TU BRAUNSCHWEIG

Aktuelles aus der Fakultät 3

Aktuelles aus der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften

Hier finden Sie Nachrichten über Veranstaltungen, Forschungen und Auszeichnungen der Fakultät 3 der TU Braunschweig. Studierende finden hier Semestertermine und Klausurtermine mit den Hinweisen zu An- und Abmeldungen. Aktuelle Informationen zu einzelnen Studiengängen gibt es in unseren Studiengruppen im Stud.IP. Nachrichten, die ausschließlich das Department Architektur betreffen, wie z.B. Ankündigungen von Architekturvorträgen, Stellenanzeigen und Studentenwettbewerbe finden Sie auf dieser Seite.


International Study Session | 11.10.2018

International Study SessionDer nächste International Study Day findet im Rahmen der Einführungswoche im Architekturpavillon am Donnerstag, 11. Oktober 2018 ab 17 Uhr statt. Angesprochen sind sowohl Erstsemesterstudierende aller Studiengänge der Fakultät 3 als auch Studierende älterer Semester, die Informationen über die Möglichkeiten erhalten wollen, wie sie einen Teil ihres Studiums im Ausland verbringen können.

Der Beginn ist im Hörsaal PK 2.2, anschließend im Foyer des Okerhochhauses (Aquarium).

10|10|2018


Holztafelbau-Tage am 20. und 21.11.2018 in Braunschweig

iBHolz | Holztafelbau-TageDas Institut für Baukonstruktion und Holzbau iBHolz der Technischen Universität Braunschweig veranstaltet in Kooperation mit dem Holzbau Deutschland Institut und dem Informationsdienst Holz am 20. und 21.11.2018 die Holztafelbau-Tage Braunschweig 2018.

Am ersten Veranstaltungstag vermitteln praxisbezogene Fachvorträge den gegenwärtigen Stand der Entwicklungen der Holztafelbauart. Im Rahmen der Sonderveranstaltung „Zukunft des Holztafelbaus“ am zweiten Tag sind zu vier Themenbereichen Impulsvorträge geplant, die zur Diskussion mit interessierten Holzbau-Fachleuten über die zukünftigen Herausforderungen und Perspektiven des Holztafelbaus einladen sollen.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-Flyer.

Weitere Informationen auf den Seiten des Institutes iBHolz der TU Braunschweig.

02|10|2018


iBMB | Braunschweiger Brandschutztage 2018 | Rückblick

iBMB/MPA | BrandschutztageAm 19. und 20. September 2018 fanden die 32. Braunschweiger Brandschutz-Tage, eine der bedeutendsten und ältesten Brandschutz-Fachtagung im deutschsprachigen Raum, statt. Zur diesjährigen Veranstaltung konnte der Tagungsleiter Prof. Zehfuß, Leiter des Fachgebietes Brandschutz des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig, über 800 Teilnehmer und mehr als 40 Fachaussteller begrüßen. Ein zentrales Charakteristikum der Veranstaltung ist der intensive Austausch zu aktuellen Themen des Brandschutzes. Dieser erfolgte in den ausgeprägt geführten Diskussionen im Anschluss der Vorträge aber auch in aufgelockerter Atmosphäre beim traditionellen Abendempfang. Die Brandschutz-Tage unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung. So wurde auf Wunsch der Teilnehmer eine stärkere Ausrichtung auf die Praxis vorgenommen, welches sich u. a. in einem verstärkten Fokus auf den anlagentechnischen Brandschutz sowie dem erstmals erfolgten Key-Note-Vortrag zu einem aktuellen Thema mainifestierte. Im Key-Note-Vortrag wurde mit dem Thema „Denkmal brandgefährlich: Zwei Schutzinteressen im Konflikt?“ ein Impuls von Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin Nds. Landesamt für Denkmalpflege gesetzt. Hierbei wurde die Überscheidung bzw. die teilweise konkurrierenden Anforderungen an den Brandschutz und die Denkmalpflege herausgearbeitet und diskutiert.

Begleitend zur Tagung zeigte die, von den Teilnehmern gut besuchte, Fachausstellung aktuelle Entwicklungen und Neuerungen in den Bereichen des baulichen, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutzes.

Eine bereits feste Größe weist die 5. Ausgabe des, am Vortag der Braunschweiger Brandschutz-Tage stattfindenden, Symposium „Heißbemessung – Structural Fire Engineering“ auf. Zu Beiträgen aus den Themengebieten der rechnerischen ingenieurmäßigen Brandschutz-Nachweise, der Ermittlung von Brand- und Rauchausbreitung sowie neuster Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten zu Bemessungsansätzen ergaben sich Gelegenheiten für intensive Diskussionen für die über 130 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis.

Eine Bereitstellung umfangreicher Informationen für Tagungsteilnehmer und Fachausteller erfolgte wie gewohnt auf dem Informationsportal http://www.brandschutztage.info. Das iBMB blickt auf eine erfolgreiche und diskussionsfreudige Veranstaltung zurück. Die Planungen für die kommenden Brandschutz-Tage am 25. und 26.09.2019 sind bereits angelaufen.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter: http://www.brandschutztage.info/rueckblick-braunschweiger-brandschutz-tage-2018/

Webseite des iBMB | Fachgebiet Brandschutz

28|09|2018


Gesucht: Scouts für das Building Bridges Programm der Fakultät 3!

Neues Land, neue Stadt, unbekannte Uni und keine Familie oder Freunde im Gepäck: Wie ist das wohl? Was zu Hause wie am Schnürchen läuft, ist woanders eine echte Herausforderung. Möchten Sie die neuen Austauschstudierenden der Fakultät 3 beim Semesterstart unterstützen; bei der Orientierung auf dem Campus und bei studienorganisatorischen Fragen? Dann werden Sie Scout an der Fakultät 3!

Auch Sie profitieren davon:

  • Sie knüpfen Kontakte zu internationalen Studierenden, entwickeln Freundschaften und knüpfen Netzwerke.
  • Sie verbessern Ihre Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz - eine gute Grundlage für einen eigenen Auslandsaufenthalt oder eine berufliche Tätigkeit im internationalen Kontext.
  • Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat als Pluspunkt für Ihren Lebenslauf.

Anmeldung mit diesem Formular bitte bis zum 23.09.2018.

Ansprechpartnerinnen: Stefanie Theil / Loreen Neumann
Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
Katharinenstraße 3 | D-38106 Braunschweig
Tel. +49 531 391-2305 / -5938
E-Mail: international-fk3@tu-braunschweig.de

Weitere Informationen: https://www.tu-braunschweig.de/abu/studierende/international/buildingbridges

04|09|2018


iBMB/MPA | Braunschweiger Brandschutz-Tage 2018
32. Fachtagung zum baulichen Brandschutz in Forschung und Praxis

iBMB/MPA | BrandschutztageBestehende Gebäude, die ggf. auch denkmalgeschützt sind, mit aktuellen Brandschutzanforderungen in Einklang zu bringen stellt insbesondere für öffentliche Gebäude wie z. B. Schulen eine große Herausforderung dar. Lithiumbatterien finden sich in immer mehr Geräten im Hausgebrauch, künftig auch als Energiespeicher in den Eigenheimen. Doch wie wird mit den Brandgefahren umgegangen? In unserer Region werden Lösungen entwickelt. Diese und weitere Fragen sowie Neuerungen in der Brandschutztechnik, aktuelle Vorschriften und innovative Brandschutzkonzepte in Theorie und Praxis diskutieren rund 800 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland am 19. und 20. September in der Braunschweiger Stadthalle auf einer der größten Brandschutz-Fachtagung im deutschsprachigen Raum.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen, am Mittwoch, den 19. September 2018, um 13:10 Uhr in der Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig, gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Tagungsleiter, Prof. Dr. Jochen Zehfuß vom Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig sowie einem Vertreter der Braunschweiger Feuerwehr in einem Ausstellungsrundgang Produktneuerungen im Brandschutz zu erfahren, die Themen der diesjährigen Tagung sowie weitere Fragen rund um den Brandschutz zu diskutieren.

Zu den Braunschweiger Brandschutz-Tagen

Die „Braunschweiger Brandschutz-Tage" zählt zu den bedeutendsten Brandschutz-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum. Rund 800 im Brandschutz tätige Ingenieurinnen und Ingenieure aus Bauaufsichtsbehörden, Feuerwehren, Versicherungen, Ingenieurbüros, Industrie, Prüfanstalten und Forschungseinrichtungen kommen seit 1987 auf Einladung des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig zum Informations-und Gedankenaustausch zusammen. Thematisiert werden unter anderem Brandrisiken, Brandschutzmaßnahmen und innovative Konzepte, neueste Erkenntnisse der Forschung und Entwicklungen der Industrie. Aktuelle Entwicklungen bei den Produkten für den baulichen, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz zeigen 40 Aussteller im Rahmen einer Fachausstellung.

Weitere Informationen

Flyer zu den Brandschutz-Tagen 2018

http://www.brandschutztage.info

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jochen Zehfuß
Technische Universität Braunschweig
Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz
Fachgebiet Brandschutz
Beethovenstraße 52
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 391-5590
E-Mail: j.zehfuss@ibmb.tu-braunschweig.de
www.ibmb.tu-braunschweig.de

03|09|2018


FK3 | RESEARCH AND TEACHING online

RESEARCH AND TEACHINGAb sofort können Sie sich über unsere Institute und Forschungsvorhaben in einer übersichtlichen Online-Publlikation informieren, die Sie unter www.tu-braunschweig.de/abu/research finden. Dort sind Portraits der Institute mit ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre und der Professorinnen und Professoren zu finden.

10|08|2018


IBB/IIM | 29. BBB-Assistententreffen

Wissenschaftlicher Nachwuchs aus der deutschsprachigen Bauwelt tagt in Braunschweig

29. BBB-AssistentenstreffenVom 06. bis 08. Juni 2018 veranstalteten die Lehrstühle für Infrastruktur- und Immobilienmanagement (Prof. Tanja Kessel) und für Bauwirtschaft und Baubetrieb (Prof. Patrick Schwerdtner) der TU Braunschweig den Fachkongress der Doktoranden aus den Bereichen Bauwirtschaft, Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik.

Die Ausrichtung des jährlich stattfindenden Kongresses erfolgt im Wechsel zwischen den teilnehmenden Universitäten aus dem Gebiet der D-A-CH-Staaten. Die diesjährigen Veranstalter durften sich erstmalig als „Host“ für das bereits 29. Treffen dieser Art beweisen. Auf dem dreitägigen Programm standen exklusive Vorträge zu verschiedenen aktuellen Forschungsthemen sowie spannende Exkursionen – gespickt mit Highlights aus der Region – und ein fakultatives Rahmenprogramm. Ferner wurde ein Tagungsband aufgesetzt, der den 70 Teilnehmern die Möglichkeit zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen bot. Schwerpunkte im Rahmen der 15 Fachvorträge waren u. a. die Themenbereiche der Digitalisierung und Vertragsgestaltung, die die Bauwirtschaft derzeit besonders bewegen und in naher Zukunft wesentliche Veränderungen für die gesamte Branche auslösen könnten. Im Rahmen der Exkursionen wurde den Teilnehmern die Löwenstadt mit Hilfe der historischen Straßenbahnen und einem geführten Stadtspaziergang näher gebracht. Ferner wurde eine Werksbesichtigung bei VW in Wolfsburg durchgeführt und mit einem Aufenthalt in der Autostadt abgerundet. Am letzten Veranstaltungstag, der traditionell mit einem fakultativen Rahmenprogramm abschließt, wurden den Teilnehmern aktuelle Forschungsergebnisse der TU Braunschweig im Bereich Robotik und in dem insbesondere für die Zukunft der Bauproduktion spannenden Bereich des Betondrucks präsentiert.

Den ausführlichen Rückblick finden Sie hier; der Tagungsband kann hier online eingesehen werden.

28|06|2018


Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Aberle | 20. Juni 2018

Mittwoch, 20. Juni 2018, 17 Uhr, Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11

LWI | Antrittsvorlesung Jochen AberleFließgewässer sind dynamische Systeme, die durch komplexe Wechselwirkungen grundlegender hydraulischer Prozesse mit vielen verschiedenen Umweltprozessen geprägt sind. Die moderne Forschung im Wasserbau ist deshalb in einen disziplinenübergreifenden Rahmen eingebettet, um unter anderem den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) zur Erreichung eines guten ökologischen Zustands der Fließgewässer nachzukommen. Speziell die Morphodynamik der Fließgewässer spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Das Verständnis der Morphodynamik, d.h. der Wechselwirkung zwischen Gewässermorphologie und Strömung, ist wiederum für Maßnahmen des naturnahen Wasserbaus von Bedeutung. In dem Vortrag wird aufgezeigt, wie Feststofftransportprozesse und die morphologische Entwicklung von Fließgewässern im wasserbaulichen Modell modelliert werden können und die Erkenntnisse zur Ableitung neuer Dimensionierungsansätze für naturnahe Bauweisen genutzt werden können.

Werdegang

Professor Dr.-Ing. Jochen Aberle hat die Professur „Wasserbau und Gewässermorphologie“ und die Leitung der Abteilung Wasserbau am Leichtweiß-Institut für Wasserbau am 01.08.2017 übernommen. Er hat in Karlsruhe Bauingenieurwesen mit der Vertiefungsrichtung Wasserbau studiert und im Jahr 2000 zum Thema „Untersuchung der Rauheitsstruktur zur Bestimmung des Fließwiderstandes in Gebirgsbächen unter Klarwasserabfluß“ an der Universität Karlsruhe (TH) promoviert. Nach einer zweijährigen Post-Doc Beschäftigung in Neuseeland am National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) arbeitete er von 2003 – 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leichtweiß-Institut für Wasserbau. Im Jahr 2012 erhielt er einen Ruf an die Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet (NTNU) in Trondheim, die er im Jahr 2017 wieder in Richtung Braunschweig verließ. Prof. Aberle hat in seiner Karriere mehr als 100 Artikel in Fachzeitschriften und Konferenzbänden zu den Themen konstruktiver und naturnaher Wasserbau, Sedimenttransport und Gewässermorphologie veröffentlicht und ist Associate Editor des Journal of Hydraulic Research.

15|05|2018


Tag für Bauen und UmweltSave the Date | Tag für Bauen und Umwelt am 13. Juli 2018

Am 13. Juli 2018 findet der Tag für Bauen und Umwelt der Fakultät 3 an der TU Braunschweig statt, bei dem Studieninteressierte für Bachelor und Master sich über unsere Studiengänge, Berufsbilder und Vertiefungen im Masterbereich informieren können. Sämtliche Informationen erhalten Sie stets aktualisiert an dieser Stelle.

14|06|2018


Future City - Research Insights #01 | Einblicke in die Forschung zur Stadt der Zukunft | 6. Juni 2018

RESEARCH INSIGHTS #01Mit der Veranstaltungsreihe Research Insights bietet der Forschungsschwerpunkt künftig regelmäßig Einblicke in seine wissenschaftliche Arbeit.

06. Juni 2018 | Future City - Research Insights #01 | Architekturpavillon

Am 06. Juni findet die erste Veranstaltung der Reihe "Research Insights" statt, die künftig regelmäßig Einblicke in die Forschung der Stadt der Zukunft geben soll. Das gewählte Format in diesem Jahr ist ein Doktorandensymposium, in dem wissenschaftliche Arbeiten aus allen Visionen vorgestellt werden.

Die Programmübersicht können Sie hier einsehen.

Eine Übersicht über die Vorträge finden Sie hier.

Updarte 01|06|2018

„Die Debatte“: Arm durch Wohnen? Wie Mieten bezahlbar bleiben | Donnerstag 31. Mai 2018, 19 Uhr

Die DebatteDie Live-Debatte zum Thema Wohnungsmarkt im Haus der Wissenschaft Braunschweig | Die Mieten in Deutschland steigen kontinuierlich: Seit 2010 zahlen Bundesbürger im Durchschnitt 30 Prozent mehr für ihre Wohnung. In Städten wie Berlin oder München legten die Preise für Wohnraum sogar um bis zu 70 Prozent zu. Und immer mehr Menschen ziehen in die Städte, obwohl bereits rund 1,9 Millionen Wohnungen für Geringverdiener fehlen.

Wie wird sich der Wohnungsmarkt in Zukunft entwickeln? Steigen die Preise weiter, oder befinden wir uns inmitten einer Spekulationsblase? Die Ursachen für den Mietanstieg der letzten Jahre sind komplex und vielschichtig, doch die Konsequenzen sind schon jetzt deutlich spürbar: Einkommensschwächere Bevölkerungsschichten werden in zunehmendem Maße aus den Innenstädten gedrängt. Das führt nicht nur zu sozialen Problemen, sondern steht auch dem Ziel einer sozialen Durchmischung in Stadtgebieten entgegen. Wie können wir auf Gentrifizierung und Wohnungsknappheit reagieren? Die Politik will bis zum Jahr 2021 zwei Milliarden Euro für den Wohnungsneubau zur Verfügung stellen. Ist das bereits die Lösung aller Probleme?

Um diese und weitere Fragen rund um das Thema „Arm durch Wohnen? Wie Mieten bezahlbar bleiben” geht es in der Diskussionsreihe „Die Debatte“ am

Donnerstag, 31. Mai 2018, ab 19 Uhr im Haus der Wissenschaft Braunschweig, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig, oder im Live-Stream. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Podium zu Gast sind die Humangeographin Prof. Dr. Susanne Heeg von der Universität Frankfurt, der Stadtsoziologe Prof. Dr. Carsten Keller von der Universität Kassel und die Expertin für Immobilienmanagement Prof. Dr. Tanja Kessel von der Technischen Universität Braunschweig. Christoph Koch (Stern) und Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (Freie Wissenschaftsjournalistin) moderieren die Veranstaltung. Interessierte können sich schon vorab auf der Online-Plattform www.die-debatte.org in die Diskussion einbringen, abstimmen und Fragen stellen. Die Veranstaltung wird auf der Plattform per Livestream übertragen. Die Debatte wird gefördert von der VolkswagenStiftung, dem Stifterverband, der Klaus Tschira Stiftung und der Schering Stiftung.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist Medienpartner.

Gemeinsame Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog, dem Science Media Center Germany und der Technischen Universität Braunschweig, 29. Mai 2018 | Weitere Informationen: www.die-debatte.org/wohnungsmarkt

 30|05|2018


IIM | Preis der Immobilienwirtschaft | 21. Juni 2018

IIMJährlich lobt der Lehrstuhl für Infrastruktur- und Immobilienmanagement in Kooperation mit der Volksbank BraWo Projekt GmbH und dem Honorarprofessor für Projektentwicklung an der TU Braunschweig, Bernd Hermann, den Preis der Immobilienwirtschaft aus. Ziel ist es, Masterarbeiten mit immobilienwirtschaftlichem Bezug zu fördern und den wissenschaftlichen Fokus auf praktische Herausforderungen/Themengebiete zu verstärken. Nominiert werden herausragende Masterarbeiten aus folgenden Bereichen:

  • Projektentwicklung
  • Facility Management
  • Bauwerksbewirtschaftung
  • CREM, PREM
  • Immobilienfinanzierung
  • Immobilienbewertung
  • Beschaffungsmodelle
  • Rechtliche Aspekte

Preisgelder: 1. PLATZ: 1.500 €  |  2. PLATZ: 1.000 €  |  3. PLATZ: 500 €
Wann? Donnerstag, 21. Juni 18 um 16 Uhr
Wo? Skylounge des Lilienthalhauses, Lilienthalplatz 1, 38108 Braunschweig
Wer ist eingeladen? Interessierte Studierende. Um Anmeldung bis zum 31. Mai 18 unter iim@tu-bs.de wird gebeten.
Ablauf: Vorstellung der drei erstplatzierten Masterarbeiten in Kurzvorträgen. Anschließend freuen sich die Veranstalter bei einem Imbiss auf interessante Gespräche mit Ihnen.
Stifter: Professor Bernd Hermann | Volksbank BraWo Projekt GmbH

Sämtliche Informationen im Flyer

Webseite Institut für Infrastruktur und Immobilienmanagement

28|05|2018


IVE | Gastvortrag von Sigmar Gabriel MdB | 15.05.2018

Sigmar Gabriel spricht über Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen – Die Neue Seidenstraße: Chancen und Risiken

Im Rahmen der der Vortragsreihe „Die neue Seidenstraße – von Braunschweig mit der Bahn ins Reich der Mitte“ der TU Braunschweig und des VDI, Arbeitskreis Bahntechnik, spricht der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel über das Thema „Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen – Die Neue Seidenstraße: Chancen und Risiken“.

Der Vortrag findet statt am
Dienstag, 15.05.2018, 18.30 Uhr, SN 20.2, 1. OG,
Schleinitzstraße. 20, 38106 Braunschweig.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung, dem Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik sowie dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Braunschweig, Arbeitskreis Bahntechnik.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung: Die neue Seidenstraße – von Braunschweig mit der Bahn ins Reich der Mitte: www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/bezirksvereine/braunschweiger-bezirksverein/arbeitskreise/arbeitskreis-bahntechnik/aktuelle-vortragsreihe/

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer
Technische Universität Braunschweig
Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb
Pockelsstraße 3
38106 Braunschweig
Tel.:  0531 391-63610
E-Mail: th.siefer@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/ive

14|05|2018


LWI | Antrittsvorlesung Prof. Dr.-Ing. Nils Goseberg | 2. Mai 2018

LWI | Antrittsvorlesung Nils GosebergProf. Dr.-Ing. Nils Goseberg hält am 02. Mai 2018 | 17 Uhr in der Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelstraße 11, 38106 Braunschweig seine Antrittsvorlesung zum Thema "Küste und Mee(h)r: Potentiale und Risiken aus der Sicht eines Küsteningenieurs" mit anschließendem Empfang.

Die weltweiten Küsten werden in einem Streifen von 100 Kilometer durch etwa 40 % der Weltbevölkerung besiedelt. Die hohe Siedlungsdichte führt zu bedrohten Ökosystemen, wirtschaftlichen Zwängen, wasserwirtschaftlichen Fragen und dem Schutz von Leib und Leben gegen Naturgefahren. Zur gleichen Zeit kommt unseren Küstenmeeren und Ozeanen eine immer bedeutendere Rolle bei der Nahrungsmittelherstellung, Energieversorgung und den damit verbundenen Klimafragen zu. Das Küsteningenieurwesen und der Seebau können einen nachhaltigen Beitrag leisten. Der Vortrag präsentiert sowohl ingenieurpraktische Problemlösungen bei der marinen Nahrungsmittelproduktion als auch den Schutz von Küstenbewohnern gegen die Risiken von Naturgefahren.

 

Zur Person

Mit Beginn dieses Jahres hat Professor Dr.-Ing. Nils Goseberg die Professur „Küsteningenieurwesen und Seebau“ und die Leitung der Abteilung Hydromechanik und Küsteningenieurwesen am Leichtweiß-Institut für Wasserbau übernommen. Er hat in Dresden Bauingenieurwesen mit Vertiefungen Geotechnik und Wasserbau studiert und anschließend zum Thema „Tsunamieinwirkungen auf bebaute Küstenlinie“ an der Leibniz Universität Hannover (LUH) promoviert. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Oberingenieur an der LUH sowie einem Marie-Curie Fellowship an der University Ottawa, Kanada, hat er 2017 ebenfalls an der LUH seine Habilitation (venia legendi „Wasserbau und Küsteningenieurwesen“) erfolgreich abgeschlossen. Neben der Erweiterung der Lehre um das Thema „Seebau“ strebt Prof. Goseberg eine kooperative, multidisziplinäre und internationale Forschung an, die sowohl Grundlagen- als auch Anwendungsforschung beinhalten wird. Er nimmt sich der Themen wie „Stadt der Zukunft“, „Seebau und Meerestechnik“, „Naturgefahren und Extremereignisse“ sowie „Küsten im Wandel“ mit zum Beispiel ökosystembasiertem Küstenschutz an.

Leichtweiß-Institut für Wasserbau
Abt. Hydromechanik und Küsteningenieurwesen
Technische Universität Braunschweig
Beethovenstr. 51a
38106 Braunschweig

20|04|2018


IIM | Leitfaden Großprojekte des Bundesverkehrsministeriums erschienen

IIM | Tanja KesselStuttgart 21 und der Flughafen Berlin-Brandenburg BER stehen für eine Reihe von Großprojekten, bei denen der Kostenrahmen sich vervielfacht hat und enorme Bauverzögerungen auftreten und in der Öffentlichkeit den Eindruck entsteht, dass Großprojekte nicht mehr steuerbar und realisierbar seien. Der neue Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer warnte am Wochenende bezogen auf den BER davor, dass Berlin in Kürze ganz ohne Flughafen dastehen könnte. Um diesem schleichenden Ansehensverlust entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen neuen Leitfaden Großprojekte veröffentlicht, der unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Immobilienmanagement und Infrastruktur (IIM) am IBB der TU Braunschweig entstanden ist. Die vierköpfige Projektleitung, zu der Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel (IIM) gehört, entwickelt darin Lösungen, um bei Großprojekten in Zukunft mehr Kostenwahrheit und Termintreue zu erreichen und dadurch auch ein stärkeres Vertrauen in Großprojekte zurückzugewinnen.

Der Leitfaden zeigt anhand eines typischen Projektverlaufes auf, wie Großprojekte stärker kosten-, termin- und qualitätsgerecht geplant und realisiert werden können und bietet dazu entsprechende Instrumentarien an. Dem Projekt vorangegangen war die Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen für die Planung und Realisierung von Großprojekten durch die Reformkommission „Bau von Großprojekten“ unter der Leitung des BMVI 2015. In der Reformkommission waren Vertreter der Banken- und Bauverbände, Rechtsanwälte, Planer, Architekten und Projektsteuerer (also das Who is who der dt. Baubranche).

Der jetzt erschienene Leitfaden Großprojekte dient der Umsetzung der Empfehlungen der Reformkommission „Bau von Großprojekten“ und des Aktionsplans Großprojekte. Adressaten dieses Leitfadens sind in erster Linie die jeweiligen Projektleitungen bei den Vorhabenträgern. Sie sollen bei ihrer Aufgabe unterstützt werden, Großprojekte kosten-, termin- und qualitätsgerecht zu planen und zu realisieren. Anspruch und Ziel des Leitfadens ist es dabei insbesondere, einen Impuls und eine unmittelbare Hilfestellung für mehr Partnerschaft und Verlässlichkeit bei Großprojekten zu leisten.

Frau Prof. Kessel und ihr Team beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit Themen der Bedarfsanalyse und -feststellung sowie mit der Ermittlung der für den Vorhabenträger wirtschaftlichsten Beschaffungsvariante. Teil- und Fachlosvergabe, Generalunternehmer- oder auch ÖPP-Vergabe sind nur drei einer ganzen Bandbreite an Vergabemöglichkeiten, die dem öffentlichen Auftraggeber zur Auswahl stehen. Diese Varianten unterscheiden sich u.a. im Leistungsumfang, Umfang im Projektmanagement und Vertragscontrolling. Daneben spielen Themen wie Finanzierungsmodelle und Risikomanagement eine zentrale Rolle im Forschungsgebiet des IIM.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden:

IIM | BMVI | Leitfaden16|04|2018


Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael P. Wistuba erhält Bauindustriepreis 2017

Bauindustriepreis 2017Unter großer Beachtung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung hat der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen am 15. März 2018 in Hannover den Preis der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen 2017 an Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael P. Wistuba, Universitätsprofessor für Verkehrswegebau an der Fakultät 3 der TU Braunschweig, verliehen.

Mit der Verleihung des Preises werden die wissenschaftlichen Aktivitäten in der Materialforschung mit Schwerpunkt im Bereich Bitumen und Asphalt gewürdigt. Der Preisträger erforscht die Charakterisierung von Bindemitteln für Straßenbaustoffe und Bindemittel-Gesteins-Interaktionen. Das Institut für Straßenwesen der TU Braunschweig hat bei der Performance von Asphaltmischgut und der Identifikation von Maßstabseffekten eine besondere Stellung eingenommen, die im fachlichen nationalen wie auch internationalen Umfeld herausragend ist. Grundstein für die außergewöhnliche Leistung des Preisträgers war zudem ein Forschungs- und Prüflabor des Instituts für Straßenwesen, welches mit seiner Ausstattung und Leistungsfähigkeit heute zu den größten universitären Prüflabors im Bitumen- und Asphaltbereich zählt.

Das Engagement des Preisträgers für die Asphalttechnologie war so außergewöhnlich, dass Präsidium und Beirat des Verbandes einstimmig beschlossen haben, den Bauindustriepreis 2017 an Herrn Prof. Dr. Wistuba zu vergeben.

Die Fakultät 3 gratuliert herzlich!

27|03|2018


LEHRLEO | Nominierungsvideos können bewertet werden!

Lehr LeoLiebe Studierende,

die Nominierungsphase für die LehrLEO-Awards, die studentischen Lehrpreise der TU Braunschweig, ist seit Mitte Februar abgeschlossen. Habt ihr schon nachgeguckt, ob eure Lieblings-Lehrveranstaltungen nominiert wurden?

Ab sofort stehen alle Nominierungsvideos online und können kommentiert werden. Mit eurer Meinung könnt ihr der Jury zeigen, warum die nominierten Veranstaltungen unbedingt mit einem LehrLEO-Award ausgezeichnet werden sollten.

Hier geht’s lang zu den Videos: https://www.tu-braunschweig.de/teach4tu/lehrleo/kommentieren

Außerdem könnt ihr euch bei allen Fragen gern per Mail an uns wenden: lehrleo@tu-braunschweig.de

Viele Grüße vom ganzen LehrLEO-Team

Daniel Götjen
lehrleo@tu-braunschweig.de
http://lehrleo.tu-braunschweig.de
www.facebook.com/lehrleo

14|03|2018


IGS | Solar Decathlon Wettbewerb | Der "Core" wird Heiligabend verschifft

Ein innovatives energieeffizientes Wohnhaus planen und bauen – diesem Ziel ist das deutsch-chinesische Studierendenteam nun einen Schritt näher. In den vergangen Monaten entstand an der Technischen Universität Braunschweig der Gebäudekern, der mit der zugehörigen Gebäudetechnik das Herzstück bildet. Nun wird der Kern demontiert, verladen und pünktlich zum Weihnachtsfest auf die lange Reise nach China geschickt. Dort treten die Braunschweiger gemeinsam mit Studierenden der Southeast University Nanjing/China im internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon China“ 2018 an.

In der Braunschweiger Zeitung ist dazu am 13.12.2017 ein großer Artikel erschienen.

Solar Decathlon | The CoreTechnik-Kern des "C-House" in der Bauphase. Bildnachweis: TU Braunschweig.

Tonnenschwere Bauteile gehen auf die Reise | Kaum ist der Technik-Kern des „C-House“ in einer Werkhalle in der Franz-List-Straße fertiggestellt, muss er in den kommenden Tagen für den Transport zum Hamburger Hafen und für die Überfahrt nach Tianjin in China vorbereitet werden. Elemente mit mehreren Tonnen Gewicht müssen dafür sinnvoll getrennt, mit einem Kran angehoben und unbeschädigt auf Containerschlitten verlegt werden. Anschließend werden die Technikelemente schützend und wasserdicht für den Seeweg verpackt.

Zwei Bauphasen auf zwei Kontinenten | Das „C-House“ wird in zwei Bauphasen gebaut. Der Technik-Kern, der das komplette Gebäude mit Wärme beziehungsweise Kälte, Warmwasser, Strom und Beleuchtung versorgt, entstand in Braunschweig. Dieser Ansatz entspricht der Vision des modularen Bauens. Prof. Fisch erläutert: „Die Studierenden stellen sich gleich zwei spannenden Herausforderungen in diesem Projekt, einerseits der technische Innovation des Technikkerns im Kontext der Vorfertigung und andererseits der internationalen Zusammenarbeit.“

Technik Made in Germany, Enthusiasmus Made in Braunschweig | Die Braunschweiger Studierenden bestückten den Holzkern in den letzten Monaten mit allerlei Technik: Wärmepumpe, Pufferspeicher, Eisspeicher, Batterie, Lüftungsanlage, Schaltschrank und diverse Verbindungs- und Verteilungsrohre wurden im Technikraum installiert, an den Wänden des Holzkerns wurden zudem Klimaschächte installiert. Sie übergeben die Wärme und Kälte an den Innenraum des Gebäudes und dienen gleichzeitig zur Entfeuchtung der Luft. In Hinblick auf den künftigen Standort in Dezhou/China eine wichtige Funktion. Außerdem installierte das Team LED-Beleuchtung zur Inszenierung des Kerns und zur Beleuchtung des Innenraums.

Weitere Informationen:
Projektseite des deutsch-chinesischen "TUBSEU"-Teams.
Artikel "Solar Decathlon China: Neues vom „C-House“ aus Braunschweig" vom 03. August 2017 im Magazin der TU Braunschweig.
Artikel "Solar Decathlon China: Eindrücke aus dem Reich der Mitte" vom 20. März 2017 im Magazin der TU Braunschweig.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch
Dipl.-Ing. Philipp Knöfler
Technische Universität Braunschweig
Institut für Gebäude- und Solartechnik

14|12|2017


Absolvententag Bauen und Umwelt | Bilder jetzt online

Absolventenfeier 2017
Absolventenfeier 2017Der Absolvententag 2017 fand am Samstag, 25.11.2017 ab 13:30 Uhr statt. Bilder und Festschriften der Absolvententage finden Sie ab sofort auf der Seite unseres Ehemaligenvereins unter www.alumni-bau.de.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen/Bau, Umweltingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen/Mobilität und Verkehr, Geoökologie ProWater und Computational Sciences in Engineering (CSE) gab es seit dem letzten Absolvententag ca. 450 Absolventinnen und Absolventen. Zu den Veranstaltungen am Sonnabend haben sich weit über 1.000 Personen angemeldet.

Neben der Überreichung der Abschlussurkunden durch die Professorinnen und Professoren wurden Grußworte des Dekans und bei der Masterverabschiedung auch der Präsidentin gehalten und eine Reihe von ausgezeichneten Studienabschlüssen wurden mit Preisen geehrt.

29|11|2017

TU Braunschweig verleiht Ehrendoktorwürde an Architekturtheoretikern Prof. Uta Hassler

Prof. Dr.-Ing. Uta HasslerDie Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig verlieh am 20. Oktober 2017 die Ehrendoktorwürde an die Architekturtheoretikerin und Professorin für Denkmalpflege Uta Hassler der ETH Zürich.

Damit würdigt die TU Braunschweig „ihre persönlichen, hervorragenden Leistungen in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Praxis auf dem Gebiet der Bauforschung und Denkmalpflege. Hasslers Arbeit eröffnet richtungsweisende Perspektiven und Thematiken in diesen Feldern. Zudem gelang ihr die Wiederbelebung der Denkmaltheorie als Teildisziplin einer Architekturtheorie, die das Bauschaffen als Ganzes in den Blick nimmt“, so der Text der Urkunde.

Die Architekturtheoretikerin Hassler hat wichtige Impulse zum nachhaltigen Umgang mit Bauten der Industriekultur und zu Bauten der Nachkriegsmoderne sowie allgemein zu Fragen der Ressourcenökonomie im Bauwesen, die heute bereits wie selbstverständlich rezipiert werden, gegeben. Ihre Forschungsthemen„Bauen im Bestand“ und „Bauwerkserhaltung“ sind inzwischen fest verankerte und „gelebte“ Felder in Forschung und Lehre.  Mit der TU Braunschweig verbindet Uta Hassler ein langjähriger fachlicher Austausch zu Fragen der Architekturgeschichte und der Bauwerkserhaltung.

„Wer in diesem Feld arbeitet, kommt an den zahlreichen und grundlegenden Publikationen Uta Hasslers nicht vorbei, die es mit großer Wirkung auch zu einem zentralen Thema der Denkmalpflegetheorie gemacht hat“, so der Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin.

Zur Person:
Uta Hassler studierte von 1969 bis 1977 an den Technischen Universitäten München und Karlsruhe und promovierte 1982 an der Technischen Universität Karlsruhe. 1991 folgte sie dem Ruf an die TU Dortmund auf die neu geschaffene Professur für Bauforschung, Denkmalpflege und Entwerfen. Von 2005 bis 2011 war Hassler Professorin für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich sowie Vorsteherin des Institutes für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Im Zeitraum zwischen 1993 und 2010 war Hassler als Gutachterin unter anderem für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Max-Planck-Gesellschaft und die Humboldt-Gesellschaft tätig.

Prof. Uta Hassler, Prof. Alexander von Kienlin, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla Bildunterschrift: v.l. Die Ehrendoktorin Prof. Uta Hassler, Departmentsprecher Architektur, Prof. Alexander von Kienlin und Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. Bildnachweis: TU Braunschweig/Heiko Jacobs, frei zur Veröffentlichung.

23|10|2017


Zwei Braunschweiger Teams unter den Siegern des Real Estate Award 2017

Gleich zwei Teams der Technischen Universität Braunschweig platzierten sich beim 6. Real Estate Award – Flughafen München unter den Top 3 und wurden im Rahmen einer Preisverleihung auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München ausgezeichnet.

Der studentische Wettbewerb des Flughafens München richtet sich an interdisziplinär besetzte Studierenden-Teams von Hochschulen aus Deutschland und Österreich. Aufgabenstellung des diesjährigen Awards war die Projektentwicklung eines Convention Centers auf dem Flughafengelände.

Summer SchoolGruppenfoto der Siegerteams.

Bildunterschrift: V.r. Anna Fanni Hajdu, Natalie Auch, Carla Hesch, Pia Menke, Tyll Pape, Team TU Dortmund, Hanno Haiber (Flughafen München), Alexander Rosner, Manuel Otto, Anna-Katharina Maaß, Charlotte Veit, Johanna Ehrenberg.

Bildnachweis: Shayan Ashrafzadeh Kian/TU Braunschweig.

Die beiden teilnehmenden Teams der TU Braunschweig überzeugten dabei mit innovativen, wirtschaftlichen und gleichzeitig realistischen Lösungen und wurden belohnt: Der zweite Platz ging an das Team „MUC Park“ mit den Studierenden Johanna Ehrenberg, Anna-Katharina Maaß, Manuel Otto, Alexander Rosner und Charlotte Veit. Den dritten Platz belegte das Team „CUBE“ mit den Studierenden Natalie Auch, Hajdu Fanni, Carla Hesch, Pia Menke und Tyll Pape. Betreut wurden die Braunschweiger Teams durch Shayan A. Kian und Swaantje Peuker vom Lehrstuhls für Infrastruktur- und Immobilienmanagement des Instituts für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig. Der Real Estate Award des Flughafens München ist mit 10.000 Euro dotiert. Am diesjährigen Wettbewerb nahmen sieben Teams teil.

Ergebnis:
1. Platz TU Dortmund  „Kolibri“ (5.000 Euro)
2. Platz TU Braunschweig „MUC Park“ (3.500 Euro)
3. Platz TU Braunschweig „CUBE“ (1.500 Euro)

24|10|2017


Gastvortrag am IBB

IBB Das IBB lädt ein zu einem Gastvortrag am 27. Juni 2017. Zum Thema "Digitale Methoden der Baustellenlogistik" spricht Daniel Krause von der Building Construction Logistics GmbH.

09|06|2017


TSUNAMI-RESILIENTE KÜSTENSTÄDTE IN JAPAN

3. Summer School - Deutsch-Japanisches Synergie Forum:
12. – 22. September 2017

Summer SchoolJapans Nordostküste wurde 2011 von einem Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami in weiten Teilen völlig zerstört. Heute, 6 Jahre später ist der Wiederaufbau lange nicht abgeschlossen und sieht sich zahlreichen Problemen gegenüber.

Das Deutsch-Japanische Synergie Forum e.V. organisiert für September 2017 eine interdisziplinäre Summer School in Japan zum Thema Tsunamiresilienz von Küstenstädten. Für 10 Tage werden verschiedene Städte an der Küste besucht und bei Ortsbegehungen durch qualifizierte Referenten verschiedenen Aspekten des Wiederaufbaus beleuchtet. Thematisiert wird u.a. ingenieurstechnischer- und ökologischer Küstenschutz, Städtebau und Architektur im Wiederaufbau sowie gesellschaftlicher Wiederaufbau und lokale Traditionen.

Aus Braunschweig ist als Veranstalter das Leichtweiß-Institut für Wasserbau an der Summer School beteiligt.

Informationen und Bewerbung bis zum 20.Juni unter:

https://sanrikufukkou.com/summerschool3-2017/

07|06|2017


Klimaforschung auf dem „Dach der Welt“
DFG bewilligt internationales Graduiertenkolleg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des internationalen Graduiertenkollegs „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ an der Technischen Universität Braunschweig bewilligt. Unter der Leitung von Professorin Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation der TU Braunschweig untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hannover, Jena, Beijing und Lanzhou/China die Wasserressourcen und die Artenzusammensetzung in der Tibetischen Hochebene im Kontext der globalen Klimaänderung. Beantragt wurde dafür eine Förderung in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro für zunächst viereinhalb Jahre.

Forschen auf dem „Dach der Welt“

Das Tibet-Plateau ist von großer Bedeutung für den globalen Wasser- und Energiehaushalt und beherbergt eines der empfindlichsten Geo-Ökosysteme. Rapide Klimaerwärmung und die zunehmende Landnutzung beschleunigen die Stoffflüsse an der Erdoberfläche, die die Landschaft formen und die Wasserversorgung steuern sowie Geo-Ökosystem und Bevölkerung nachhaltig beeinflussen. In diesem natürlichen „Labor“ möchte das internationale Forschungsteam das Ausmaß und die Ursachen kurz- und langfristiger Änderungen von Sediment- und Kohlenstoffflüssen sowie von Wasserverfügbarkeit mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung quantifizieren. Zudem möchte es untersuchen, wie sich die Kohlenstoffspeicherung im Boden und der Austausch des CO2-Flusses mit Hydro- und Atmosphäre verändern. Außerdem analysieren und simulieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vergangenen, die gegenwärtigen sowie die zukünftigen Wasserbilanzen und die Wasserqualität. Auf diese Weise erwarten sie sich neue Erkenntnisse unter anderem zu folgenden Fragen: In welchem Ausmaß verändern sich Erdoberflächenflüsse mit dem zukünftigen Klimawandel?  Wie werden dadurch Wasserressourcen, Biodiversität sowie Artenzusammensetzung und Artenverteilung beeinflusst?

Internationales Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg „Geoökosysteme im Wandel auf dem Tibet-Plateau“ (TransTiP) ist eine Kooperation von sechs deutschen und chinesischen Einrichtungen unter Federführung der Technischen Universität Braunschweig. Außerdem sind die Leibniz Universität Hannover, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Institute of Tibetan Plateau Research der Chinese Academy of Sciences sowie die Lanzhou University beteiligt. Sprecherin des Graduiertenkollegs ist Professorin Dr. Antje Schwalb vom Institut für Geosysteme und Bioindikation. Daneben sind das Institut für Geodäsie und Photogrammmetrie, das Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, das Zoologische Institut und das Institut für Flugführung der TU Braunschweig am internationalen Graduiertenkolleg beteiligt.

17|05|2017


Doppelter Doppelerfolg Braunschweiger Studierender bei Architekturwettbewerben

Vier Preise und eine Anerkennung bei Studentenwettbewerben für die TU Braunschweig

Innovative Konzepte für bezahlbaren Wohnraum und für artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft waren bei zwei geladenen Architekturwettbewerben für Studierende gefragt, bei denen die TU Braunschweig die besten Plätze belegt hat. 17 Entwürfe aus fünf geladenen Hochschulen wurden beim diesjährigen Wettbewerb "Ressource: Wohnraum" des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI eingereicht. Der erste und der zweite Preis gingen an Studierende der TU Braunschweig. Beim Ideenwettbewerb „Stall der Zukunft“ des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. wurden knapp 90 Entwürfe für Ställe für Kühe, Schweine und Legehennen eingereicht. Zwei von den drei mit jeweils 1.400 Euro dotierten ersten Preisen wurden von Braunschweiger Studierenden gewonnen, in der dritten Kategorie geht eine Anerkennung nach Braunschweig.

1. Preis IAD TU BS

Der renommierte Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI suchte dieses Jahr nach neuen Lösungen für die Verdichtung des Wohnbaus in Ballungsgebieten. Der mit 6.000 Euro dotierte 1. Platz des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI ging an das Team Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig). Sie überzeugten die hochkarätige Jury unter Leitung von Prof. Gesine Weinmiller mit ihrem Projekt „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“. Juror Dr. Ernst Böhm, Geschäftsführer der B&O-Gruppe mit 2000 Mitarbeitern, kommentierte den Entwurf von Carla Kern und Jana Thalmann mit den Worten: "Den Siegerentwurf könnten wir ohne Weiteres realisieren." Den 2. Platz und 3.000 Euro Preisgeld erhielten Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig) für das Projekt „Moduland“.

Ein Stall für Milchkühe - 1. Preis

Vier Hochschulen waren vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. eingeladen worden, neue Konzepte für Agrararchitektur zu entwickeln. Der erste Preis in der Aufgabe "Ein Stall für Milchkühe" ging an unsere Studentinnen Kerstin Bücker und Bianka Golla für ihren Entwurf "Cow Support".

Ein Stall für Mastschweine - 1. Preis"Circle Pig" ist Jörn Friedrich Hilkers Entwurf benannt für einen Stall für Mastschweine, der ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde. In der Kategorie "Ein Stall für Legehennen" ging eine weitere Anerkennung an die Studentinnen Julia Windeler und Regine Ott von der TU Braunschweig.

Abbildungen:

1. Preis Stadthaus neu gedacht Carla Kern, Jana Thalmann, TU Braunschweig
1. Preis Mastschweine Perspektive, Jörn Friedrich Hilker, TU Braunschweig
1. Preis Milchkühe Schnitt, Kerstin Bücker, Bianka Golla, TU Braunschweig

 Weitere Informationen zum Wettbewerb „Ressource: Wohnraum“:
Pressemitteilung des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Stall der Zukunft“: Bauwelt 5.2017

Zu beiden Wettbewerben auf der Seite der Fakultät: www.tu-braunschweig.de/arch

15|03|2017


Wachs formt Beton | Innovationspreis 2017 der Zulieferindustrie Betonbauteile für das Institut für Tragwerksentwurf (ITE)

Innovationspreis 2017Das Institut für Tragwerksentwurf (ITE) der Technischen Universität Braunschweig ist der Gewinner des diesjährigen Innovationspreises der Zulieferindustrie Betonbauteile 2017. Es erhielt den Preis für die Entwicklung einer neuartigen Präzisionsschalung aus 100% recycelbaren Industriewachsen. Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft nahm den Preis im Rahmen der Eröffnung des dreitägigen Kongresses 61. BetonTage am 14. Februar 2017 in Neu-Ulm entgegen.
Bei geometrisch komplexen Betonbauteilen werden bisher Schalungskörper aus verschiedenen Materialien wie Holz und Hartschaum verwendet, die hohe Toleranzabweichungen aufweisen, i.d.R. nicht wiederverwendbar sind und meist als Sondermüll entsorgt werden. Die am ITE unter der Projektleitung von Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka entwickelten sog. Non-Waste-Wachsschalungen werden aus erkalteten Wachsblöcken subtraktiv gefräst. Gegenüber herkömmlichen Schalungsverfahren werden dabei Abfälle im Produktionsprozess komplett vermieden und gleichzeitig eine enorme Formenfreiheit und sehr hohe Präzision im Betonbau ermöglicht.

„Wir haben mit der Non-Waste-Wachsschalung erstmals ein Verfahren entwickelt, mit dem wir hochpräzise Beton-Freiformen in einem ökonomischen und ökologischen Fertigungsprozess herstellen können. Zugleich kann das Industriewachs durch Einschmelzen vollständig wieder verwendet werden“, so Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft.

Durch die Forschungskooperation des ITE und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig, im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1542 der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, wurden die Erfahrungen im frei geformten Schalungs- und Betonbau mit denen der Fertigungs- und Automationstechniken des Maschinenbaus zusammenführt. Dabei wurde eine Schalungstechnologie entwickelt, die Betonbauteile möglichst wirtschaftlich und in nahezu jeder geometrisch komplexen Form mit maximaler Präzision herstellen kann. Bei der Non-Waste-Wachsschalung wird als formgebender Werkstoff Industriewachs verwendet, der sich durch eine CNC-gesteuerte Fräsbearbeitung sehr präzise, überaus schnell und mit großer Formfreiheit bearbeiten lässt. In den Festigkeitseigenschaften ist das Material mit Polyurethanen gleicher Dichte vergleichbar, zugleich aber in den Materialkosten deutlich günstiger.

Wachs formt Beton

Der Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile wird jährlich von der FBF Betondienst GmbH, Veranstalter der BetonTage, und der Fachzeitschrift BFT INTERNATIONAL Betonwerk + Fertigteil-Technik ausgelobt. Prämiert werden beispielhafte innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen der Maschinen-, Software- und Zulieferindustrie der Betonfertigteilbranche.

Literaturhinweis: Non-Waste-Wachsschalungen: Neuartige Präzisionsschalungen aus recycelbaren Industriewachsen in: Beton- und Stahlbetonbau, Dezember 2016, S.784ff

Weitere Informationen: http://ite.tu-bs.de/blog/research/wachs/

Abbildung oben: v.l.n.r.: Christian Jahn, BFT International, Juryvorsitzender Prof. Harald Garrecht, Prof. Harald Kloft, Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH. © photodesign_buhl
Abbildung unten: Foto Dipl.-Ing. Jeldrik Mainka


Forschungsprojekt in der Fakultät 3 | Großprojekte:
Auf den Start kommt es an

Projekt zur Optimierung komplexer Bauvorhaben gestartet

Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen bei Großprojekten wie dem Hauptstadtflughafen BER, der Elbphilharmonie und Stuttgart 21 stehen regelmäßig im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. „Die Ursachen für Verzögerungen und Kostenexplosionen bei Großprojekten liegen häufig in den frühen Projektphasen. Daher werden wir uns besonders auf die Initiierung und Bedarfsplanung komplexer Bauvorhaben konzentrieren und wollen für die Praxis möglichst zuverlässige Werkzeuge zur Optimierung dieser Phasen entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Patrick Schwerdtner vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IBB).

Damit startet ein fachübergreifendes Forschungsprojekt der Fakultät 3 der TU Braunschweig, an der neben dem IBB auch Prof Dr. Tanja Kessel von der Abteilung Infrastruktur und Immobilienmanagement (IIM) des IBB und Prof. Carsten Roth vom Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (IIKE) beteiligt sind.

OI + Bau Projektstart

So werden insbesondere Bauherren in der Phase der Projektinitiierung mit konkreten Hinweisen zur Vorgehensweise bei Bedarfsanalysen oder organisatorischen Fragestellungen unterstützt. Ergebnis des unter anderem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projektes mit einem Gesamtvolumen von rund 450.000 Euro wird ein Handbuch mit konkreten, praxisnahen Empfehlungen für Projektmanager, Planer und Politiker sein.

Weitere Informationen auf den Seiten:

Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (Prof. Carsten Roth) | Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb (IIM - Prof. Dr. Tanja Kessel, IBB - Prof. Dr. Patrick Schwerdtner) | Pressemitteilung und Interview auf der Seite der TU Braunschweig




  aktualisiert am 10.10.2018
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