen Impuls und eine unmittelbare Hilfestellung für mehr Partnerschaft und Verlässlichkeit bei Großprojekten zu leisten.

Frau Prof. Kessel und ihr Team beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit Themen der Bedarfsanalyse und -feststellung sowie mit der Ermittlung der für den Vorhabenträger wirtschaftlichsten Beschaffungsvariante. Teil- und Fachlosvergabe, Generalunternehmer- oder auch ÖPP-Vergabe sind nur drei einer ganzen Bandbreite an Vergabemöglichkeiten, die dem öffentlichen Auftraggeber zur Auswahl stehen. Diese Varianten unterscheiden sich u.a. im Leistungsumfang, Umfang im Projektmanagement und Vertragscontrolling. Daneben spielen Themen wie Finanzierungsmodelle und Risikomanagement eine zentrale Rolle im Forschungsgebiet des IIM.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden:

IIM | BMVI | Leitfaden16|04|2018


Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael P. Wistuba erhält Bauindustriepreis 2017

Bauindustriepreis 2017Unter großer Beachtung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung hat der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen am 15. März 2018 in Hannover den Preis der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen 2017 an Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael P. Wistuba, Universitätsprofessor für Verkehrswegebau an der Fakultät 3 der TU Braunschweig, verliehen.

Mit der Verleihung des Preises werden die wissenschaftlichen Aktivitäten in der Materialforschung mit Schwerpunkt im Bereich Bitumen und Asphalt gewürdigt. Der Preisträger erforscht die Charakterisierung von Bindemitteln für Straßenbaustoffe und Bindemittel-Gesteins-Interaktionen. Das Institut für Straßenwesen der TU Braunschweig hat bei der Performance von Asphaltmischgut und der Identifikation von Maßstabseffekten eine besondere Stellung eingenommen, die im fachlichen nationalen wie auch internationalen Umfeld herausragend ist. Grundstein für die außergewöhnliche Leistung des Preisträgers war zudem ein Forschungs- und Prüflabor des Instituts für Straßenwesen, welches mit seiner Ausstattung und Leistungsfähigkeit heute zu den größten universitären Prüflabors im Bitumen- und Asphaltbereich zählt.

Das Engagement des Preisträgers für die Asphalttechnologie war so außergewöhnlich, dass Präsidium und Beirat des Verbandes einstimmig beschlossen haben, den Bauindustriepreis 2017 an Herrn Prof. Dr. Wistuba zu vergeben.

Die Fakultät 3 gratuliert herzlich!

27|03|2018


LEHRLEO | Nominierungsvideos können bewertet werden!

Lehr LeoLiebe Studierende,

die Nominierungsphase für die LehrLEO-Awards, die studentischen Lehrpreise der TU Braunschweig, ist seit Mitte Februar abgeschlossen. Habt ihr schon nachgeguckt, ob eure Lieblings-Lehrveranstaltungen nominiert wurden?

Ab sofort stehen alle Nominierungsvideos online und können kommentiert werden. Mit eurer Meinung könnt ihr der Jury zeigen, warum die nominierten Veranstaltungen unbedingt mit einem LehrLEO-Award ausgezeichnet werden sollten.

Hier geht’s lang zu den Videos: https://www.tu-braunschweig.de/teach4tu/lehrleo/kommentieren

Außerdem könnt ihr euch bei allen Fragen gern per Mail an uns wenden: lehrleo@tu-braunschweig.de

Viele Grüße vom ganzen LehrLEO-Team

Daniel Götjen
lehrleo@tu-braunschweig.de
http://lehrleo.tu-braunschweig.de
www.facebook.com/lehrleo

14|03|2018


IGS | Solar Decathlon Wettbewerb | Der "Core" wird Heiligabend verschifft

Ein innovatives energieeffizientes Wohnhaus planen und bauen – diesem Ziel ist das deutsch-chinesische Studierendenteam nun einen Schritt näher. In den vergangen Monaten entstand an der Technischen Universität Braunschweig der Gebäudekern, der mit der zugehörigen Gebäudetechnik das Herzstück bildet. Nun wird der Kern demontiert, verladen und pünktlich zum Weihnachtsfest auf die lange Reise nach China geschickt. Dort treten die Braunschweiger gemeinsam mit Studierenden der Southeast University Nanjing/China im internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon China“ 2018 an.

In der Braunschweiger Zeitung ist dazu am 13.12.2017 ein großer Artikel erschienen.

Solar Decathlon | The CoreTechnik-Kern des "C-House" in der Bauphase. Bildnachweis: TU Braunschweig.

Tonnenschwere Bauteile gehen auf die Reise | Kaum ist der Technik-Kern des „C-House“ in einer Werkhalle in der Franz-List-Straße fertiggestellt, muss er in den kommenden Tagen für den Transport zum Hamburger Hafen und für die Überfahrt nach Tianjin in China vorbereitet werden. Elemente mit mehreren Tonnen Gewicht müssen dafür sinnvoll getrennt, mit einem Kran angehoben und unbeschädigt auf Containerschlitten verlegt werden. Anschließend werden die Technikelemente schützend und wasserdicht für den Seeweg verpackt.

Zwei Bauphasen auf zwei Kontinenten | Das „C-House“ wird in zwei Bauphasen gebaut. Der Technik-Kern, der das komplette Gebäude mit Wärme beziehungsweise Kälte, Warmwasser, Strom und Beleuchtung versorgt, entstand in Braunschweig. Dieser Ansatz entspricht der Vision des modularen Bauens. Prof. Fisch erläutert: „Die Studierenden stellen sich gleich zwei spannenden Herausforderungen in diesem Projekt, einerseits der technische Innovation des Technikkerns im Kontext der Vorfertigung und andererseits der internationalen Zusammenarbeit.“

Technik Made in Germany, Enthusiasmus Made in Braunschweig | Die Braunschweiger Studierenden bestückten den Holzkern in den letzten Monaten mit allerlei Technik: Wärmepumpe, Pufferspeicher, Eisspeicher, Batterie, Lüftungsanlage, Schaltschrank und diverse Verbindungs- und Verteilungsrohre wurden im Technikraum installiert, an den Wänden des Holzkerns wurden zudem Klimaschächte installiert. Sie übergeben die Wärme und Kälte an den Innenraum des Gebäudes und dienen gleichzeitig zur Entfeuchtung der Luft. In Hinblick auf den künftigen Standort in Dezhou/China eine wichtige Funktion. Außerdem installierte das Team LED-Beleuchtung zur Inszenierung des Kerns und zur Beleuchtung des Innenraums.

Weitere Informationen:
Projektseite des deutsch-chinesischen "TUBSEU"-Teams.
Artikel "Solar Decathlon China: Neues vom „C-House“ aus Braunschweig" vom 03. August 2017 im Magazin der TU Braunschweig.
Artikel "Solar Decathlon China: Eindrücke aus dem Reich der Mitte" vom 20. März 2017 im Magazin der TU Braunschweig.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch
Dipl.-Ing. Philipp Knöfler
Technische Universität Braunschweig
Institut für Gebäude- und Solartechnik

14|12|2017


Absolvententag Bauen und Umwelt | Bilder jetzt online

Absolventenfeier 2017
Absolventenfeier 2017Der Absolvententag 2017 fand am Samstag, 25.11.2017 ab 13:30 Uhr statt. Bilder und Festschriften der Absolvententage finden Sie ab sofort auf der Seite unseres Ehemaligenvereins unter www.alumni-bau.de.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen/Bau, Umweltingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen/Mobilität und Verkehr, Geoökologie ProWater und Computational Sciences in Engineering (CSE) gab es seit dem letzten Absolvententag ca. 450 Absolventinnen und Absolventen. Zu den Veranstaltungen am Sonnabend haben sich weit über 1.000 Personen angemeldet.

Neben der Überreichung der Abschlussurkunden durch die Professorinnen und Professoren wurden Grußworte des Dekans und bei der Masterverabschiedung auch der Präsidentin gehalten und eine Reihe von ausgezeichneten Studienabschlüssen wurden mit Preisen geehrt.

29|11|2017

TU Braunschweig verleiht Ehrendoktorwürde an Architekturtheoretikern Prof. Uta Hassler

Prof. Dr.-Ing. Uta HasslerDie Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig verlieh am 20. Oktober 2017 die Ehrendoktorwürde an die Architekturtheoretikerin und Professorin für Denkmalpflege Uta Hassler der ETH Zürich.

Damit würdigt die TU Braunschweig „ihre persönlichen, hervorragenden Leistungen in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Praxis auf dem Gebiet der Bauforschung und Denkmalpflege. Hasslers Arbeit eröffnet richtungsweisende Perspektiven und Thematiken in diesen Feldern. Zudem gelang ihr die Wiederbelebung der Denkmaltheorie als Teildisziplin einer Architekturtheorie, die das Bauschaffen als Ganzes in den Blick nimmt“, so der Text der Urkunde.

Die Architekturtheoretikerin Hassler hat wichtige Impulse zum nachhaltigen Umgang mit Bauten der Industriekultur und zu Bauten der Nachkriegsmoderne sowie allgemein zu Fragen der Ressourcenökonomie im Bauwesen, die heute bereits wie selbstverständlich rezipiert werden, gegeben. Ihre Forschungsthemen„Bauen im Bestand“ und „Bauwerkserhaltung“ sind inzwischen fest verankerte und „gelebte“ Felder in Forschung und Lehre.  Mit der TU Braunschweig verbindet Uta Hassler ein langjähriger fachlicher Austausch zu Fragen der Architekturgeschichte und der Bauwerkserhaltung.

„Wer in diesem Feld arbeitet, kommt an den zahlreichen und grundlegenden Publikationen Uta Hasslers nicht vorbei, die es mit großer Wirkung auch zu einem zentralen Thema der Denkmalpflegetheorie gemacht hat“, so der Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin.

Zur Person:
Uta Hassler studierte von 1969 bis 1977 an den Technischen Universitäten München und Karlsruhe und promovierte 1982 an der Technischen Universität Karlsruhe. 1991 folgte sie dem Ruf an die TU Dortmund auf die neu geschaffene Professur für Bauforschung, Denkmalpflege und Entwerfen. Von 2005 bis 2011 war Hassler Professorin für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich sowie Vorsteherin des Institutes für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Im Zeitraum zwischen 1993 und 2010 war Hassler als Gutachterin unter anderem für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Max-Planck-Gesellschaft und die Humboldt-Gesellschaft tätig.

Prof. Uta Hassler, Prof. Alexander von Kienlin, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla Bildunterschrift: v.l. Die Ehrendoktorin Prof. Uta Hassler, Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin und Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. Bildnachweis: TU Braunschweig/Heiko Jacobs, frei zur Veröffentlichung.

23|10|2017


Zwei Braunschweiger Teams unter den Siegern des Real Estate Award 2017

Gleich zwei Teams der Technischen Universität Braunschweig platzierten sich beim 6. Real Estate Award – Flughafen München unter den Top 3 und wurden im Rahmen einer Preisverleihung auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München ausgezeichnet.

Der studentische Wettbewerb des Flughafens München richtet sich an interdisziplinär besetzte Studierenden-Teams von Hochschulen aus Deutschland und Österreich. Aufgabenstellung des diesjährigen Awards war die Projektentwicklung eines Convention Centers auf dem Flughafengelände.

Summer SchoolGruppenfoto der Siegerteams.

Bildunterschrift: V.r. Anna Fanni Hajdu, Natalie Auch, Carla Hesch, Pia Menke, Tyll Pape, Team TU Dortmund, Hanno Haiber (Flughafen München), Alexander Rosner, Manuel Otto, Anna-Katharina Maaß, Charlotte Veit, Johanna Ehrenberg.

Bildnachweis: Shayan Ashrafzadeh Kian/TU Braunschweig.

Die beiden teilnehmenden Teams der TU Braunschweig überzeugten dabei mit innovativen, wirtschaftlichen und gleichzeitig realistischen Lösungen und wurden belohnt: Der zweite Platz ging an das Team „MUC Park“ mit den Studierenden Johanna Ehrenberg, Anna-Katharina Maaß, Manuel Otto, Alexander Rosner und Charlotte Veit. Den dritten Platz belegte das Team „CUBE“ mit den Studierenden Natalie Auch, Hajdu Fanni, Carla Hesch, Pia Menke und Tyll Pape. Betreut wurden die Braunschweiger Teams durch Shayan A. Kian und Swaantje Peuker vom Lehrstuhls für Infrastruktur- und Immobilienmanagement des Instituts für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig. Der Real Estate Award des Flughafens München ist mit 10.000 Euro dotiert. Am diesjährigen Wettbewerb nahmen sieben Teams teil.

Ergebnis:
1. Platz TU Dortmund  „Kolibri“ (5.000 Euro)
2. Platz TU Braunschweig „MUC Park“ (3.500 Euro)
3. Platz TU Braunschweig „CUBE“ (1.500 Euro)

24|10|2017


Gastvortrag am IBB

IBB Das IBB lädt ein zu einem Gastvortrag am 27. Juni 2017. Zum Thema "Digitale Methoden der Baustellenlogistik" spricht Daniel Krause von der Building Construction Logistics GmbH.

09|06|2017


TSUNAMI-RESILIENTE KÜSTENSTÄDTE IN JAPAN

3. Summer School - Deutsch-Japanisches Synergie Forum:
12. – 22. September 2017

Summer SchoolJapans Nordostküste wurde 2011 von einem Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami in weiten Teilen völlig zerstört. Heute, 6 Jahre später ist der Wiederaufbau lange nicht abgeschlossen und sieht sich zahlreichen Problemen gegenüber.

Das Deutsch-Japanische Synergie Forum e.V. organisiert für September 2017 eine interdisziplinäre Summer School in Japan zum Thema Tsunamiresilienz von Küstenstädten. Für 10 Tage werden verschiedene Städte an der Küste besucht und bei Ortsbegehungen durch qualifizierte Referenten verschiedenen Aspekten des Wiederaufbaus beleuchtet. Thematisiert wird u.a. ingenieurstechnischer- und ökologischer Küstenschutz, Städtebau und Architektur im Wiederaufbau sowie gesellschaftlicher Wiederaufbau und lokale Traditionen.

Aus Braunschweig ist als Veranstalter das Leichtweiß-Institut für Wasserbau an der Summer School beteiligt.

Informationen und Bewerbung bis zum 20.Juni unter:

https://sanrikufukkou.com/summerschool3-2017/

07|06|2017


Klimaforschung auf dem „Dach der Welt“
DFG bewilligt internationales Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des internationalen Graduiertenkollegs „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ an der Technischen Universität Braunschweig bewilligt. Unter der Leitung von Professorin Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hannover, Jena, Beijing und Lanzhou/China die Wasserressourcen und die Artenzusammensetzung in der Tibetischen Hochebene im Kontext der globalen Klimaänderung. Beantragt wurde dafür eine Förderung in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro für zunächst viereinhalb Jahre.

Forschen auf dem „Dach der Welt“

Das Tibet-Plateau ist von großer Bedeutung für den globalen Wasser- und Energiehaushalt und beherbergt eines der empfindlichsten Geo-Ökosysteme. Rapide Klimaerwärmung und die zunehmende Landnutzung beschleunigen die Stoffflüsse an der Erdoberfläche, die die Landschaft formen und die Wasserversorgung steuern sowie Geo-Ökosystem und Bevölkerung nachhaltig beeinflussen. In diesem natürlichen „Labor“ möchte das internationale Forschungsteam das Ausmaß und die Ursachen kurz- und langfristiger Änderungen von Sediment- und Kohlenstoffflüssen sowie von Wasserverfügbarkeit mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung quantifizieren. Zudem möchte es untersuchen, wie sich die Kohlenstoffspeicherung im Boden und der Austausch des CO2-Flusses mit Hydro- und Atmosphäre verändern. Außerdem analysieren und simulieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vergangenen, die gegenwärtigen sowie die zukünftigen Wasserbilanzen und die Wasserqualität. Auf diese Weise erwarten sie sich neue Erkenntnisse unter anderem zu folgenden Fragen: In welchem Ausmaß verändern sich Erdoberflächenflüsse mit dem zukünftigen Klimawandel?  Wie werden dadurch Wasserressourcen, Biodiversität sowie Artenzusammensetzung und Artenverteilung beeinflusst?

Internationales Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ (TransTiP) ist eine Kooperation von sechs deutschen und chinesischen Einrichtungen unter Federführung der Technischen Universität Braunschweig. Außerdem sind die Leibniz Universität Hannover, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Institute of Tibetan Plateau Research der Chinese Academy of Sciences sowie die Lanzhou University beteiligt. Sprecherin des Graduiertenkollegs ist Professorin Dr. Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation. Daneben sind das Institut für Geodäsie und Photogrammmetrie, das Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, das Zoologische Institut und das Institut für Flugführung der TU Braunschweig am internationalen Graduiertenkolleg beteiligt.

17|05|2017


Doppelter Doppelerfolg Braunschweiger Studierender bei Architekturwettbewerben

Vier Preise und eine Anerkennung bei Studentenwettbewerben für die TU Braunschweig

Innovative Konzepte für bezahlbaren Wohnraum und für artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft waren bei zwei geladenen Architekturwettbewerben für Studierende gefragt, bei denen die TU Braunschweig die besten Plätze belegt hat. 17 Entwürfe aus fünf geladenen Hochschulen wurden beim diesjährigen Wettbewerb "Ressource: Wohnraum" des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI eingereicht. Der erste und der zweite Preis gingen an Studierende der TU Braunschweig. Beim Ideenwettbewerb „Stall der Zukunft“ des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. wurden knapp 90 Entwürfe für Ställe für Kühe, Schweine und Legehennen eingereicht. Zwei von den drei mit jeweils 1.400 Euro dotierten ersten Preisen wurden von Braunschweiger Studierenden gewonnen, in der dritten Kategorie geht eine Anerkennung nach Braunschweig.

1. Preis IAD TU BS

Der renommierte Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI suchte dieses Jahr nach neuen Lösungen für die Verdichtung des Wohnbaus in Ballungsgebieten. Der mit 6.000 Euro dotierte 1. Platz des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI ging an das Team Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig). Sie überzeugten die hochkarätige Jury unter Leitung von Prof. Gesine Weinmiller mit ihrem Projekt „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“. Juror Dr. Ernst Böhm, Geschäftsführer der B&O-Gruppe mit 2000 Mitarbeitern, kommentierte den Entwurf von Carla Kern und Jana Thalmann mit den Worten: "Den Siegerentwurf könnten wir ohne Weiteres realisieren." Den 2. Platz und 3.000 Euro Preisgeld erhielten Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig) für das Projekt „Moduland“.

Ein Stall für Milchkühe - 1. Preis

Vier Hochschulen waren vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. eingeladen worden, neue Konzepte für Agrararchitektur zu entwickeln. Der erste Preis in der Aufgabe "Ein Stall für Milchkühe" ging an unsere Studentinnen Kerstin Bücker und Bianka Golla für ihren Entwurf "Cow Support".

Ein Stall für Mastschweine - 1. Preis"Circle Pig" ist Jörn Friedrich Hilkers Entwurf benannt für einen Stall für Mastschweine, der ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde. In der Kategorie "Ein Stall für Legehennen" ging eine weitere Anerkennung an die Studentinnen Julia Windeler und Regine Ott von der TU Braunschweig.

Abbildungen:

1. Preis Stadthaus neu gedacht Carla Kern, Jana Thalmann, TU Braunschweig
1. Preis Mastschweine Perspektive, Jörn Friedrich Hilker, TU Braunschweig
1. Preis Milchkühe Schnitt, Kerstin Bücker, Bianka Golla, TU Braunschweig

 Weitere Informationen zum Wettbewerb „Ressource: Wohnraum“:
Pressemitteilung des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Stall der Zukunft“: Bauwelt 5.2017

Zu beiden Wettbewerben auf der Seite der Fakultät: www.tu-braunschweig.de/arch

15|03|2017


Wachs formt Beton | Innovationspreis 2017 der Zulieferindustrie Betonbauteile für das Institut für Tragwerksentwurf (ITE)

Innovationspreis 2017Das Institut für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig ist der Gewinner des diesjährigen Innovationspreises der Zulieferindustrie Betonbauteile 2017. Es erhielt den Preis für die Entwicklung einer neuartigen Präzisionsschalung aus 100% recycelbaren Industriewachsen. Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft nahm den Preis im Rahmen der Eröffnung des dreitägigen Kongresses 61. BetonTage am 14. Februar 2017 in Neu-Ulm entgegen.
Bei geometrisch komplexen Betonbauteilen werden bisher Schalungskörper aus verschiedenen Materialien wie Holz und Hartschaum verwendet, die hohe Toleranzabweichungen aufweisen, i.d.R. nicht wiederverwendbar sind und meist als Sondermüll entsorgt werden. Die am ITE unter der Projektleitung von Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka entwickelten sog. Non-Waste-Wachsschalungen werden aus erkalteten Wachsblöcken subtraktiv gefräst. Gegenüber herkömmlichen Schalungsverfahren werden dabei Abfälle im Produktionsprozess komplett vermieden und gleichzeitig eine enorme Formenfreiheit und sehr hohe Präzision im Betonbau ermöglicht.

„Wir haben mit der Non-Waste-Wachsschalung erstmals ein Verfahren entwickelt, mit dem wir hochpräzise Beton-Freiformen in einem ökonomischen und ökologischen Fertigungsprozess herstellen können. Zugleich kann das Industriewachs durch Einschmelzen vollständig wieder verwendet werden“, so Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft.

Durch die Forschungskooperation des ITE und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig, im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1542 der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, wurden die Erfahrungen im frei geformten Schalungs- und Betonbau mit denen der Fertigungs- und Automationstechniken des Maschinenbaus zusammenführt. Dabei wurde eine Schalungstechnologie entwickelt, die Betonbauteile möglichst wirtschaftlich und in nahezu jeder geometrisch komplexen Form mit maximaler Präzision herstellen kann. Bei der Non-Waste-Wachsschalung wird als formgebender Werkstoff Industriewachs verwendet, der sich durch eine CNC-gesteuerte Fräsbearbeitung sehr präzise, überaus schnell und mit großer Formfreiheit bearbeiten lässt. In den Festigkeitseigenschaften ist das Material mit Polyurethanen gleicher Dichte vergleichbar, zugleich aber in den Materialkosten deutlich günstiger.

Wachs formt Beton

Der Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile wird jährlich von der FBF Betondienst GmbH, Veranstalter der BetonTage, und der Fachzeitschrift BFT INTERNATIONAL Betonwerk + Fertigteil-Technik ausgelobt. Prämiert werden beispielhafte innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen der Maschinen-, Software- und Zulieferindustrie der Betonfertigteilbranche.

Literaturhinweis: Non-Waste-Wachsschalungen: Neuartige Präzisionsschalungen aus recycelbaren Industriewachsen in: Beton- und Stahlbetonbau, Dezember 2016, S.784ff

Weitere Informationen: http://ite.tu-bs.de/blog/research/wachs/

Abbildung oben: v.l.n.r.: Christian Jahn, BFT International, Juryvorsitzender Prof. Harald Garrecht, Prof. Harald Kloft, Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH. © photodesign_buhl
Abbildung unten: Foto Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka


Forschungsprojekt in der Fakultät 3 | Großprojekte:
Auf den Start kommt es an

Projekt zur Optimierung komplexer Bauvorhaben gestartet

Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen bei Großprojekten wie dem Hauptstadtflughafen BER, der Elbphilharmonie und Stuttgart 21 stehen regelmäßig im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. „Die Ursachen für Verzögerungen und Kostenexplosionen bei Großprojekten liegen häufig in den frühen Projektphasen. Daher werden wir uns besonders auf die Initiierung und Bedarfsplanung komplexer Bauvorhaben konzentrieren und wollen für die Praxis möglichst zuverlässige Werkzeuge zur Optimierung dieser Phasen entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Patrick Schwerdtner vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IBB).

Damit startet ein fachübergreifendes Forschungsprojekt der Fakultät 3 der TU Braunschweig, an der neben dem IBB auch Prof Dr. Tanja Kessel von der Abteilung Infrastruktur und Immobilienmanagement (IIM) des IBB und Prof. Carsten Roth vom Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (IIKE) beteiligt sind.

OI + Bau Projektstart

So werden insbesondere Bauherren in der Phase der Projektinitiierung mit konkreten Hinweisen zur Vorgehensweise bei Bedarfsanalysen oder organisatorischen Fragestellungen unterstützt. Ergebnis des unter anderem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projektes mit einem Gesamtvolumen von rund 450.000 Euro wird ein Handbuch mit konkreten, praxisnahen Empfehlungen für Projektmanager, Planer und Politiker sein.

Weitere Informationen auf den Seiten:

Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (Prof. Carsten Roth) | Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IIM - Prof. Dr. Tanja Kessel, IBB - Prof. Dr. Patrick Schwerdtner) | Pressemitteilung und Interview auf der Seite der TU Braunschweig




  last changed 03.07.2019
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