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wi²-Blog


Solida 2.0

Das Unternehmen Solida aus Helmstedt ist einigen bestimmt schon durch ihre Beautyprodukte bekannt. Doch Solida 2.0 kennen viele vielleicht erst aus vom Web-2.0-Team des Fashion-2.0-Seminars. Wer ist nun Solida 2.0? Zur Erinnerung, es handelt sich hierbei um eine adrette junge Dame, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Unternehmen Solida im Web 2.0 zu repräsentieren:

Unser Team hat in den vergangenen Wochen mit Solida ein Konzept für die Web-2.0-Kommunikation des Unternehmens entwickelt. Kernpunkt dieses Konzeptes ist Solida als Charakter, und somit als Schlüsselfigur für die verschiedenen “Mitmach”-Elemente. Welche genau, zeigt der Konzeptkreis des Teams. Hier ein Ausblick darauf:

Vielleicht sind die Vögelchen ja ein kleiner Hinweis darauf, welches Tool in dem Konzept ganz bestimmt eine Rolle spielt. Wer mehr wissen will, muss sich etwas gedulden. Am 12.2. 2010 gibt es die Auflösung bei unserer Abschlusspräsentation, und danach auch hier zum Nachlesen…

Gut, besser, excelenza!

Am letzten Mittwoch war es soweit, die E-Commerce-Anwendungen-Abschlusspräsentation für das Seminar Website-Faces fand statt. Neben einigen anderen interessanten Konzepten haben auch wir unser Konzept für Claudio Celenza und dessen insgesamt sechs Firmen vorgestellt.
Unser Konzept gestaltete sich recht umfangreich mit insgesamt drei Prototypen für Excelenza, CityCatering und NiCoffee sowie einem Game für NiCoffee und einem selbst gedrehten Werbevideo für das CityCatering und diverser aufwendiger Effekte für die Hauptwebpräsenz excelenza.de.

Der Aufwand hat sich jedoch gelohnt wie das positive Feedback unseres Praxispartners Claudio Celenza und des wi2-Lehrstuhls zu erkennen gab. Wir möchten uns an dieser Stelle als Gruppe auch nochmal bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die Arbeit mit unserem Praxispartner Claudio hat viel Spass gemacht und vom Lehrstuhl wurde auch schon eine Weiterführung in einem Seminar/Projekt angedeutet..

Für alle die nicht daran teilnehmen konnten, hier zumindest das Werbevideo für CityCatering:

http://www.youtube.com/watch?v=IjhiS7llUgk

…und was noch viel wichtiger ist, der Link zu excelenza auf Twitter:

http://twitter.com/excelenza

wi² auf dem Weg der Bildung in Hamburg

6.51 Uhr, Bahnhof Braunschweig, gleich sollte es losgehen. Wir wollen den Bildungszug nicht verpassen und sind rechtzeitig da.

Doch was ist das? Der Zug ist zu spät…

In letzter Zeit verstärkte sich am Lehrstuhl um Susanne Robra-Bissantz das Gefühl, dass die Bildung und Lehre, wie sie in Zukunft benötigt wird und heute von den Lernenden gefragt ist, nicht mehr dem entspricht, was wir und die Universitäten im Moment anbieten. Doch wo sollen wir ansetzen? Was wird tatsächlich notwendig?

Zuerst wollen wir unserer Intuition vertrauen und ein paar Erfahrungen sammeln, um nicht gleich in der guten alten Box stecken zu bleiben (wie Martin Oetting für die Zunft der Wissenschaftler befürchtete). So haben wir im vergangen Semester bereits verschiedene Versuche mit Wikis und auch Twitter in Lehrveranstaltungen unternommen. Aber sind wir da alleine? Nein, auch andere Universitäten, bzw. einzelne Lehrstühle und Didaktiker beschäftigen sich mit ähnlichen Gedanken. So kam es, dass wir uns für das EduCamp in Hamburg und die vielen anreisenden Experten der “Didaktik 2.0″ interessiert haben.

Heute Morgen ist unser Bildungszug abgefahren… Und wir sind uns sicher, dass er uns mitgenommen hat, bzw., um in der Metapher zu bleiben, wir eine der Loks sein können. Denn wir haben in den vielen Diskussionen im Verlauf des Tages festgestellt, dass unsere Ansichten zu Didaktik und Hochschullehre, der Integeration des Lernenden und der weitreichenden Demokratisierung der Lehre eher ihren Zeitgeistern voraus sind  - siehe beispielsweise Sag’s uns und Tugether.

Wir machen weiter, in den nächsten Monaten, mit der “Web 2.0 in der Lehre”-Arbeitsgruppe. Seid dabei wenn wir gemeinsam eine Bildungsrevolution in Braunschweig starten…!

Mir bleibt zu sagen:

“All hands on deck. Set sails to new lands.”

wi² gibt Vollgas beim Educamp

Der erste Tag beim EduCamp in Hamburg (#ec10hh) ist vorbei und wir haben unsere Themen, nach hohem Interesse bei der Vorstellung, natürlich gleich präsentiert. Um 15 Uhr gings los mit unserer Session “Campus 2.0 – Wie lassen sich Studierende durch Web-2.0-Dienste unterstützen?” in der wir TUgether und Sag’s uns vorgestellt und diskutiert haben. Direkt im Anschluss kam gleich unsere nächste Session “Mobile Campus”, die auch sehr gut angenommen und unsere Idee ausgiebig debattiert wurde.

Und danach hörte man  auch schon einige Leute reden: “Hast du schon gehört, was die von der TU Braunschweig alles Neues in Gang bringen? …”. Ich denke wir kommen mit guten Ideen, konstruktiver Kritik, neuen Kontakten und Berührungspunkten und natürlich auch viel Lob morgen zurück nach Braunschweig.

Und das ist erst der Anfang, die Projekte sind noch Ideen oder in einer ersten Version gestartet und ihr dürft euch bald auf neue Versionen und Infos freuen …

Game Forum in Hannover

Ne Menge renommierter Entwickler der Games-Branche waren vergangenen Freitag beim Game Forum in Hannover, zum Beispiel die Entwickler von „Alan Wake“. Auch wir waren dort – und präsentierten einen ersten Prototyp für unser Game2innovate! Und warum der Aufwand? Um von Profis wie Darius Kazemi (Orbus Gameworks) Feedback zu bekommen…

Tag der Informatik…

Liebe Schülerinnen und Schüler, heute zeigen wir Euch unsere schönsten Projekte auf dem Tag der Informatik der TU Braunschweig, im Informatikzenztrum, Mühlenpfordstraße 23.

“Was hat die Informatik mit Bike Sharing, SchülerVZ, eBay und YouTube zu tun?” – Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz sagt es uns. Um 11:20 Uhr im Raum IZ 160. Viel Spaß!

“Vollgas Sofort” – Das Web auf die Straße

Einige von Euch haben es ja vielleicht schon mitbekommen: Wir fahren mit, bei der Rallye “Allgäu-Jordanien“. 6000 Kilometer zugunsten der Welthungerhilfe. Wir wollen Menschen, Geld und Ideen für Umweltschutz, Soforthilfe und Politik zusammenbringen im “Echtzeit-Web” – und auf der Wüstenpiste.

Aber wie genau? Zur Klärung dieser Frage, hat unsere Kommunikationsabteilung mit Markus Weinmann und Gerald Fricke von der TU Braunschweig gesprochen….

Zum Interview auf Posterous bitte hier entlang!

Herzlichen Dank an Michael Vogt für das Logo!

Los Wochos del Präsentationes, hey!

Das Semester nähert sich dem Höhepunkt! Diese und nächste Woche präsentieren unsere Seminargruppen uns und unseren Partnern aus der Praxis ihre Ergebnisse… In unserem Seminarraum. Wir freuen uns schon!

Hier der Überblick:

02.02.2010, 13:00 Uhr: Medienkompetenz, mit der Oskar-Kämmer-Schule

03.02.2010, 9:45 Uhr: Fußball 2.0, mit Eintracht Braunschweig
Achtung: verschoben auf 10.02.2010, 9:45 Uhr!

03.02.2010, 14:00 Uhr: Website-Faces, Teil 1, mit Rockmusik, Rotwein, Kaffee und der TU

04.02.2010, 16:45 Uhr: Game2Innovate, mit einem großen Automobilhersteller

03.2.2010, 15:30 Uhr: Mobile Campus, mit einem wunderbaren mobilen Endgerät

08.02.2010, 11:30 Uhr: Website-Faces, Teil 2, mit Yoga und Architektur

11.02.2010, 15:00 Uhr: Web 2.0, mit dem formidablen TUgether-Team

12.02.2010, 11:30 Uhr: Fashion 2.0, mit Solida

Du bist gefragt, wie soll der mobile Dienst aussehen?

Die Mobilitätsfreude der Deutschen steigt!

Mit Blick auf den 6. Kondratieff müssen Innovationspotenziale identifiziert werden, welche nicht nur in der Information an sich gesehen werden, sondern auch in anderen Bereichen, die eng mit Informationen verknüpft sind. Nicht das Dienstleistungsunternehmen “Universität”, das sich viel mit Wissen und Informationen im allgemeinen beschäftigt, soll hierbei nun im Mittelpunkt stehen, sondern Professoren, Studierende und Mitarbeiter der Universität selbst. Sie selbst sollen ihren eigenen Alltag mobiler gestalten können.

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit ist das Ziel die Umsetzung einer Applikation im universitären Bereich, die den Bedarf bezüglich des Angebotes der Mensen im Raum Braunschweig und des Studentenwerks Braunschweigs befriedigen kann. Die Bedürfnisorientierung und bisherige Möglichkeiten solcher mobilen Dienste, sollen die Wünsche der Anwender befriedigen und ein neues Potential zur Verbesserung des universitären Ablaufes schaffen.

Gestalte jetzt Deine Mobilität:
Applikation auf einem mobilen Endgerät für die Mensa

Kooperation ist die Einstellung – oder vielleicht sogar mehr als das?

Rollen wir doch noch einmal kurz die letzten Entwicklungen knapp und einfach auf. Wir haben die Technologie. Die soziale Software, das Web 2.0, eben die Medien, die eine multimediale Kommunikation zwischen allen wirklich einfach machen. Dazu haben wir die Menschen, allen voran unsere Digital Natives, die sozusagen im Internet leben und ganz natürlich und intuitiv mit den neuen Diensten umgehen. Was passiert dann? Ja, Märkte sind Gespräche, Unternehmen können sich nicht mehr so einfach „Hochglanz“ präsentieren und positionieren. In Wikinomics entstehen Marken mit den Kunden, Unternehmen hören zu und man arbeitet zusammen an Problemstellungen. Jedenfalls in Einzelfällen ist das so. Und wir stellen fest, dass man es durchaus wagen kann mitzumachen. Denn häufig sind es eben die Kunden, die ihre Bedürfnisse am Besten kennen, in Diskussionen mit Anspruchsgruppen tauchen durchaus sinnvolle Argumente auf und manchmal ist es wirklich einfach, in Zusammenarbeit eine Lösung zu finden, die man alleine nicht erzielt hätte. Jetzt geht es, denke ich, darum, dieses Denken in Zusammenarbeit – eben: Kooperation als Einstellung – zum Leben zu erwecken. So, dass es eben nicht bei Einzelfällen bleibt. Und so, dass wir lernen, immer besser zu kooperieren, so, dass wir es schaffen, zu vertrauen und Eitelkeiten abzubauen und so, dass wir gemeinsame Regeln finden für das soziale Miteinander im Web 2.0 – z. B. eine neue Form des Respekts.

Für uns als Lehrstuhl, der sich mit dem Web 2.0 und mit der Kooperation von Unternehmen mit seinen Partnern beschäftigt, ist das eine Herausforderung in der Forschung und ein Auftrag in allem was wir sonst tun.

In der Forschung sind wir der Meinung, dass wir Kooperation in Organisationen und über diese hinaus gestalten können – mit elektronischen Medien. Hier arbeiten wir z. B. an elektronischen Kooperationsmechanismen. Richtig gelesen. Elektronischen Kooperationsmechanismen. Wir glauben, dass diese existieren, ebenso, wie es für verschiedene Kommunikationsaufgaben verschiedene elektronische Kommunikationsmechanismen gibt – instanziiert in Kommunikationsmedien, wie Telefon und Email. Und wie es für verschiedene Koordinationsaufgaben verschiedene Koordinationsmechanismen und -systeme gibt – hierzu gehören z. B. die unterschiedlichen Auktionsformen. Genauso kann man, unserer Meinung nach, Kooperationsmechanismen entwickeln und in Kooperationssysteme umsetzen, die genau zu verschiedenen Eigenschaften einer Kooperation in Organisationen und darüber hinaus passen. Wir kennen schon ganz gut „discuss2improve“ – implementiert in Sag’s uns, wo Studierenden untereinander und mit der TU ihre Probleme diskutieren und lösen. Wir arbeiten an „game2innovate“, einem Kooperationsmechanismus, mit dem spielerisch in einem elektronischen Umfeld kreative Ideen entstehen. „network2know“ wird auch kommen – hier entstehen soziale Netze für ein kollaboratives umgehen und vermehren von Wissen – z. B. für die Forschung an der TU Braunschweig. Und wenn man der Kooperation und ihrer Zielerreichung, z. B. in der Führung von Unternehmen, zwar vertrauen will, aber nicht blind, dann bietet sich zur Steuerung unser beliebter Ansatz der Situierung an – das Beobachten von Situationen, z. B. um mögliche Risiken schnell und rechtzeitig zu erkennen. Dies aber nicht hier, zwischen Tür und Angel, respektive zwischen Kooperation und Forschung, sondern hierzu bald mehr an dieser Stelle und zusammen mit Markus.

Was können und sollten wir nun sonst so tun, abgesehen von der Forschung für und mit Unternehmen, wenn wir daran glauben, dass die Technologien des Web 2.0 die Basis sind, für eine ganz andere und bessere Form der Kooperation zwischen Menschen? Ja, wenn das wahr werden soll und auch Auswirkungen haben soll im „realen“, wirklichen Leben und in der Gesellschaft, dann ist unser Leitsatz: „Das Web 2.0 lebt!“. Wir wollen uns als Lehrstuhl darum kümmern, dass virtuelle Zusammenarbeit entsteht. Dass Probleme gelöst werden und sich Gruppen, z. B. die Älteren, bedürftige Kinder und die Studierenden in der Region, gegenseitig unterstützen. Denn wir glauben daran, dass das häufig einfacher ist, als man denkt – wenn man sich nur gegenseitig finden und miteinander sprechen kann. Und aus dieser virtuellen gegenseitigen Unterstützung müssen dann auch Anker entstehen, in das reale Leben. Man trifft sich, man hilft sich dann auch in materialisierter oder materieller Form – jedenfalls auch so, dass reale Wirkung entsteht. Unser erstes Projekt in diesem Bereich ist VollgasSofort. Hier bringen wir, zusammen mit Volkswagen, wirkliche Hilfe aus der Region und weiteren Gegenden, denen es gut geht, in Gegenden, in welchen das nicht so ist. Bis nach Jordanien. Begleitet wird diese Fahrt durch ein virtuelles Miteinander, mit allen, die dabei sein und helfen wollen, gemeinsames Berichten und Entscheiden. Mehr hierzu auch hier – bald – und jetzt schon unter www.vollgassofort.de.

Vortrag “Mehr Demokratie 2.0 wagen…”

Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Auftrag. Oder? Wenn wir uns dieser Norm verpflichtet fühlen, dann sollten wir die Mitsprachemöglichkeiten auch da anbieten, wo sich die Bürger, Kunden, Nutzer oder Studenten gerade aufhalten – zum Beispiel in einer Vorlesung. Demokratie bedeutet Information, Diskussion und Entscheidung. Über das Ideenblog “Sags uns” können sich die Studierenden gegenseitig informieren und ihre Verbesserungsvorschläge mit den verantwortlichen TU-Angehörigen diskutieren. Zukünftig wird es um die Frage gehen, wie eine direkt-demokratische Einflussnahme der Studentinnen und Studenten auf die Universität aussehen könnte. Und damit allgemein um die Frage, ob und wie das Web 2.0 die repräsentative Demokratie ergänzen und stärken könnte. Probieren wir das aus – im Mikrokosmos “TU Braunschweig”!

“Mehr Demokratie 2.0 wagen”. Kurzvortrag Dr. Gerald Fricke (wi2). 28.01.2010, 18:30 Uhr.

Im Seminarraum, Institut für Wirtschaftsinformatik, Mühlenpfordtstraße 23, 5. Stock.

Becker’s Best, letzten Freitag…

The Revolution will not be Televised – Vortrag Kai Becker, 22.01.2010

Nach Martin Oetting (“Twittern ist Bürgerpflicht”) ging es letzten Freitag in unserer kleinen lauschigen Vortragsreihe “Wir nennen es E-Business” zum zweiten Mal um die Revolution. Kai Becker (Kreativdirektor der Internetagentur Elephant Seven, Hamburg) hat uns erzählt, warum die nächste Kulturrevolution nicht im Fernsehen übertragen wird – und warum “wir alle” auch ein bisschen Mitschuld daran tragen, dass die handelsübliche Werbung immer noch so schlecht ist wie ein “Frauengold”-Spot aus den 1950er Jahren. Und hat uns einige schöne Arbeiten gezeigt, die dem Krisenjahr 2009 dennoch und trotzdem die Stirne geboten haben. Sehr eindrucksvoll, finde ich.

Was mich auch beeindruckt hat, ist Kais Souveränität und reflexive Kraft. Der Mann weiß genau, was er tut und versucht einfach die Dinge vernünftig umzusetzen. Na klar, es ist ja alles nur Werbung, aber die kann man eben auch unaufdringlich und freundlich gestalten, mit einer schönen Idee ausstatten und den Nutzer ohne Geblinke, Gewedel und Gemache nett zum “Mitmachen” animieren. Oder?
Danach gab es ein schönes Entenkeulen-Weihnachtsessen in der Mensa. Alles in allem also wieder eine runde Sache. Bis zum nächsten Mal, Kai!

Game2innovate! das ganze Wochenende

Spielerisch innovieren – das machen wir beim Game2innovate! Seminar.

Letztes Wochenende haben unsere beiden Spieleseminargruppen konzeptioniert und prototypisch entwickelt:

  1. Ein Online-Spiel – zur Erfassung von unterstützenden elektronischen Dienstleistungen. Das Spiel soll später Kunden in den Entwicklungs – und Innovationsprozess integrieren.
  2. Ein Brettspiel – zur Analyse von Kaufentscheidungsprozessen. In dem Spiel sollen Kunden immer wieder aus verschiedenen Alternativen auswählen und der “Marktforscher” kann so erkennen, welche wahren Kundenbedürfnisse hinter bestimmten Entscheidungen stehen.

Wir freuen uns auf die heutige Zwischenpräsentation und sind gespannt, ob Ihr nochmal unsere Erwartungen übertreffen könnt.

Game2innovate! Workshop

Vielen Dank!

Wi²ki Tag – Das neue Community Meeting

Liebe Diplom- und Masterstudierende,

aus dem Community Wochenende wird nun der Wi²ki – Tag. Wir haben 3 Tage für Euch zur Auswahl (13.03./14.03./21.03). Bitte doodelt Euch bis zum 26.01. einen Tag aus: http://www.doodle.com/t7tp9nrq2rnqexfx

Ganz wichtig ist, dass Ihr Eure E-Mail Adresse in das Namensfeld eintragt, denn die “Doodelei” gilt gleich als Anmeldung und wir werden Euch dann alle Details per E-Mail schicken.

Auch in diesem Jahr bearbeitet Ihr bis zum Wi²ki – Tag einen bestimmten Begriff in unserem wiiki. Der Wi²ki – Tag wird 2 Forschungsgebiete behandeln.

Wir freuen uns schon! Grüße Yvonne und Markus

Kommunikation mit “Vollgas sofort”…

Kommunikation mit “Vollgas sofort” from Gerald Fricke on Vimeo.

Gestern Abend beim Meet -IT-Treffen der IT-Region 38 im Haus der Wissenschaft, Braunschweig, hat Susanne Robra-Bissantz “Kommunikation und Kooperation von und mit wi2″ vorgestellt… Mehr dazu sehen Sie bald auf der CeBit in Hannover und beim Science-Shopping in Braunschweig. Und, natürlich, bei der Allgäu-Jordanien-Rallye… Mit “Vollgas sofort”, aber hallo… Bald mehr dazu…!

Primaklima 2.0

Was haben die Klimapolitik, hedonistischer Öko-Lifestyle und das neue Mitmach-Web miteinander zu tun? Seit der Mensch „die Umwelt“ erfunden hat, gibt es um ihre Nutzung gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Durch den Zusammenschluss gesellschaftlicher Akteure und Promotoren einer Klimaschutzpolitik hat sich in den letzen Jahren eine neue Klimaschutz-Dynamik entwickelt – ausgelöst unter anderem durch einen neuen öko-hedonistischen Lebensstil, verbreitet durch neue soziale Netzwerke und Plattformen im Internet. Immer mehr Konsumenten messen die Unternehmen an ihren PR-Versprechen; unternehmerische Verantwortung bedeutet nicht nur „Gutes tun und darüber reden“, sondern die Nutzer schon vor dem ersten Schritt zu fragen: Was heißt hier überhaupt „gut“?

Warum nicht jemanden fragen, der sich damit auskennt: die Massen im Internet?

Die klimapolitische Weisheit der Massen

Die These von der „Wisdom of Crowds“ würde, übertragen auf die Klimapolitik, bedeuten, dass die Massen möglicherweise „bessere“ klimapolitische Lösungen anzubieten hätten, als die Experten aus Politik oder der Wissenschaft. Aber wofür steht diese Weisheit der Massen? Für einen allgemeinen Willen, den Volonté générale im Sinne Jean-Jaques Rousseaus? Wollen wir uns tatsächlich auf das Konstrukt einer allgemeinen klimapolitischen Weisheit einlassen, die es, unterstützt durch das Web 2.0, nur noch zu „entdecken“ gelte? Immerhin ist das gemeine Individuum, der Bürger, Verbraucher, Autofahrer, Netznutzer ein hybrides Wesen, ein „multioptionaler Kunde“, dessen ökologisches Wissen und umweltpolitisches Bewusstsein sich im Alltag durchaus einer individuellen Nutzenabwägung stellen lassen muss. Diese Nutzenabwägung steht ohne Frage gegen das utilitaristische Bewusstsein eines Gemeingutes „Weltklima“. Schärfer gesagt: Das Individuum weiß in der Regel selber nicht, was es will oder wollen soll, schon gar nicht, wenn es um die Umwelt geht.

Warum also sollte aus den widersprüchlichen individuellen Verhaltens- und Konsumweisen eine kollektive Weisheit erwachsen? Bestehende Internet-Plattformen, die Umwelt und Entwicklung zusammen bringen wollen, wie Karmakonsum („Do Good With Your Money“) oder Reset („Neustart für eine zukunftsfähige Welt“), bleiben auf dieser individuellen Ebene stehen, es geht vornehmlich um den Austausch von ökologischen Tipps für das Alltagshandeln.

Interpretieren wir das Web 2.0 also nicht unbedingt und vorbehaltlos als Ausbund der Weisheit zum Umgang mit allgemeinen Gütern, sondern als ein Instrument, um das umweltpolitische Wissen und die Fähigkeiten der Massen zu erfassen und anderen Nutzern bereit zu stellen. Grüne Ideagoras und umweltpolitische Marktplätze im Internet könnten, so verstanden, das Wissen von Amateuren und Experten zusammenführen, klimapolitische Projekte vorstellen und die fortschrittlichen Akteure aus Industrie, Umweltschutzverbänden, politischen Entscheidungsträgern etc. vernetzen. Am besten weltweit. Aber können wir uns wirklich auf den Weltbürger im Kleinbürger verlassen?

Klimaretten 2.0 mit Mavens

Eine andere normative Sicht auf das Web ergibt sich, wenn man das Web nicht als weltweite Graswurzeldemokratie oder allgemeines Wiki versteht, sondern als ein Medium zur zielgerichteten Auswahl von Inhalten und Experten. Wer sich mit eigenen Beiträgen, Kommentaren oder multimedialen Inhalten ins Netz begibt, der gestaltet das Netz auch mit. Um viele Marken und Produkte spannen sich Botschafter und Meinungsführer, sogenannte Mavens. Das Wort stammt aus dem Hebräischen und steht für eine Mischung aus Experten und Meinungsführer, für eine Person, die Wissen sammelt und weiterverbreitet und bestrebt ist, anderen Menschen zu helfen. Dieser Ansatz wird von vielen Autoren und Praktikern (aus PR, Inter-Agenturen oder Beratungsunternehmen) auch auf das Web 2.0 übertragen, zur Weiterverbreitung von Trends, Produktempfehlungen – oder, warum nicht, zur Rettung des Weltklimas.

Wer muss überzeugt werden, von wahrhaftigen Nachhaltigkeits-Mavens in einem gegenhegemonialen Projekt? Die Entscheidungsträger der wichtigsten ökonomischen Global Player. Auf dass sich in diesen Unternehmen ein offenes, experimentelles, aus verzweifelt-froher, apokalyptischer Hoffungszuversicht gespeistes Klima entwickeln möge, dass die Helden der Nachhaltigkeit nach oben spült, an die Hebel der Macht. Dieser Gedankengang erscheint uns utopisch und undenkbar? Ja, mindestens so undenkbar und utopisch wie das Ende der bipolaren Weltordnung 1989/1991, ausgelöst durch den „zwangsfreiwilligen“ Rückzug der Sowjetunion als Supermacht von der Weltbühne.

Wie aber lassen sich diese Allianzen schmieden? Entscheidende Bedeutung kommt der konstruktivistischen Frage zu, wie über Klimapolitik und das Web 2.0 zukünftig gedacht wird, in den Unternehmen, der Politik – und, natürlich auch der Wissenschaft. Auch das Web 2.0 ist eine Frage der Einstellung. Immer mehr Unternehmen, Konsumenten, Nutzer und Akteure eines Wandels nutzen die Möglichkeiten der Vernetzung und des sozialen Austausches – um sich besser zu fühlen, mehr zu verkaufen oder tatsächlich die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Aber lassen sich die vorherrschenden Widersprüche zwischen Nord und Süd, Umwelt und Entwicklung, Ökologie und Ökonomie wirklich durch die Zauberformel einer „Nachhaltigen Entwicklung 2.0“ auflösen? Wohl kaum, aber warum nicht trotzdem damit anfangen, so die normative Conclusio.

Bleiben wir also positiv, denken wir dialektisch und utopisch, nutzen wir die Weisheit der Vielen, vernetzen wir uns mit Gleichgesinnten, machen wir die Promotoren gesellschaftlichen Wandels aus – und fangen wir damit heute einfach an, ganz konkret. Das Web bietet uns fantastische Möglichkeiten dazu.

Gerald Fricke

“Ich weiß, was Du gekauft hast…”

Dr. Stefan Winkler

“Ich weiß, was Du letzten Sommer gekauft hast…” Dr. Stefan Winkler

Vielen Dank, Stefan, für Deinen astreinen Vortrag! Jetzt weiß ich auch, was ich im letzten Sommer gekauft habe: Winterstiefel…!
Hier die Präsentation bei Slideshare:


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Responsible: Thomas Kasulke
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