TU BRAUNSCHWEIG
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Einleitung

Luminesenz beschreibt allgemein die Lichtaussendung elektronisch angeregter Moleküle. Dabei kann eine Anregung auf verschiedene Weisen erfolgen. So kann neben Photonen (Photolumineszenz) ansich noch z.B. Energie in Form von Schallwellen (Sonolumineszenz) oder Wärme (Thermolumineszenz) ein Leuchten des Mediums hervorrufen. In der Natur sind Leuchteigenschaften von Materialen vielfach zu beobachten (Biolumineszenz).

Wir kennen zwei verschiedene Lumineszenzarten: Fluoreszenz und Phosphoreszenz, die sich im Ausgangszustand des lichtaussendenden Moleküls unterscheiden. So relaxieren angeregte Elektronen z.B. aus einem metastabilen ersten angeregten Zustand (S1) bzw. Triplettzustand (T1) in einen Grundzustand (S0).

Wenn ein Molekül nach einer Energieabsorption keine Lumineszenz zeigt, so muss die Anregungsenergie beim Übergang andersartig übertragen worden sein. Hier unterscheiden wir zwischen strahlungslosen Energietransferprozessen (Quenching), (photo-) chemischen Reaktionen und "internen Energietransfers", also der Energieumverteilung  in einem Molekül. Hinter letzterem verbergen sich das sogenannte intersystem crossing (ITC) und internal conversion (IC).

 


Varian Cary Eclipse

 


Lumineszenz-Ofen

 

In der Arbeitsgruppe Becker kann Lumineszenz in einem Temperaturbereich von -191 bis 400°C (77-673K) gemessen werden. Dafür stehen für Tieftemperaturmessungen ein Stickstoffbadkryostat und für höhere Temperaturen ein speziell entwickelter Lumineszenzofen zur Verfügung. Es können sowohl (Ein-) Kristalle als auch Pulver vermessen werden.
Weiterhin können neben der Lumineszenz (200 - 900 nm) auch Lumineszenzlebensdauern aufgenommen werden, die eine Untersuchung der Natur der Übergänge ermöglichen.

 

Geräteausstattung

 


aktualisiert 08.02.2010 Druckversion
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