Die Kunst mit dem Alltäglichen

Im Konzept
des im Mai 2005 eröffneten MARTa Museums in Herford
heißt es: Auch die aktuelle Kunst hat ihren Charakter
verändert: Die autonome, auf sich selbst bezogene Kunst
verschiebt mehr und mehr die Grenzen und öffnet sich zunehmend
außerkünstlerischen Disziplinen.

In diesem
Seminar untersuchen wir mit welchen künstlerischen Strategien
wir künstlerische Ideen und Konzepte im Alltag mit
alltäglichen Dingen verwirklichen können. Dabei ist die
Form und das Ergebnis offen und kann Skulptur, sowie Installation,
Objekt oder Aktion sein. Angestrebt wird eine prozesshafte und
experimentelle Arbeitsweise, die mit Referaten aus der aktuellen
Kunst unterstützt wird.
Ein Schwerpunkt in diesem Bereich wird die Auseinandersetzung mit
dem MARTa Museum in Herford sein.
Anlass, Konzeption, Entstehung und Architektur bieten neben dem
Museumsprogramm interessante Positionen. Die Architektur stammt von
Frank Gehry. Künstlerischer Direktor des Museums ist Jan
Hoet.
"Der 1936 geborene Belgier Jan Hoet machte sich unter anderem 1986
mit der Ausstellung Chambre dAmis" einen Namen im
internationalen Ausstellungskontext. In diesem
außergewöhnlichen Projekt gelang es Jan Hoet, 70 Genter
Bewohner zu überzeugen, ihre private Wohnung als Raum für
eine Kunstinstallation zur Verfügung zu stellen. Für
wenige Wochen war die Trennung zwischen Kunst und Alltag
aufgehoben."
Das Seminar beinhaltet:
künstlerische
experimentelle Arbeit im Atelier
- Referate
- Exkursion am 29. Juni 2006 zum MARTa Museum in Herford und
Auseinandersetzung mit dem Pogramm und dem Konzept des Museums
- Je TeilnehmerIn eine abschließende künstlerische
Arbeit
Prof. Azade Köker
Assist:
Thomas Gerhards
Darstellung und Gestaltung (B)
Wahlpflichtfächer (erw. Grundlagen)
Wahlpflichtfächer (Vertiefung)
Max. 15 Teilnehmer
Termine:
20.04.2005 - 27.10.2006 | Donnerstags | 13:10 - 16:30 Uhr